Porträt

Pendeln zwischen den Welten

Mit 25 entgeht Serkan Eren nur knapp dem Tod. Mit 31 gründet er eine internationale Hilfsorganisation. Mit 36 erlebt er die Explosionskatastrophe von Beirut mit. Über ein Leben in Extremen.
Beirut, 4. August 2020. Um 18.08 Uhr Ortszeit explodieren in der libanesischen Hauptstadt als Folge eines Feuers 2750 Tonnen Ammoniumnitrat – und verwüsten die Stadt völlig. Serkan Eren hat damals einen Termin 40 Kilometer außerhalb Beiruts. Der Gründer der Stuttgarter Hilfsorganisation „Stelp“ ist im Land, um neue Projekte anzustoßen. Er und sein Begleiter, ein befreundeter Journalist des „Spiegel“, lesen die Nachrichten auf ihren blinkenden Handys. Die beiden Männer schauen sich an: Sie müssen sofort nach Beirut. Aber können sie es wagen? Die Quellen berichten, die Luft sei vergiftet. Schließlich fahren
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