Wespels Wort-Wechsel

Aber, aber!

Manfred Wespel über Zwischentöne von kleinen Wörtern

Vor allem in Gesprächen vermitteln oft kleine Wörter wie „doch, ja, eben, schon“ Stimmungen, Nuancen, Zwischentöne sehr gut, etwa, ob man einer Äußerung zustimmt oder Zustimmung erheischt, ob man sie bekräftigt, bezweifelt, ablehnt oder in Frage stellt. Dazu gehört auch „aber“, das vieles ausdrücken kann, etwa einen Gegensatz: „Du kannst das nicht - aber ich!“, eine Verwunderung: „Du bist aber gewachsen!“, eine Verstärkung: „Verschwinde, aber dalli!“, eine Einschränkung, einen Zweifel: „Das packen wir! - Aber wenn es schiefgeht?“ Selbst seine Entrüstung kann man

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