Das Hypercar Mercedes-AMG One kann mit drei Jahren Verspätung endlich in Serie gehen.
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Der Mercedes-AMG ONE wurde 2017 auf der IAA in Frankfurt als „Project One“ vorgestellt und sollte ab 2019 in Serie gehen. Mit drei Jahren Verspätung ist das Hypercar endlich fertig.
Der Mercedes-AMG One ist das erste Hypercar aus Affalterbach.
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Der Mercedes-AMG One hat eine Carbon-Karosserie, deren Grundkörper aerodynamisch für maximalen Abtrieb konzipiert wurde.
Das Hypercar Mercedes-AMG One kommt mit viel Technik aus der Formel.
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Technisch ist der Mercedes-AMG One eng mit den Formel-1-Autos verwandt. Bei der Straßenzulassung wurde das zum Problem und hat maßgeblich zur Verzögerung der Serienreife beigetragen.
In der Frontschürze des Mercedes-AMG One sind zahlreiche Lufteinlässe untergebracht. Die Luftauslässe in der Fronthaube leiten diese um die Fahrerkabine herum.
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In der Frontschürze des Mercedes-AMG One sind zahlreiche Lufteinlässe untergebracht. Die Luftauslässe in der Fronthaube leiten diese um die Fahrerkabine herum.
Über den Ansaugtakt auf dem Dach des Mercedes-AMG gelangt die Frischluft so ungehindert zum Motor.
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Über den Ansaugtakt auf dem Dach gelangt die Frischluft so ungehindert zum Motor.
Die aktiven Lüftungsschlitze in den Radkästen erhöhen den Anpressdruck an der Vorderachse des Mercedes-AMG One.
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Die aktiven Lüftungsschlitze in den Radkästen erhöhen den Anpressdruck an der Vorderachse.
Das Heck des Mercedes-AMG One zieren – wie bei seinem Bruder aus der Formel 1 – lauter Sterne.
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Die vertikale Hai-Finne auf dem Heck des Mercedes-AMG One verhindert Queranströmung oder einen Strömungsabriss und verbessert so die Kurvenstabilität.
Der Verbrennungsmotor ist im Heck des Mercedes-AMG One untergebracht und wird mit zwei Carbon-Platten abgedeckt.
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Der Verbrennungsmotor ist im Heck untergebracht und wird mit zwei Carbon-Platten abgedeckt.

Endlich serienreif

Mercedes-AMG One: Hypercar bringt F1-Technik auf die Straße

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Der Mercedes-AMG One hat lange auf sich warten lassen. Drei Jahre nach dem geplanten Produktionsstart ist das Hypercar endlich serienreif.

Stuttgart – Es ist inzwischen beinahe schon eine lieb gewordene Tradition, dass Prestige-Projekte in Deutschland immer etwas länger dauern als geplant. Bekannte Beispiele für langwierige Bauprojekte sind der Flughafen Berlin-Brandenburg, das Bahnhofsprojekt Stuttgart 21 und der Kölner Dom, an dem bis heute immer wieder gewerkelt wird. Doch auch bei Autos dauert es mit unter länger als geplant, wie der Mercedes-AMG One gezeigt hat.

Eigentlich sollte das Hypercar schon ab 2019 an die 275 ausgewählten Käufer ausgeliefert werden. Doch erst drei Jahre später erfüllte der Mercedes-AMG One alle Voraussetzungen, um auf die Straße zu dürfen. Der Grund: In Affalterbach hatte man den Aufwand unterschätzt, der notwendig war, um den Antriebsstrang des Formel-1--Rennwagens alltagstauglich zu machen. Gut Ding will eben Weile haben.

Rubriklistenbild: © Mercedes-Benz

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