„Gesunde Jungtiere in Ruhe lassen“

Natur Hilferuf aus der Wildtierstation: Helfer „ersticken“ in Igeln. Elke Wengert erklärt, warum auch tierliebe Spaziergänger derzeit junge Igel unbesorgt in der Freiheit belassen können.

Göggingen

Wohin das Auge blickt – überall Igel. Elke Wengert wird in ihrer Wildtierauffangstation zurzeit quasi überschwemmt mit Fundtieren, notiert in ihrem alljährlichen Igeltagebuch, das sie immer im August neu startet, so viele Pfleglinge wie noch nie.

Das Kuriose: Etwa 120 der inzwischen 170 vermeintlich hilflosen Igel, die ihr gebracht wurden, hätten in der freien Natur überlebt, wenn die Menschen sie in Ruhe gelassen hätten, schätzt Elke Wengert. Und dann erklärt sie das auch: Jetzt, im frühen Herbst, seien die Igelmütter nachts auf Tour, fressen sich satt, um genug Milch für ihre Jungen produzieren zu können. Zurück

Web & Mobil Abo (0,99 € im ersten Monat, danach 6,99 € pro Monat)

30 Tage für 0,99 € danach 6,99 € mtl.

Jetzt Weiterlesen

und Vorteile sichern: