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Acht Prozent mehr Gehalt – IG-Metall beschließt Tarifforderung

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Alles wird teurer, nur das Gehalt bleibt gleich. Die IG-Metall bereitet gerade Tarifforderungen für die Metall- und Elektroindustrie vor.
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Steigende Preise und Inflation – nur das Gehalt bleibt gleich. Die IG-Metall fordert jetzt für die Metall- und Elektroindustrie acht Prozent mehr Gehalt.

Der Krieg in der Ukraine, die Inflation, allgemein steigende Belastungen – alles wird teurer und auch die Beschäftigten in vielen Branchen brauchen mehr Geld, um ihren Lebensunterhalt bestreiten zu können. Wer Mitglied in einer Gewerkschaft ist, der hat auf jeden Fall jemanden, der für die Rechte der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer einsteht. Das macht zum Beispiel die IG Metall – die hat derzeit laut eigenen Angaben rund 2,2 Millionen Mitglieder.

Kündigung des Arbeitsvertrags: Die wichtigsten Fakten, die jeder kennen sollte

Bei einer Kündigung des Arbeitsvertrags gibt es viele rechtliche Fallstricke zu beachten - egal ob sie vom Arbeitgeber oder Arbeitnehmer aus erfolgt.
Bei einer Kündigung des Arbeitsvertrags gibt es viele rechtliche Fallstricke zu beachten - egal ob sie vom Arbeitgeber oder Arbeitnehmer aus erfolgt. © Patrick Pleul / dpa
Ein Arbeitsvertrag muss immer schriftlich gekündigt werden, und zwar mit einer Original-Unterschrift und dem vollen Namen. E-Mail, Textnachricht oder Fax reichen hier nicht aus.
Ein Arbeitsvertrag muss immer schriftlich gekündigt werden, und zwar mit einer Original-Unterschrift und dem vollen Namen. E-Mail, Textnachricht oder Fax reichen hier nicht aus. © Jan-Philipp Strobel / dpa
Wie lange die Kündigungsfrist dauert, können Arbeitnehmer ihrem Arbeitsvertrag entnehmen. Laut Gesetz beträgt sie jedoch mindestens vier Wochen. Während der Probezeit gilt eine kürzere Kündigungsfrist von zwei Wochen. Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber verlängert sich je nach Dauer der Betriebszugehörigkeit des Mitarbeiters.
Wie lange die Kündigungsfrist dauert, können Arbeitnehmer ihrem Arbeitsvertrag entnehmen. Laut Gesetz beträgt sie jedoch mindestens vier Wochen. Während der Probezeit gilt eine kürzere Kündigungsfrist von zwei Wochen. Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber verlängert sich je nach Dauer der Betriebszugehörigkeit des Mitarbeiters. © Patrick Pleul / dpa
Wer kündigen will, sollte seine Kündigung dem Chef oder der Personalabteilung persönlich übergeben oder per Post verschicken - am besten per Einschreiben.
Wer kündigen will, sollte seine Kündigung dem Chef oder der Personalabteilung persönlich übergeben oder per Post verschicken - am besten per Einschreiben. © Monika Skolimowska / ZB / dpa
Kann ich eine Kündigung auch zurückziehen? Ja, aber nur wenn sie der Vorgesetzte noch nicht gelesen hat. Dann müssen Sie die Kündigung schriftlich widerrufen
Kann ich eine Kündigung auch zurückziehen? Ja, aber nur wenn sie der Vorgesetzte noch nicht gelesen hat. Dann müssen Sie die Kündigung schriftlich widerrufen. © Patrick Pleul / dpa
Der Kündigung durch den Arbeitgeber muss in der Regel eine Abmahnung vorausgehen. Drei Abmahnungen, wie oft angenommen wird, sind dafür nicht nötig.
Der Kündigung durch den Arbeitgeber muss in der Regel eine Abmahnung vorausgehen. Drei Abmahnungen, wie oft angenommen wird, sind dafür nicht nötig. © Robert Schlesinger / dpa Zentralbild / dpa
Bei Kündigungen unterscheidet man zwischen einer ordentlichen und einer außerordentlichen bzw. fristlosen Kündigung. Eine ordentliche Kündigung erfolgt mit einer Kündigungsfrist. Die Gründe können vielschichtig sein - von betriebsbedingten Gründen bis hin zu Arbeitsverweigerung oder Alkoholkonsum am Arbeitsplatz.
Bei Kündigungen unterscheidet man zwischen einer ordentlichen und einer außerordentlichen bzw. fristlosen Kündigung. Eine ordentliche Kündigung erfolgt mit einer Kündigungsfrist. Die Gründe können vielschichtig sein - von betriebsbedingten Gründen bis hin zu Arbeitsverweigerung oder Alkoholkonsum am Arbeitsplatz. © Tobias Hase/ dpa
Wer den Arbeitgeber bestiehlt oder andere "erhebliche" Pflichtverstöße begeht, muss mit einer fristlosen Kündigung rechnen.
Wer den Arbeitgeber bestiehlt oder andere "erhebliche" Pflichtverstöße begeht, muss mit einer fristlosen Kündigung rechnen. © Jens Büttner / dpa
Wer eine Kündigung in seinem Briefkasten vorfindet, der sollte sofort einen Anwalt einschalten. Nicht selten sind Kündigungen, etwa auf Grund von Formfehlern, unwirksam.
Wer eine Kündigung in seinem Briefkasten vorfindet, der sollte sofort einen Anwalt einschalten. Nicht selten sind Kündigungen, etwa auf Grund von Formfehlern, unwirksam. © Ralf Hirschberger/dpa (Archivbild/Symbolbild)
Egal ob die Kündigung rechtswirksam ist oder nicht: Melden Sie sich im Falle einer Kündigung schnellstmöglich bei der Agentur für Arbeit. Sonst droht eine Sperrzeit für das Arbeitslosengeld und es können Lücken im Versicherungsschutz entstehen.
Egal ob die Kündigung rechtswirksam ist oder nicht: Melden Sie sich im Falle einer Kündigung schnellstmöglich bei der Agentur für Arbeit. Sonst droht eine Sperrzeit für das Arbeitslosengeld und es können Lücken im Versicherungsschutz entstehen. © Jens Kalaene / ZB / dpa

