DDR-Flüchtlinge im Lagerkoller

Umbruch Ost SchwäPo und das Stadtarchiv schauen auf Aalen in der Wendezeit zurück. Teil 1: 500 DDR-Flüchtlinge in der Weidenfeldhalle.

Aalen

Am 6. November 1989, 18.47 Uhr: Vor der Aalener Weidenfeldhalle parken drei Busse aus Rastatt. Es steigen aus: gut 100 Übersiedler aus der DDR. Es sind Menschen, die über Ungarn und die Prager Botschaft in die Bundesrepublik gekommen sind. Auch drei Tage vor dem Mauerfall glauben sie nicht an Reformen in der DDR. Sie wollen ihr Glück im Westen versuchen. Untergebracht werden sie in der Weidenfeldhalle, die zum Kreisberufsschulzentrum gehört. Dort hatten fleißige Helfer – von DRK, von den Maltesern und vom Technischen Hilfswerk etwa – in den Tagen zuvor die Turnhalle in eine Notunterkunft verwandelt.

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