Leitartikel Dietrich Schröder zur Präsidentenwahl in Polen

System PiS wackelt

Drei weitere Jahre Zeit, um das bereits große Teile Polens erfassende Machtsystem der Partei „Recht und Gerechtigkeit“ weiter auszubauen. Das war das Ziel von Jaroslaw Kaczynski, jenes mächtigen Anführers der Partei, deren Initialen PiS (vom polnischen „Prawo i Sprawiedliwosc) zum Synonym für ein immer autoritäreres System geworden sind. Denn nach dieser Präsidentenwahl, deren erste Runde am Sonntag stattfand, wird es in Polen drei Jahre lang keine Wahl geben. Die Verlängerung der Amtszeit von Andrzej Duda – jenes treuen PiS-Soldaten, den Kaczynski vor fünf Jahren ins formal höchste Staatsamt hievte – wäre
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