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Heißgetränk-Tipp für den Winter: Machen Sie es sich schön warm mit einem Grog

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Mit einem Grog aufwärmen? Für das Grundrezept des vor allem im Winter beliebten Getränks benötigen Sie lediglich drei Zutaten –Wasser, Zucker und natürlich Rum.

Vermutlich kennen Sie den englischen Ausdruck sich groggy fühlen? Das bedeutet so viel wie, dass man erschöpft, schlapp oder ausgelaugt ist. Ursprünglich bezeichnete groggy den Zustand, wenn man zu viel Grog getrunken hatte. Ob das beliebte Wintergetränk seinen Namen dem englischen Vize-Admiral Edward Vernon, alias Old Grog, verdankt oder doch für Grand Rum Of Grenada steht, lässt sich wohl nicht mehr feststellen. Sehr wohl aber, dass das Heißgetränk im Grunde aus nur drei Zutaten besteht und es ganz einfach zu machen ist. Sie brauchen dafür nur Wasser, Zucker und etwas Rum.

Ein schöner heißer Grog wärmt Sie an kalten Tagen von innen auf.

Grog ist nicht das einzige Heißgetränk, dass Sie an kalten Herbst- oder Wintertagen von innen aufwärmen kann. Haben Sie schon einmal einen selbstgemachten Hot Aperol getrunken oder wie wäre es mit selbstgemachter Feuerzangenbowle? Auch mit Glüh-Gin oder heißer Schokolade mit Rotwein versüßen Sie sich den grauen Winteralltag.

Für das Grundrezept des Grog brauchen Sie nur drei Zutaten

Um vier Gläser, beziehungsweise Tassen des heißen Wintergetränks Grog zu machen, benötigen Sie Folgendes:

  • 500 ml Wasser
  • 4 TL Zucker
  • 16 cl Rum

Gegebenenfalls können Sie das Grundrezept für einen Grog geschmacklich ein wenig erfrischender gestalten, indem Sie jedem Glas bzw. jeder Tasse einen Spritzer Zitronensaft hinzufügen.

Latte Macchiato, Cappuccino & Co.: Was ist was?

Latte macchiato mit Cantuccini
Der Latte Macchiato ist bekannt für seine drei Schichten: Zuerst wird Milch in ein hohes Glas gegeben, darauf platziert man dann ganz sanft einen festen Milchschaum und zum Schluss wird ein einfacher Espresso in einem dünnen Strahl durch die Milchschaumdecke in das Glas hineingegossen. Der Espresso setzt sich über der Milch fest, während der Milchschaum aufgrund seiner Leichtigkeit und geringeren Temperatur oben bleibt.  © Natalia Rüdisüli/Imago
Tasse Espresso
Um Espresso herzustellen, wird heißes Wasser mit hohem Druck durch fein gemahlenes Kaffeemehl gepresst. Die Bohnen wurden zuvor dunkel geröstet. Die helle Schicht an der Oberfläche wird als Crema bezeichnet. Der fertige Espresso wird anschließend in einer kleinen Tasse von circa 40 Milliliter Fassungsvermögen serviert. © BreakingTheWalls/Imago
Zwei Tassen Kaffee
Der doppelte Espresso oder Espresso doppio ist genau das: Zwei einfache Espresso in einer Tasse. Der Espresso lungo hingegen wird „verlängert“, indem doppelt so viel Wasser verwendet wird als beim Einfachen.  © Imago
Tasse Cappuccino, Milchschaum in Herzform, Liebe
Der Cappuccino wird zu einem Drittel aus Espresso  und zu zwei Dritteln aus aufgeschäumter, warmer Milch zusammengesetzt. Auf diese Weise setzt sich die Crema des Espresso auf den Milchschaum ab, auf den manche Baristas hübsche Motive für ihre Gäste zaubern. Das Getränk wird in einer bauchigen Tasse serviert.  © McPHOTO/Imago
Espresso Macchiato
Für einen Espresso Macchiato wird ein Espresso zubereitet. Anschließend wird dieser mit einem Schuss heißer aufgeschäumter Milch in einer kleinen Tasse serviert. © CSP_divio/Imago
Tasse Cafe au Lait, Milchkaffee.
Beim Milchkaffee wird kein Espresso, sondern einfach Filterkaffee mit Milch gemischt. Beides sollte im Idealfall in einem Verhältnis von 50:50 stehen. Café au Lait ist einfach erklärt die französische Variante zu unserem Milchkaffee. Der einzige Unterschied ist, dass der Milchkaffee hin und wieder auch mit einem kleinen Milchschaum serviert wird, was bei einem Café au Lait nicht vorgesehen ist.  © imago stock&people
Dalgona Kaffee
Für Dalgona-Kaffee wird Instantkaffee mit Zucker und heißem Wasser aufgeschlagen. Dieser Kaffeecreme-Schaum kommt auf heiße Milch oder wahlweise kalte Milch mit Eiswürfeln. © Ramon Lopez/Imago
Mokka Kaffee auf Tablett
Unter Mokka verstehen wir den türkischen Kaffee. Für die arabische Kaffee­spezialität wird Kaffee­pulver mit Wasser und Zucker aufge­brüht und in kleinen Tassen serviert. Meist wird zweimal aufgekocht. © YAY Images/Imago
Cafè Americano schmeckt ähnlich wie Filter­kaffee. Es handelt sich um einen doppelten Espresso, der dann mit Wasser verdünnt wird. Das Misch­verhältnis entspricht dabei 1:3.
Cafè Americano schmeckt ähnlich wie Filter­kaffee. Es handelt sich um einen doppelten Espresso, der dann mit Wasser verdünnt wird. Das Misch­verhältnis entspricht dabei 1:3. © YAY Images/Imago
Frappé selber machen
Frappé ist die Kurzform von Café frappé, einem Eiskaffee aus löslichem Kaffee, Wasser und Milch, der besonders in Griechenland, aber auch in anderen südosteuropäischen Ländern beliebt ist.  © MONNKA/Imago

Die Zubereitung des Grog ist ganz einfach

  1. Kochen Sie die entsprechende Menge an Wasser auf, die Sie benötigen – je nachdem, für wie viele Personen Sie einen Grog zubereiten wollen. Entweder Sie nehmen dafür einen Wasserkocher, oder Sie kochen das Wasser in einem Topf auf dem Herd auf.
  2. Füllen Sie das kochend heiße Wasser anschließend in ein Grog-Glas oder eine Tasse. Wichtig ist nur, dass das Trinkbehältnis, aus dem Sie den Grog genießen wollen, hitzebeständig ist.
  3. Geben Sie den Zucker hinzu und rühren Sie ein wenig um, bis der Zucker sich in dem heißen Wasser aufgelöst hat.
  4. Schließlich gießen Sie den Grog mit Rum auf und servieren ihn schön heiß, damit er Sie und Ihre Gäste an kalten Tagen von innen aufwärmt.

Wenn Sie den Grog alkoholfrei genießen möchten, können Sie statt Rum auch Schwarztee nehmen. Eine Scheibe Zitrone und Orange dazu und voilà – fertig ist der alkoholfreie Grog für kalte Tage.

Rubriklistenbild: © Dmitriy Melnikov/Imago

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