E-Sport als „Einstiegsdroge“

Soll virtueller Sport gefördert werden? Der Kriminologe Christian Pfeiffer sieht hier vor allem Jungs und junge Männer in Gefahr.
Ist das noch Zocken – oder schon Sport? Seit Jahren ringt E-Sport, virtueller Sport, in Deutschland um mehr Anerkennung. In der Politik stoßen die Lobbyverbände zunehmend auf offene Ohren. Das ist eine Entwicklung, die dem Kriminologen Christian Pfeiffer Sorge bereitet. „Das ist eine Einstiegsdroge“, sagt der langjährige Leiter des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen (KFN) über aus seiner Sicht nur scheinbar harmlose Fußball-Spiele. „Darüber finden die Jungs den Zugang zu anderen Spielen.“ Der eSport-Bund Deutschland (ESBD) geht davon aus, dass „knapp vier Millionen Menschen in Deutschland
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