Rezept

Butter ganz einfach und schnell selber machen – mit Sahne und einem Butterfass

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Haben Sie schon einmal versucht, Butter selber zu machen? Mit einem Butterfass geht es ganz leicht und sehr schnell.

Die Preise für Lebensmittel steigen und steigen. Insbesondere Butter ist teurer geworden und wenn man sich die Ergebnisse des Ökotests anschaut, qualitativ im Gegenzug oft minderwertiger. Von 20 getesteten Buttermarken sind 17 mit „mangelhaft“ oder „ungenügend“ bewertet worden. Kein schlechter Zeitpunkt also, um selbst Hand anzulegen und Butter selber zu machen. Mit einem Butterfass geht das viel einfacher, als Sie eventuell vermuten würden.

Beispielbild – nicht das tatsächliche Rezeptbild

Butter selber zu machen und so für einen möglichen Ernstfall vorzusorgen ist ebenso eine gute Idee wie sich einen Notfallvorrat anzulegen mit Gerichten, die man auch bei einem Blackout – wenn es also nach einem Stromausfall keinen Strom mehr gibt – noch essen kann. Informieren Sie sich auch, wie man Lebensmittel länger haltbar machen kann, zum Beispiel Fisch oder Fleisch durch Räuchern. Gemüse ist dank Milchsäuregärung länger haltbar– kennen Sie schon das Kimchi-Rezept, um Gemüse wie in Korea zu fermentieren?

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Im Grunde brauchen Sie für selbstgemachte Butter aus dem Butterfass nur eine Zutat: Sahne

  • 300 ml frische Sahne

Außerdem benötigen Sie noch ein Butterfass und ein Butterbrettchen.

Igitt, Schimmel! Diese Lebensmittel können Sie trotzdem noch essen

Schimmlige Lebensmittel auf einem Kompost
Täglich werden mehrere Tonnen Lebensmittel in Deutschland weggeschmissen, einige davon aufgrund von Schimmel. Aber das muss gar nicht immer sein. © Astrid Gast/Imago
Warnschild mit Ausrufezeichen: Achtung signalisiert Vorsicht vor Schimmelpilzen auf Mehrkornbrot.
Schimmel macht sich gerade bei warmen Temperaturen und bei falscher Lagerung von Lebensmitteln schnell breit. Er ist jedoch nicht immer direkt ein Grund zum Wegwerfen! © Ralph Peters/Imago
Brot im Regal einer Bäckerei
Brot gehört zu den Lebensmitteln, die sofort in den Müll gehören, wenn sich eine kleine Schimmelstelle zeigt. Die Sporen dringen spielend leicht durch das Gewebe. ©  F. Anthea Schaap/Imago
Selbst gemacht Erdbeermarmelade in einem Weckglas. Daneben liegen drei aufgeschnittene frische Erdbeeren auf dem Tisch
Konfitüre oder Marmelade, auf der sich eine Schimmelschicht zeigt, muss nicht unbedingt weg. Voraussetzung: Sie enthalten mehr als 50 Prozent Zucker oder Zuckeraustauschstoffe. Dann reicht es, den Schimmel großzügig zu entfernen. © Eva Gruendemann / imago
Frischkäse auf einem Brot
Frischkäse enthält sehr viel Feuchtigkeit und so haben Schimmelpilze einen perfekten Nährboden. Schimmel? Weg damit!  © imago.studio/Imago
Milch- und Käseprodukte
Hartkäse ist hingegen eine ganz andere Sache. Auf Parmesan kann sich der Schimmel nicht ausbreiten. Schneiden Sie das betroffene Stück einfach weg und genießen Sie den Rest. Schimmelkäse wie Gorgonzola ist mit einem essbaren Edelschimmel überzogen. © Philipp Brandstädter/dpa/Symbolbild
Nüsse
Schimmelnde Nüsse sind wegen eines enthaltenen Giftstoffes besonders bedenklich. Sortieren Sie sie also direkt aus.  © Markus Scholz/dpa
Verschiedene Gewürze
Derselbe Stoff findet sich übrigens auch auf schimmligem Pfeffer. Er gehört auch in den Müll. © Bassi/Imago
Luftgetrocknete Fleischwaren wie Salami und Serrano-Schinken
Luftgetrocknete Fleischwaren wie Salami und Serrano-Schinken können Sie genauso behandeln, wie Parmesan: Schimmelige Stellen großzügig wegschneiden und den Rest genießen.  © Ingrid Balabanova/Imago
Salami hängen in einem Reiferaum (Symbolfoto)
Edelschimmel-Salami können Sie natürlich komplett essen. Hier ist der Schimmel gewollt. © Patrick Pleul/dpa
Tomaten
Weich-fleischiges, saftiges Obst und Gemüse wie Pfirsiche oder Tomaten werden rasend schnell von Schimmel befallen und durchdrungen. Wenn Sie also eine Stelle entdecken, müssen Sie leider Abschied von der Köstlichkeit nehmen. © Mark1987 / Imago Images

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Die Zubereitung der selbstgemachten Butter aus dem Butterfass ist ganz einfach und geht schnell

  1. Geben Sie die Sahne in das Butterfass und verschließen Sie es gut. Achten Sie darauf, dass die Sahne für die Butter etwa Zimmertemperatur, also etwa 20 Grad Celsius hat. Da Sahne meist im Kühlschrank aufbewahrt wird, sollten Sie sie also rechtzeitig herausholen.
  2. Kurbeln Sie die Sahne in dem Butterfass ungefähr zehn Minuten lang. Nach dieser Zeit sollte sich die Buttermilch von der cremigen Butter gelöst haben und Sie können Sie einfach abgießen.
  3. Legen Sie die fertige selbstgemachte Butter in eine Schüssel mit eiskaltem Wasser. Mithilfe des Butterbrettchens können Sie die überschüssige Flüssigkeit aus der Butter herausdrücken.

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Nehmen Sie die Butter aus der Schüssel heraus und verfeinern Sie sie gegebenenfalls – beispielsweise wie in dem TikTok-Trend-Rezept zur karamellisierten Zwiebel-Butter. Sie können für den Trend Butterbrett statt Butterbrot auch selbstgemachte Butter verwenden.

Rubriklistenbild: © instagram.com/anne_strickt

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