Als im Kloster die weiße Fahne wehte

Kriegsende vor 75 Jahren Kurz vor dem Einmarsch der vorrückenden US-Soldaten im April 1945 fasst Lorchs Bürgermeister einen mutigen Plan, in dem das Kloster eine entscheidende Rolle einnehmen sollte.

Lorch

Am 19. April 1945 – genau vor 75 Jahren – endete der Zweite Weltkrieg für Lorch. Das Kloster Lorch spielte bei diesem historischen Ereignis eine zentrale Rolle: Eine weiße Fahne am Fahnenmast im Klosterhof zeigte den vorrückenden US-Soldaten bereits von Weitem, dass in Lorch keine Kämpfe zu erwarten waren. Der Einmarsch der Amerikaner bedeutete für Kloster Lorch zudem ein Ende der Pläne, dort eine nationalsozialistische „Weihestätte“ zu errichten.

In den letzten Kriegswochen fasste der damalige Lorcher Bürgermeister Wilhelm Scheufele mit Eingeweihten einen mutigen Plan: Bereits von Weitem wollten sie den

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