Sterben in Zeiten von Corona

Interview Judith Kufka vom ökumenischen Hospizdienst Aalen spricht darüber, wie schwierig die Situation im Moment ist für Sterbende, Angehörige und Mitarbeiter.

Aalen

Eigentlich sollten die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des ökumenischen Hospizdienstes Aalen sterbenden und schwerstkranken Menschen zur Seite stehen. In der Corona-Krise ist das nun nicht mehr möglich. Judith Kufka, die die Aufgaben und Dienste koordiniert, spricht über die Probleme, die das für alle Beteiligten mit sich bringt.

Wie hat sich die Arbeit des ökumenischen Hospizdienstes in der Corona-Krise verändert?

Judith Kufka: Aufgrund der Kontaktbeschränkungen ruhen unsere Begleitungen seit dem 12. März. Weder in den Pflegeheimen, im Krankenhaus, noch in der privaten Häuslichkeit können wir unseren Dienst am

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