Deutscher Buchpreis

Die Finalisten der Mittelstrecke

Kein Titel hat mehr als 290 Seiten: Die sehr unterschiedlichen Romane der Shortlist laden zum schnellen Kennenlernen ein. Und wer sind die Favoriten auf den Sieg?
Für abwechslungsreiche Lektüre sorgt die Jury des Deutschen Buchpreises in diesem Jahr. Niemand muss sich durch Wälzer kämpfen. Diese Auszeichnung wird gewissermaßen auf der Mittelstrecke vergeben: Alle sechs Romane der jetzt verkündeten Shortlist bleiben unter der 300-Seiten-Marke. Das große Werk? Uwe Tellkamp gewann 2008 mit dem knapp 1000 Seiten dicken „Turm“, Frank Witzel, der Sieger 2015, beschäftigte die Leser nicht nur mit einem langen Titel, sondern auch 817 Seiten: „Die Erfindung der Roten Armee Fraktion durch einen manisch-depressiven Teenager im Sommer 1969“. Dünn muss die Qualität der von einer siebenköpfigen
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