BND-Chef warnt vor Sicherheitslücken

Bruno Kahl fürchtet Einschränkungen nach dem Verfassungsurteil zur Fernmeldeaufklärung.
Deutschlands Auslandsspionage droht im internationalen Vergleich abgehängt zu werden, warnt der Präsident des Bundesnachrichtendienstes, Bruno Kahl. Bei einer Anhörung im Bundestag warb er am Montag dafür, das Urteil des Verfassungsgerichts zur Abhörpraxis seiner Behörde so umzusetzen, dass der BND handlungsfähig bleibe. Es könne „für Deutschland keine gangbare Alternative sein, die Möglichkeiten seiner Nachrichtendienste so weit einzuschränken, dass wir die Sicherheit unseres Landes gefährden – und am Ende nur noch der Gegenstand von Spionage fremder Mächte sind“, sagte er. Die Karlsruher Richter hatten im Mai geurteilt,
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