Geschlossen oder angebrochen

Motoröl: Wie lange ist es haltbar? Lagerung ist entscheidend

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Ohne Motoröl geht beim Auto gar nichts. Aber wie lange ist der Schmierstoff eigentlich haltbar, ehe er verdirbt? Das hängt auch von der Lagerung ab.

Dass Lebensmittel irgendwann ablaufen, weiß jedes Kind. Wenn es so weit ist, sollten viele Nahrungsmittel nicht weiter verwendet und entsorgt werden. Bei Motorenöl ist es nicht anders, denn auch der Schmierstoff ist nur für eine begrenzte Zeit haltbar, ehe er verdirbt.

Wer eine kleine Reserve im Auto mitführt, für den Fall, dass die entsprechende Kontrolllampe eine Ölmangel anzeigt, kann entspannt sein. In geschlossenen Behältern hält sich der Schmierstoff etwa drei bis fünf Jahre. Ist der Vorrat jedoch einmal angebrochen, muss er innerhalb von sechs Monaten verwendet werden.

Ist die Flasche einmal geöffnet, sollte man sie in sechs Monaten verbrauchen.

Motoröl: Wie lange ist es haltbar?

Doch woran erkennt man, dass das Öl nicht mehr gut ist? Ein Hinweis ist die Farbe: Normalerweise sollte der Schmierstoff eine gelbe bis hellbraune Färbung haben und recht klar sein, wie motoroel.de berichtet. Durch eine falsche Lagerung können jedoch Kondens- und Regenwasser eindringen und sich mit dem Motorenöl vermischen. Dieses wird dann trüb und milchig.

Kontrollampen und Warnleuchten im Auto: Was sie bedeuten

Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Plötzlich blinkt und leuchtet es im Cockpit! Die Symbole und Kontrolllichter am Armaturenbrett zeigen an, ob dem Auto technisch etwas fehlt. Allerdings, ist es wichtig zu wissen, was die Lämpchen bedeuten. Hier die wichtigsten Kontrollleuchten im Auto: © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Motoröldruck zu niedrig. Motor abstellen. Ölstand prüfen und gegebenenfalls nachfüllen - hilft aber nicht immer. Meist muss der Wagen in eine Werkstatt geschleppt werden. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Ölmangel, Ölstand überprüfen und nachfüllen - sonst droht Motorschaden. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Anschnallzeichen: Einer oder einige der Fahrgäste sind nicht angeschnallt. Das Symbol leuchtet auch auf, wenn eine schwere Tasche auf dem Sitz steht. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Probleme bei der Stromversorgung: Generator defekt oder eine elektrische Verbindung unterbrochen. Motor nicht ausschalten und zur nächsten Werkstatt. NICHT weiterfahren bei elektrischer Servolenkung (Lenkkraftunterstützung kann ausfallen) oder gerissener Keilriemen (Motor kann überhitzen). © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Probleme mit der Bremse. Brennt dieses Licht auch bei gelöster Handbremse, droht große Gefahr. Zu wenig Bremsflüssigkeit oder die Beläge sind bis aufs Metall runter. Sofort anhalten und Pannendienst rufen. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Motor ist überhitzt. Kühlwasser reicht nicht mehr. Anhalten und abkühlen lassen. Danach unbedingt in die Werkstatt. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Reifendruckkontrollsystem meldet zu niedrigen Reifendruck. Eventuell harmlos, wenn das Symbol nach dem Reifenwechsel leuchtet (fehlende Kalibrierung) - mehr in der Betriebsanleitung. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Störung im Rückhaltesystem. Funktionsversagen des Airbags/ Gurtstraffers bei Unfall möglich - sofort in die Werkstatt. Symbol leuchtet auch bei deaktiviertem Beifahrerairbag (wg. Kindersitz). © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Bremsbeläge sind abgefahren und sollten demnächst erneuert werden. Weiterfahren möglich. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
ESP (Elektronisches Stabilitätsprogramm) ist aktiv - oft auf nassen und vereisten Straßen. Vorsichtig lenken, keine Vollbremsung machen und Fuß vom Gas nehmen. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Probleme mit der Motorsteuerung. Der Schadstoffausstoß kann erhöht sein. Symbol leuchtet auch, wenn die Lambdasonde defekt ist oder ein Marder ein Kabel beschädigt hat. Umgehend in die nächste Werkstatt fahren. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Nebelschlussleuchte ist eingeschaltet. In Deutschland nur erlaubt, wenn die Sicht durch Nebel geringer als 50 Meter ist. © ADAC

Zudem können sich Bestandteile der beigefügten Additive herauslösen und als Flocken oder gelförmig absetzen. Ein trüber Schleier im Öl weist ebenfalls darauf hin, dass die Haltbarkeit überschritten wurde. Ist das einmal passiert, kann der Schmierstoff einen Teil seiner Wirksamkeit einbüßen, weswegen er nicht mehr verwendet werden sollte.

Motoröl: Keine Vorgabe für ein Ablaufdatum

Auch die Lagerung wirkt sich auf die Haltbarkeit des Motoröls aus. Am besten ist eine konstante Temperatur von fünf bis 30 Grad sowie eine trockene, saubere Umgebung. Das Öl sollte zudem nicht direkt auf dem Boden aufbewahrt werden, schreibt motorzentrale.de.

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Wer nach einem Ablaufdatum sucht, wie man es von Lebensmitteln kennt, wird nur in einigen Fällen fündig. Denn: Eine verbindliche Regel, dieses auf der Flasche abzudrucken, gibt es nicht. Das Herstellungsdatum der Ölflasche ist indes immer vermerkt und setzt sich aus zwei Ziffern für die Jahreszahl und einem Hinweis auf den Monat zusammen. Einige Hersteller vermerken zudem das Herstellungs- beziehungsweise Abfüllübungsdatum des Öls. Einen fälligen Ölwechsel sollte man jedoch nicht durch regelmäßiges Nachfüllen hinauszögern. Diesen kann man auch selbst durchführen.

Rubriklistenbild: ©  Imaginechina-Tuchong/Imago

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