„Esst Giersch statt Brot“, sagt Kneipp

Sommerserie „Leckere Kräuterküche“ (1) – Warum man das auch „Waldpetersilie“ genannte Heilkraut nicht bekämpfen, sondern nach allen Regeln der Kochkunst nutzen sollte.

Durlangen

Gesund und fast unverwüstlich – so beschreibt Kräuterpädagogin Bärbel Kenner ein Gewächs, das fast alle kennen, aber erst in jüngster Zeit wieder zunehmend zu schätzen wissen: den Giersch. Auch Dreiblatt wird er genannt – denn irgendwie sei die Drei das untrügliche Erkennungsmerkmal, findet Bärbel Kenner: Der Stil fühle sich dreieckig an, wenn man ihn leicht zwischen den Fingern rollt. Die Blattspreite gliedert sich dreifach in Fiederblättchen auf, die ein Kreuz miteinander bilden. Die drei Seitenfiedern sind wiederum dreigeteilt, wobei eine meist nur andeutungsweise abgeteilt ist. Die einzelnen Fiederblättchen

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