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Das beste Rezept für knusprigen Kürbis-Flammkuchen: So schmeckt der Herbst

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Sieht dieser Kürbis-Flammkuchen nicht köstlich aus? Erfahren Sie in diesem Rezept, wie Sie ihn nachbacken.
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Nichts macht mehr Lust auf den Herbst als ein Flammkuchen mit Kürbis-Belag. Das folgende Rezept gelingt jedem in Nullkommanichts.

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Draußen herrscht graues Nieselwetter, also muss man es sich drinnen gemütlich machen: am besten mit Leckereien in der wohlig-warmen Küche. Neben Eintöpfen und Co. ist der Flammkuchen ein echter Herbst-Klassiker – erst recht, wenn man ihn mit Kürbis belegt. Das passende Rezept, für das Sie nicht einmal 30 Minuten benötigen, finden Sie hier. Sie werden sehen, dass es vegane Zutaten enthält und dementsprechend auch Veganern schmecken wird. Wenn Sie darauf nicht bestehen, können Sie die Zutaten aber auch einfach ersetzen, indem Sie Frischkäse und Feta aus Milch verwenden. Unabhängig davon finden Sie weiter unten auch Tipps für den perfekten Flammkuchen, damit er schön knusprig wird und welches Obst und Gemüse Sie außerdem für das Rezept nutzen können. Sie lieben Kürbis? Dann probieren Sie danach doch direkt ein herbstliches Kürbis-Risotto.

Rezept für Kürbis-Flammkuchen: Die Zutaten

Vorbereitungszeit:10 Minuten
Zubereitungszeit:10 Minuten + ca. 10 Minuten Backzeit
Portionen:4

Flammkuchenteig:

  • 125 g Weizenmehl Type 405 oder Dinkelmehl Type 630 + bei Bedarf etwas mehr zum Bestäuben
  • ½ TL Backpulver
  • ½ TL Salz
  • 60 ml Wasser
  • 2 TL Olivenöl

Belag:

  • 100 g veganer Frischkäse (Natur oder Kräuterfrischkäse)
  • 125 g Hokkaido-Kürbis, entkernt, in sehr feine Scheiben geschnitten
  • 1 kleine rote Zwiebel, in feine Scheiben geschnitten
  • 50 g Tofu-Feta, zerbröselt (siehe Infobox*, oder Räuchertofu)
  • Salz
  • gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 1 TL Olivenöl
  • 1–2 EL Kürbiskerne

Zum Garnieren:

  • 2 Feigen, in Scheiben geschnitten (oder anderes Obst wie Äpfel, Birnen, Weintrauben)
  • Petersilie (oder andere frische Kräuter wie Thymian, Oregano, Rosmarin)

*Selbstgemachter Tofu-Feta:

200-250 g festen Tofu Natur würfeln und in ein Schraubglas geben. 120-140 ml Olivenöl mit 1 EL getrocknetem Basilikum, 1 EL getrocknetem Oregano, 1 TL getrocknetem Thymian, 1-2 gehackten Knoblauchzehen, 1 ½ TL Meersalz, ½-1 TL Paprikaflocken und 1 TL schwarzen Pfefferkörnern verrühren, über die Tofuwürfel geben, das Glas verschließen, schütteln und mindestens über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen (je länger, desto aromatischer). Hält sich mindestens 1 Woche im Kühlschrank, dabei am besten im weniger kühlen Bereich lagern, damit das Öl nicht fest wird.

