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Kürbis-Saison: Kann man die Schale vom Butternut mitessen oder sollte man ihn schälen?

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Sie lieben Kürbisse, sind sich aber nicht sicher, ob man beim Butternut die Schale mitessen kann? In einigen Fällen sollten Sie ihn besser schälen.

Der Herbst ist da und im Supermarkt finden Sie ab sofort Kürbisse aller Art zum Kochen, Backen, Schnitzen oder als Deko. Es gibt über 800 Kürbissorten: Zu den bekanntesten gehören unter anderem Hokkaido-, Spaghetti-, Muskat- und Butternut-Kürbisse. Jede Sorte bringt ihre Vorteile und geschmacklichen Besonderheiten mit sich. Der Hokkaido-Kürbis ist dafür bekannt, dass man ihn nicht schälen muss. Doch wie sieht es mit dem Butternut-Kürbis aus? Kann man auch bei ihm die Schale einfach dranlassen und mitessen?

Der Butternut ist neben dem Hokkaido eine der beliebtesten Kürbissorten.

Butternut-Kürbis: Wann man ihn schälen sollte und wann man die Schale mitessen kann

Der birnenförmige Butternut-Kürbis bietet einige Vorteile: Er hat wenig Kerne, dafür vergleichsweise viel Fruchtfleisch, das sich besonders gut zum Backen im Ofen, für Püree oder Suppen eignet. Sein Geschmack ist, wie der Name ahnen lässt, buttrig-nussig. Die große Frage ist: Muss man den Butternut schälen? Die gute Nachricht zuerst: die Schale ist essbar. Sie müssen ihn also nicht unbedingt schälen. Nun folgt das Aber: Die Schale hat eine längere Garzeit als das Fruchtfleisch, bleibt also beim kurzen Garen eher hart. Das ist nicht jedermanns Sache, deshalb sollten Sie den Kürbis lieber schälen, wenn Sie keine harte Schale oder Stückchen mögen. Wenn Sie den Butternut jedoch beispielsweise im Ofen zubereiten, wo er länger gart, können Sie die Schale dranlassen, zum Beispiel für Kürbisspalten. Dann gilt aber unbedingt, dass sie die Schale vorher gründlich putzen und abwaschen. Am besten kaufen Sie sogar einen Kürbis in Bio-Qualität.