Mehr Gehalt für Metall- und Elektroindustrie – IG Metall bereitet Verhandlungen vor

Bald starten die neuen Tarifverhandlungen in der Metall- und Elektroindustrie, geführt werden diese von der Gewerkschaft IG-Metall mit den Arbeitgeberverbänden. Am vergangenen Montag sind die genauen Forderungen vom Vorstand der IG-Metall beschlossen worden. Es geht um mehr Geld für Arbeitnehmer und Auszubildende, insgesamt werden rund acht Prozent mehr gefordert. Jörg Hofmann (Erster Vorsitzender) begründet diese Forderung auf der eigenen Homepage so: „Die Beschäftigten brauchen Entlastungen, auch mit Blick auf ihre 2023 nochmals steigenden Rechnungen. Die Konjunktur braucht steigende Einkommen und stabilen Konsum als existenzielle Stütze (Grafik). Die Arbeitgeber müssen dafür jetzt ihren gerechten Beitrag leisten.“

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IG Metall Tarifrunde soll im September unter dem Motto „Solidarität gewinnt!“ starten

Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer können die gesteigerten Kosten kaum an jemanden weitergeben, daher seien neben Entlastungen, die durch die Politik beschlossen werden, auch die Arbeitgeber gefragt. Rund 3,8 Millionen Beschäftigte sind in der Metall- und Elektroindustrie tätig. Die neue Tarifrunde wird Mitte September mit Gesprächen mit den Arbeitgeberverbänden starten. Der Ausgang ist ungewiss, allerdings besteht für die Mitglieder der IG-Metall bis Ende Oktober 2022 die Friedenspflicht. Das bedeutet, dass bis dahin auf Gespräche und Verhandlungen gesetzt wird und nicht gestreikt werden darf. Ab Ende Oktober sind dann auch Warnstreiks in der Branche möglich.

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