Mordprozess Rot am See

„Auf alles geschossen, was sich bewegt hat“

Im Prozess um die Todesschüsse von Rot am See hat der Angeklagte ein umfassendes und detailreiches Geständnis abgelegt. Zugleich beschuldigte er seine Mutter, sie habe ihn vergiftet und körperlich und psychisch misshandelt.
Was sich am 24. Januar dieses Jahres um die Mittagszeit im „Deutschen Kaiser“ in Rot am See (Landkreis Schwäbisch Hall) abgespielt hat, fasste der inzwischen 27-jährige Angeklagte am Montag in der Verhandlung vor dem Landgericht Ellwangen so zusammen: „Ich habe auf alles geschossen, was sich bewegt hat.“ Binnen weniger Minuten hat Adrian S. mit einer Pistole vom Kaliber neun Millimeter seine 56-jährige Mutter, seinen 65-jährigen Vater, seinen Halbbruder und seine Halbschwester (beide 36), seinen 69-jährigen Onkel und seine 62-jährige Tante getötet. Zwei Menschen, die oft als „weiterer Onkel“ und „weitere
Web & Mobil Abo (0,99 € im ersten Monat, danach 6,99 € pro Monat)

30 Tage für 0,99 € danach 6,99 € mtl.

Jetzt Weiterlesen

und Vorteile sichern: