Todesraser zeigt Reue im Prozess

Ein 21-Jähriger muss sich vor Gericht wegen Mordes verantworten, weil er in Selb einen Schüler umgefahren hat.
Starke Motoren, Geschwindigkeitsrausch und Imponiergehabe: Mit bis zu 90 Kilometern pro Stunde soll ein damals 20-jähriger Mann im Februar dieses Jahres durch das Zentrum der bayerischen Stadt Selb gerast sein. Er erfasste dabei einen 19-jährigen Berufsschüler, für den jede Hilfe zu spät kam. Nun muss sich der Fahrer vor dem Landgericht Hof verantworten. Der Vorwurf: Mord. Beim Prozessauftakt am Dienstag zeigte sich der inzwischen 21 Jahre alte Deutsche reuig. Mit gesenktem Kopf starrte er auf den Tisch, wischte sich mit einem Taschentuch Tränen von den Augen, als der Staatsanwalt die Anklage verlas. „Ich bedauere unendlich, dass dieser
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