Die erste und letzte Feindfahrt von U 1169

20. Februar 1945: Auf den Tag genau vor 75 Jahren stach das deutsche Unterseeboot mit Ostalb-Matrose Xaver-Franz Mayer († 21) von Kristiansand in Norwegen aus in See. Der Bauernsohn aus Mittellengenfeld und seine 48 Kameraden kehrten nie in die Heimat zurück. Aber wo sank das U-Boot – und warum? Ein großes Rätsel und eine Spurensuche.

Hüttlingen/Kristiansand

Allerheiligen 1944 war ein großer Tag für U-Boot-Mann Xaver-Franz Mayer aus Mittellengenfeld. Mit gerade mal 19 Jahren war der kräftige Bauernsohn mit dem sympathischen Bubi-Gesicht und den markanten Augenbrauen in die Kriegsmarine eingetreten. Nach zwei Jahren und drei Monaten wurde der Seemann zum 1. November 1944 mit 21 befördert und trug fortan je zwei goldene Winkel mit Stern auf den Uniformärmeln – als Matrosenobergefreiter.

So und nicht anders wollte Xaver-Franz wohl vor der Kamera stehen. Mit einem stolzen Lächeln. Die Arme mannhaft hinter dem Rücken verschränkt, das Kreuz durchgedrückt. Mit der

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