Diese Mikrowellentricks kennt kaum jemand – dabei sind sie wirklich praktisch

Zitronen entsaften: Wenn Sie die Zitrone vor dem Auspressen 20 Sekunden erwärmen, gibt sie mehr Saft.
Zitronen entsaften: Wenn Sie die Zitrone vor dem Auspressen 20 Sekunden erwärmen, gibt sie mehr Saft. © Holger Hollemann/picture alliance
Orange
Dieser einfach Mikrowellen-Tipp funktioniert auch mit Orangen und verschafft Ihnen in Rekordzeit mehr frischen Orangensaft. © IMAGO/anelina
Limetten
Und auch Limetten geben mehr Saft, wenn Sie die Früchte vor dem Auspressen erst in der Mikrowelle erwärmen. Probieren Sie es aus! © Christian Heeb/Imago
Getrocknete Bohnen in der Mikrowelle einweichen
Müssen Sie getrocknete Bohnen oder Linsen eine ganze Nacht lang einweichen? Wer hat denn Zeit dafür? Wenn Sie eine Mikrowelle haben, brauchen Sie dafür nur etwa eine Stunde: Geben Sie die Hülsenfrüchte dafür zusammen mit Natron in eine Schüssel und bedecken Sie sie mit Wasser. Stellen Sie sie dann in die Mikrowelle und lassen Sie das Gerät 10 Minuten auf der höchsten Stufe laufen. Anschließend lassen Sie die Bohnen noch etwa 30 bis 40 Minuten durchziehen und schon sind sie fertig. © Jürgen Pfeiffer/imageBROKER/Imago
Kräuter in der Mikrowelle trocknen
Petersilie und andere Kräuter können Sie rasend schnell trocknen und so lange haltbar machen. Legen Sie einfach eine Handvoll Kräuter auf ein Küchenpapier und platzieren Sie es in der Mikrowelle. Lassen Sie das Gerät dann bei voller Leistung zwischen zwei und vier Minuten laufen. Die Feuchtigkeit aus den Kräutern verdampft und Sie können sie einfach in dem Küchenpapier zerbröseln und umfüllen. © hamik/Imago
Zwiebeln schneiden: Schneiden Sie die Enden der Zwiebel ab und legen Sie sie dann 30 Sekunden bei voller Wattzahl in die Mikrowelle. Anschließend zwei Minuten warten und schneiden. Tränen adé!
Zwiebeln schneiden: Schneiden Sie die Enden der Zwiebel ab und legen Sie sie dann 30 Sekunden bei voller Wattzahl in die Mikrowelle. Anschließend zwei Minuten warten und schneiden. Tränen adé! © picture alliance / dpa/dpa
Zucchini und Aubergine in der Mikrwowelle garen.
Wollen Sie Gemüse mit dicker Schale, so wie Tomaten, Auberginen und Co., in der Mikrowelle garen, sollten Sie die Schale vorher ein paar Mal mit einer Gabel einstechen, da sie sonst platzt. © Berena Alvarez/Imago
Blitzschnelles Rührei: Schlagen Sie das Ei in eine Tasse auf, verquirlen Sie es gründlich mit einem Schuss Milch und geben Sie es dann etwa eine bis anderthalb Minuten bei voller Wattzahl in die Mikrowelle.
Blitzschnelles Rührei: Schlagen Sie das Ei in eine Tasse auf, verquirlen Sie es gründlich mit einem Schuss Milch und geben Sie es dann etwa eine bis anderthalb Minuten bei voller Wattzahl in die Mikrowelle. © Armin Weigel/picture alliance
Sekundenschneller Milchschaum: Geben Sie Milch in ein verschließbares und mikrowellensicheres Gefäß. Schütteln Sie die Milch 30 Sekunden, bis sich Schaum bildet und geben Sie sie dann 30 Sekunden in die Mikrowelle. Der Schaum wird fest und Sie können Ihn abschöpfen.
Sekundenschneller Milchschaum: Geben Sie Milch in ein verschließbares und mikrowellensicheres Gefäß. Schütteln Sie die Milch 30 Sekunden bis sich Schaum bildet und geben Sie dann 30 Sekunden in die Mikrowelle. Der Schaum wird fest und Sie können ihn abschöpfen. © Martin Gerten/dpa
Chips und Flips retten: Mit der Mikrowelle können Sie Chips vom Vortag wieder richtig knusprig zaubern. Einfach auf Küchenkrepp legen und zehn Sekunden erhitzen.
Chips und Flips retten: Mit der Mikrowelle können Sie Chips vom Vortag wieder richtig knusprig zaubern. Einfach auf Küchenkrepp legen und zehn Sekunden erhitzen. © Daniel Karmann/dpa

Kürbis-Flammkuchen: das beste Herbst-Rezept

  1. Flammkuchenteig: Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen, dabei ein Backblech mit hineingeben.
  2. In einer Schüssel Mehl, Backpulver und Salz miteinander vermischen. Dann Wasser und Öl hinzufügen und mit einem Holzlöffel verrühren, bis der Teig zusammenklumpt. Dann mit den Händen weiterkneten, bis ein glatter Teig entsteht, und diesen zu einer Kugel formen.
  3. Den Teig auf einem Stück Backpapier (oder einer leicht bemehlten Arbeitsfläche) mit einem Nudelholz zu einem großen Oval ausrollen. Dann den Teigboden auf das heiße Backblech im Ofen legen.
  4. Belag: Den veganen Frischkäse auf dem Teig verteilen, dabei einen kleinen Rand frei lassen, und dünn mit Kürbis- und Zwiebelscheiben belegen. Dann den Tofu-Feta darüberbröseln, mit Salz und Pfeffer würzen und mit Öl beträufeln.
  5. Zum Schluss mit Kürbiskernen bestreuen und den Flammkuchen im vorgeheizten Ofen etwa 10 Minuten knusprig backen.
  6. Anschließend aus dem Ofen nehmen und etwas abkühlen lassen. Mit Feigenscheiben belegen und mit Petersilie bestreuen. Sofort servieren und genießen.

Tipps für den perfekten Kürbis-Flammkuchen

  • Die Schale vom Hokkaido-Kürbis ist essbar. Wenn man eine andere Sorte verwendet, muss man den Kürbis eventuell noch schälen.
  • Man kann die Gemüse- und Obstsorten nach Belieben austauschen.
  • Der Teig sollte möglichst dünn ausgerollt werden, sonst wird er nicht richtig knusprig. Auch Kürbis und Zwiebel sollten in möglichst dünne Scheiben geschnitten werden.
  • Man kann dieses Rezept auch mit Trockenhefe anstelle von Backpulver zubereiten. In diesem Fall den Teig mindestens 5 Minuten kneten, dann abdecken und 30 Minuten ruhen lassen, bevor man ihn ausrollt.

Dieses und viele weitere leckere Rezepte finden Sie im Kochbuch „Vegan Food Love – Lieblingsrezepte für jeden Tag“ (werblicher Link) von Bianca Zapatka:

„Vegan Food Love – Lieblingsrezepte für jeden Tag“ von Bianca Zapatka.
  • Vegane Rezepte zum Verlieben
  • ISBN 978-3-95453-273-5, 30,00 EUR (D), 30,90 EUR (A)
  • ca. 240 Seiten, Format 21 × 27 cm, ca. 90 Fotos, mit vielen Step-by-Step-Fotos, gebunden
  • Text und Fotografie: Bianca Zapatka
  • Erschienen am 23. September 2022

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