Leckeres Rezept

Kuchen-Freunde aufgepasst: Mit dem Zebra-Cheesecake wird es exotisch auf dem Teller

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Zebra-Cheesecake: macht optisch viel her, schmeckt hervorragend und ist sogar vegan.
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Ein Zebra-Käsekuchen verdankt seinen Namen dem ungewöhnlichen Muster – davon abgesehen schmeckt er auch köstlich. Mit diesem Rezept backen Sie ihn nach.

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Wahre Käsekuchen-Fans kennen sicher schon viele Formen der Zubereitung und Rezepte aus aller Welt: vom deutschen Käsekuchen mit oder ohne Boden, über den New York Cheesecake bis zum Baskischen San Sebastián Cheesecake. Aber haben Sie auch schon mal einen Käsekuchen mit frechem Zebramuster probiert? Der Name des Zebra-Cheesecake kommt nämlich nicht von ungefähr: Eine helle und eine dunkle Käsekuchenfüllung werden hier abwechselnd in die Springform geschichtet und verlaufen, sodass das tierische Muster entsteht. Das sieht nicht nur cool aus, es bringt auch den Geschmacksknospen dank Kakao und Kaffee eine Abwechslung. Das folgende Rezept sollten Sie unbedingt nachbacken, es wird Ihre Gäste begeistern!

Zebra-Cheesecake: Welche Zutaten Sie für das Kuchen-Rezept brauchen

Vorbereitungszeit:10 Minuten
Zubereitungszeit:15 Minuten + 70 Minuten Backzeit + 30 Minuten Nachbackzeit + Kühlzeit über Nacht
Portionen:für 12 Stücke (Springform)

Keksboden:

  • Kokosöl oder vegane Butter
  • 180 g Haferkekse (oder andere Kekse)
  • 40 g vegane Butter, geschmolzen

Käsekuchenfüllung:

  • 600 g Sojaquark Skyr-Style (oder eine andere Quarkalternative oder veganer Frischkäse)
  • 280 g zimmerwarmer veganer Frischkäse
  • 240 ml zimmerwarme Sojasahne (oder andere ungesüßte Pflanzensahne)
  • 150 g Zucker
  • 3 EL Speisestärke (oder Vanille-Puddingpulver)
  • 1 EL Vanilleextrakt
  • 40 g Kakaopulver
  • 2–3 EL gebrühter kalter Kaffee (oder ungesüßte Pflanzenmilch)

Nach Belieben zum Dekorieren:

  • Beeren nach Wahl (z. B. Blau- und Brombeeren)
  • kleine Minzeblätter

Wie Sie sehen, sind die Zutaten dieses Rezepts vegan. Wenn Sie darauf keinen Wert legen, können Sie die Bestandteile natürlich auch austauschen, zum Beispiel durch Butter, Quark und Frischkäse aus Kuhmilch.

Springform-Tipp

Verwendet man eine 20-cm-Springform, sollte der Rand etwa 10 cm hoch sein. In einer größeren Springform mit normal hohem Rand (22 oder 24 cm) gelingt der Kuchen ebenfalls prima. Er wird dann nur etwas flacher.

Verliebt in Blümchen: In diesen süßen Springformen mit Blumen-Print wird der Kuchen noch mehr zum Blickfang

Zebrakuchen trifft Blumenwiese – eine verführerische Art der Präsentation.

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So backen Sie den Zebra-Cheesecake

  1. Keksboden: Die Springform leicht einfetten und den Boden mit Backpapier auslegen.
  2. Die Kekse in eine Küchenmaschine geben und zu feinen Krümeln mahlen. (Oder in einen Gefrierbeutel legen und mit einem Nudelholz zerkleinern.)
  3. Die Kekskrümel in eine Schüssel geben und mit der geschmolzenen veganen Butter zu einer Masse verrühren.
  4. Die Keksmasse auf dem Boden der vorbereiteten Springform verteilen, gut andrücken und dabei einen schmalen Rand hochziehen. Dann in den Kühlschrank stellen, während die Füllung zubereitet wird.
  5. Käsekuchenfüllung: Den Backofen auf 160 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und eine ofenfeste Form mit Wasser in die unterste Ebene des Ofens stellen (das erzeugt Dampf und sorgt dafür, dass der Kuchen gleichmäßig backt und keine Risse bekommt).
  6. In einer Rührschüssel Sojaquark, veganen Frischkäse, Sojasahne, Zucker, Speisestärke und Vanilleextrakt mit dem elektrischen Handrührgerät glatt und cremig rühren.
  7. Etwa zwei Drittel der Füllung in eine andere Schüssel füllen und beiseitestellen. Zu der restlichen Masse Kakaopulver und Kaffee geben und noch mal durchrühren.
  8. Nun zwei unterschiedliche Löffel verwenden (einen für die helle und einen für die dunkle Creme). Zuerst 2–3 EL der hellen Creme auf den Keksboden geben, dann etwa 2 EL der Kakaocreme in die Mitte der hellen Creme setzen, damit das Zebramuster entsteht. So fortfahren, bis beide Cremes aufgebraucht sind, dabei zwischendurch immer wieder an der Form rütteln, damit sich der Teig gleichmäßig verteilt.
  9. Die Form in den vorgeheizten Ofen stellen und 70 Minuten backen. Sobald die Oberfläche nicht mehr flüssig ist, ist der Kuchen fertig.
  10. Den Ofen ausschalten und den Käsekuchen noch weitere 30 Minuten drinlassen. Anschließend die Ofentür halb öffnen, den Kuchen langsam auf Raumtemperatur abkühlen lassen und danach über Nacht in den Kühlschrank stellen. (Der Kuchen sollte erst am nächsten Tag aus der Form genommen werden, da er im Kühlschrank fester wird.)
  11. Den Zebra-Cheesecake nach Belieben mit Beeren und Minze dekorieren.

Der Cheesecake hält sich bis zu fünf Tage im Kühlschrank und lässt sich bis zu zwei Monate einfrieren. Viel Freude beim Nachbacken und guten Appetit!

Welche Lebensmittel dürfen Sie nach dem Auftauen nicht wieder einfrieren?

Frau vor dem Tiefkühlfach mit eingefrorenem Obst in den Händen.
Sicher haben Sie auf der Verpackung von Tiefkühlkost wie TK-Pizza oder Fischstäbchen schon mal den Hinweis gelesen: „Nach dem Auftauen nicht wieder einfrieren“: Dieser Hinweis ist sogar gesetzlich in der Verordnung über tiefgefrorene Lebensmittel festgelegt.  © epd/Imago
Und Sie sollten sich auch daran halten. Bei einem zweitmaligen Einfrieren ist die Lebensmittelsicherheit nicht mehr gewährleistet.
Und Sie sollten sich auch daran halten. Bei einem zweitmaligen Einfrieren ist die Lebensmittelsicherheit nicht mehr gewährleistet.  © Jochen Tack/Imago
Tiefkühlpizza mit Mozzarella.
Nach dem Auftauen wieder einfrieren? Bei Tiefkühlprodukten wie Pizza ist die sogenannte „Gelinggarantie“ bei einem doppelten Einfrieren nicht mehr gewährleistet. © CSH /Imago
Fischstäbchen mit Kartoffelbrei und Salat.
Auch für Fischstäbchen gilt, dass Sie das lieber bleiben lassen sollten. Bei einem zweitmaligen Einfrieren ist die Lebensmittelsicherheit nicht mehr gewährleistet. © imago images / Westend61
Aufgebackene Brötchen auf einem Backrost.
Bei Lebensmitteln, die nur aufgetaut werden müssen, wie etwa Aufback-Brötchen, ist die Gefahr relativ gering.  © Petra Schneider-Schmelzer/Imago
Tiefkühlgemüse mit Packung.
Auch bei Gemüse ist die Gefahr relativ gering. Tiefgefrorenes Gemüse können Sie prinzipiell nach dem Auftauen noch einmal einfrieren. © imago-images
Frischer Fisch riecht nach nichts.
Vorsicht geboten ist beim erneuten Einfrieren von Fisch und Fleisch, das gilt sowohl für rohe Ware als auch gegarte. © picture alliance/dpa/Christian Charisius
Rohes Hähnchenfleisch und Gewürze auf einem Holzbrett.
Rohes Fleisch, insbesondere Geflügel, sollten Sie keinesfalls erneut einfrieren, sondern zunächst durchgaren und dann in den Gefrierschrank legen. © tycoon/Imago
Hackfleisch einfrieren - so geht es richtig.
Hackfleisch sollten Sie niemals auftauen und wieder einfrieren: stattdessen durchgaren, dann ist auch das Einfrieren kein Problem. © Hauke-Christian Dittrich/dpa
Bolognese-Sauce selber kochen.
Zum Beispiel können Sie aus dem Hackfleisch eine leckere Bolognese kochen. Die lässt sich dann auch prima einfrieren. © Kia Cheng Boon/Imago

Dieses und viele weitere leckere Rezepte finden Sie im Kochbuch „Vegan Food Love – Lieblingsrezepte für jeden Tag“ (werblicher Link) von Bianca Zapatka:

„Vegan Food Love – Lieblingsrezepte für jeden Tag“ von Bianca Zapatka.
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  • Text und Fotografie: Bianca Zapatka
  • Erschienen am 23. September 2022

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