Schauen Sie schnell in Ihren Kühlschrank: Diese Lebensmittel müssen raus

Tag des deutschen Apfels
Äpfel bleiben knackiger und geschmackvoller, wenn Sie sie dunkel und kühl aufbewahren. Der Kühlschank ist zu kalt. Außerdem entströmt Äpfeln Methylen. Dieses Gas lässt viele Obst- und Gemüsesorten in der Umgebung schneller verderben. © Annette Riedl/dpa
Mit einem Edelstahlmesser vertreibt man den Knoblauchgeruch von den Händen
Knoblauch verliert im Kühlschrank seinen Geschmack und gibt ihn unglücklicherweise an alles ab, was sich in seiner Nähe befindet. © INSADCO/Imago
Basilikum Kräuter
Basilikum liebt die Wärme und wird im Kühlschrank geschmacklos. Kaufen Sie ihn stattdessen im Topf, oder stellen Sie ihn in ein Glas mit frischem Wasser. © Wassilis Aswestopoulos/Imago
Brot und Backwaren
Sie denken vielleicht, dass Brot im Kühlschrank länger frisch bleibt, aber das Gegenteil ist der Fall: Es trocknet schneller aus. Bewahren Sie es stattdessen in einem Brotkasten auf © Swen Pförtner/dpa
Kaffeebohnen und Kaffeepulver in Schale
Kaffeepulver sollten Sie in einem luftdichten Behälter außerhalb des Kühlschranks aufbewahren. Es nimmt schnell fremde Gerüche und Feuchtigkeit auf. Kaffeebohnen können Sie dagegen in kleinen Mengen einfrieren. © imagebroker/Imago
Krieg belastet Honig-Markt
Honig hält sich ewig ohne Kühlung. Im Kühlschrank kristallisiert er nur und lässt sich unmöglich aufs Brot schmieren. © Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Pfirsiche in einer Schale
Steinobst wie Pfirsiche, Pflaumen und Co. können Sie bei Zimmertemperatur aufbewahren. Besonders Kirschen leiden im Kühlschrank. © H.Tschanz-Hofmann/Imago
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Öl verfestigt sich und wird trüb im Kühlschrank. Nur Nussöle sollten kalt aufbewahrt werden. © Nessi Panthermedia/Imago
Zwiebeln auf einem lilafarbenen Küchennetz.
Auch Zwiebeln verlieren im Kühlschrank einen Großteil ihres Geschmacks. © CSP_ArtCookStudio/Imago
Pellkartoffeln aufwärmen
Die Kälte im Kühlschrank verwandelt Stärke in Zucker. Das Ergebnis: Kartoffeln schmecken seltsam. Dieser Zucker wird beim Braten und Frittieren dann auch noch in das krebserregende Acrylamid umgewandelt. Also ein doppeltes Nein.  © CSH/Imago
Verschiedene Gewürze
Auch Gewürze verlieren im Kühlschrank ihr Aroma und damit eigentlich auch ihren ganzen Sinn. © VITTA GALLERY/Imago
Koch gießt Sojasoße über die Fleischwürfel auf der Kochstelle eines asiatischen Restaurants.
Sojasoße ist so salzig, dass sie sich auch ohne Kühlung ewig hält. Bewahren Sie sie also einfach im Küchenschrank auf.  © Jochen Tack/Imago
Tomaten
Tomaten werden im Kühlschrank weich und büßen ihr herrliches Aroma ein. Also: lieber bei Zimmertemperatur lagern. © Mark1987 / Imago Images
Bananen
Bananen und andere nachreifende Obstsorten haben im Kühlschrank nichts verloren. Die Schale verfärbt sich schneller braun und die Frucht wird ungenießbar. © Michael Mata/imago
Eier befinden sich in einem Karton.
Das mag Sie überraschen, aber Eier müssen erst etwa 18 Tage nach dem Legedatum in die Kühlung. Vorher werden sie von der Citicula geschützt. Kaufen Sie die Eier dagegen gekühlt, müssen Sie sie weiter kühlen.  © Imago

Butternut-Kürbis schälen: So geht‘s richtig

  1. Schneiden Sie an beiden Enden den Strunk ab und halbieren Sie den Butternut-Kürbis längs.
  2. Entfernen Sie mit einem Esslöffel die Kerne am unteren Ende.
  3. Stellen Sie eine Hälfte aufrecht hin, halten Sie sie mit der einen Hand fest und schneiden Sie mit der anderen Hand mithilfe eines Messers vorsichtig die Schale in Streifen ab.
  4. Sie können auch einen Sparschäler verwenden, da die Schale recht dünn ist.
  5. Genauso gehen Sie mit der zweiten Kürbishälfte vor.

Nichts wegwerfen

Die Schale müssen Sie übrigens nicht wegwerfen. Machen Sie stattdessen einen Snack daraus: Schneiden Sie die Schalen in kleine Stücke und braten Sie sie zusammen mit kleingewürfelter Zwiebel in heißem Öl an. Dann mit Pfeffer, Salz und weiteren Gewürzen nach Wahl abschmecken. Aus Kürbiskerne können Sie trocknen und rösten.

Je nach Rezept schneiden Sie den geschälten Butternut-Kürbis dann in Stücke, Streifen oder Sie füllen ihn mit Hackfleisch oder einer anderen leckeren Füllung. Guten Appetit!

Rubriklistenbild: © Virginija Vaidakaviciene/Imago

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