Tausende tote Heimkinder in Irland

Skandal in kirchlich betriebenen Unterkünften für unverheiratete Mütter aufgedeckt.
Ein jetzt veröffentlichter Untersuchungsbericht über den Tod tausender Babys und Kinder in Mutter-Kind-Heimen sorgt in Irland für Aufsehen und wirft ein Schlaglicht auf die sehr katholisch geprägte Gesellschaft Irlands im 20. Jahrhundert. Demnach starben etwa 9000 Kinder in Heimen, die von der Regierung kontrolliert und von religiösen Organisationen, oft von der katholischen Kirche, geleitet wurden. Das waren rund 15 Prozent aller Kinder in den untersuchten Heimen für unverheiratete Mütter. Als Haupttodesursachen wurden Atemwegserkrankungen sowie Magen-Darm-Entzündungen festgestellt. In den Heimen lebten unverheiratete Frauen mit ihren
Web & Mobil Abo (0,99 € im ersten Monat, danach 6,99 € pro Monat)

30 Tage für 0,99 € danach 6,99 € mtl.

Jetzt Weiterlesen

und Vorteile sichern: