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Hefe ausverkauft? So machen Sie sie jetzt einfach selbst

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Keine Hefe im Supermarkt gefunden? Machen Sie sie selbst.
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Hefe ist in vielen Supermärkten knapp oder sogar ausverkauft. Wenn Sie trotzdem Hefe brauchen, können Sie sie aber auch selbst machen. Wir verraten, wie es geht.

  • Hefe ist ein Triebmittel.
  • Sie brauchen sie zum Brotbacken und für viele andere Rezepte.
  • Was tun, wenn die Hefe ausverkauft ist?

Mancher Supermarktleiter prophezeit es schon: Hefe ist das neue Toilettenpapier. Derzeit ist Hefe vielerorts ausverkauft und Leute, die zum Beispiel Brot backen wollen, schauen in die Röhre.

Das muss aber gar nicht sein. Sie können Hefe selber ansetzen und brauchen dafür nur drei Zutaten, die es garantiert noch zu kaufen gibt.

Diese Zutaten brauchen Sie, um Hefe selbst zu machen

  • 500 ml Wasser
  • 30 g Zucker
  • 2 getrocknete Datteln, ungeschwefelt (anderes Trockenobst wie Pflaumen oder Aprikosen)
  • 1.500-ml-Behälter, verschließbar, z.B. ein Schraubglas

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Hefe selber machen: So setzen Sie die wilde Hefe an

  1. Reinigen Sie den Behälter gründlich und kochen Sie ihn einmal aus, damit er auf jeden Fall sauber und keimfrei ist. Trocknen Sie den Behälter ab.
  2. Das Wasser sollte handwarm sein, wenn Sie es in den Behälter gießen.
  3. Geben Sie den Zucker dazu und schütteln Sie kräftig, bis er sich aufgelöst hat.
  4. Fügen Sie nun einfach die Datteln oder ein anderes ungeschwefeltes Trockenobst hinzu und verschließen Sie den Behälter.
  5. Stellen Sie den Behälter an einen warmen Ort (am besten etwa 30 Grad) und schütteln Sie ihn jeden Tag morgens und abends auf.
  6. Öffnen Sie den Behälter jeden Tag nach dem Schütteln kurz, um die entstandenen Gase abzulassen.
  7. Nach fünf bis zehn Tagen zeigt das Wasser Blasen und riecht nach Hefe. Nun ist es fertig.

Achtung: Bildet die Mischung Schimmel, müssen Sie sie natürlich entsorgen und von vorne beginnen. Durch das Schütteln sollte dies aber verhindert werden.

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So verwenden Sie Ihre selbst gemachte Hefe

Ihre eigene Hefe sieht natürlich ganz anders aus, als die, die Sie im Supermarkt kaufen können. Es ist ein Hefewasser statt eine feste Hefemasse. Wenn Sie mit dem Hefewasser backen wollen, ersetzen Sie die Flüssigkeit im Rezept einfach durch das Hefewasser.

Ist das Hefewasser noch frisch, sollten Sie 200-250 Milliliter auf 500 Gramm Mehl verwenden, da die Triebkraft noch nicht ganz ausgebildet ist. Lassen Sie den Hefeteig am besten über Nacht gehen.

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Brot, das schimmelt, gehört in den Müll. Hartes Brot können Sie dagegen noch retten.
Kennen Sie die Regel, dass ein fauler Apfel den ganzen Korb verdirbt? So ähnlich ist es mit Brot auch. Wenn Sie an einem Brotlaib oder auch nur an einer Brotscheibe Schimmel entdecken, sollten Sie das gesamte Brot in den Müll werfen. Brot ist so porös, dass die Schimmelsporen ganz leicht und rasend schnell alles durchdringen. Ist das Brot dagegen nur abgelaufen, hart oder trocken, müssen Sie nicht gleich Abschied nehmen. © picture alliance/dpa
Eier Haltbarkeit erkennen
Je älter ein Ei ist, desto mehr Luft konnte durch die poröse Eierschale ins Innere gelangen. So entsteht ein Luftpolster zwischen Eigelb und Schale. Wenn Sie das Ei in ein Glas mit Wasser legen, schwimmt deshalb die Seite mit der Luftblase oben. Wenn es schließlich an der Oberfläche schwimmt, ist das Ei mit höchster Wahrscheinlichkeit verdorben. © picture alliance/dpa
Fisch Haltbarkeit erkennen
Wenn Sie ihn an der Fischtheke gekauft haben, bleiben Ihnen noch maximal drei Tage, lieber weniger. Sobald der Fisch schlecht ist, wird seine Haut und das Fleisch schleimig und der typische, unangenehme Fischgeruch steigt Ihnen in die Nase. Finger weg! © Holger Hollem/dpa
Fleisch Haltbarkeit erkennen
Frisches, rohes Fleisch hat einen eigentümlichen Geruch, den ungeübte Nasen schon mal falsch interpretieren können. Dabei verströmt fauliges Fleisch einen Gestank, dem man sich kaum nähern kann. Ist das Fleisch außerdem noch schleimig oder klebrig, lassen Sie bitte die Finger davon. Farbveränderungen sind zwar nicht per se ein Hinweis auf verdorbenes Fleisch, aber gräulich sollte es nicht aussehen. © picture alliance / Oliver Berg/d
Joghurt Haltbarkeit erkennen
Wenn das Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen ist, ist das aber noch lange kein Grund, den Joghurt wegzuschmeißen. Meist ist er noch völlig in Ordnung und genießbar. Die enthaltenen Bakterien funktionieren dabei wie ein natürliches Konservierungsmittel. Erst, wenn sich auf der Oberfläche ungewöhnlich für Flüssigkeit bildet und der Joghurt auch unten im Becher flüssig ist, sollten Sie ihn entsorgen. © picture alliance / dpa
Käseplatte mit Wein
Je weicher und feuchter der Käse, desto leichter wird er schlecht. Er fängt dann an, unangenehm sauer zu riechen. Auch bei Schimmelbefall sollten Sie Weichkäse in die Tonne werfen, da dieser die feuchte Käsemasse sehr schnell durchdringt und dabei nicht unbedingt sichtbar ist.  © crisper85/Imago
Käse Haltbarkeit erkennen
Das gilt natürlich nicht für Sorten mit Edelschimmel, wie Gorgonzola, Brie oder Roquefort. Hartkäse wie Parmesan hat eine deutlich längere Haltbarkeit. Hier können Sie Schimmel an den Außenseiten ruhig großzügig wegschneiden und den Rest des Laibes ohne schlechtes Gewissen genießen. © Harald Tittel/dpa
Milch Haltbarkeit erkennen
Schlechte Milch müssen Sie nicht in jedem Fall wegschütten. Schmeckt oder riecht die Milch schlecht oder ist sie klumpig geworden, dann müssen Sie sie entsorgen. Das gilt aber nicht für unbehandelte Milch. Daraus können Sie noch einiges zaubern.  © picture alliance/dpa
Olivenöl Haltbarkeit erkennen
Olivenöl muss fruchtig riechen, dann können Sie es jahrelang genießen. Altes, schlechtes Öl riecht dagegen ranzig, teilweise sogar wie Motoröl. Lagern Sie das Öl am besten dunkel und dicht verschlossen, dann kann es sich viele Jahre halten. © Lorenzo Carne/dpa
Wurst Haltbarkeit erkennen
Sie haben Wurst an der Fleischertheke gekauft? Dann sollten Sie sie so schnell wie möglich verbrauchen, am besten innerhalb der nächsten drei Tage. Fängt die Wurst an, seltsam zu riechen und schleimig zu werden, haben Bakterien ganze Arbeit geleistet. Dauerwurst, wie Salami, hält sich länger, wie der Name schon verrät. © picture alliance / Patrick Pleul

So machen Sie aus dem Hefewasser schnell neue Hefe

Haben Sie die erste Hefe selbst hergestellt, können Sie aus dem Hefewasser wieder neue Hefe ziehen. Das geht dann auch schneller, als beim ursprünglichen Ansatz.

  1. Nehmen Sie ein Viertel des Ursprungsansatzes und gießen Sie ihn in ein neues sauberes Gefäß.
  2. Schütten Sie nun wieder 30 g Zucker dazu, aber nur eine Dattel.
  3. Gießen Sie dann lauwarmes Wasser auf, bis Sie wieder 500 ml Flüssigkeit haben.
  4. Schütteln und lüften Sie diese Mischung wie Ihren ersten Ansatz.

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Da diese Mischung zum Teil schon vergoren ist, reift sie schneller. Innerhalb von vier Tagen sollte sie einsatzbereit sein.

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