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Fünf Airlines, bei denen Sie für Handgepäck immer extra draufzahlen

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Handgepäck war früher meist im Flug inbegriffen und durfte mit in die Kabine. Doch manche Airlines machen damit Schluss und verlangen dafür Geld.

Ryanair, Wizz Air und Eurowings: Sie alle haben gemein, dass sie als Billigflieger bekannt und beliebt sind. Tatsächlich sind Tickets oftmals sehr günstig im Vergleich zu anderen Fluggesellschaften wie Lufthansa. Wer aber schon mal mit Ryanair und Co. geflogen ist, weiß, dass man am Ende allerdings oft draufzahlt. Dinge, die man sonst als selbstverständlich und im Preis inbegriffen sieht, kosten bei Billigfluggesellschaften extra. Das beginnt schon bei (zu großen) Gepäckstücken, einer Sitzplatzreservierung oder Getränken während des Flugs.

Fünf Airlines, bei denen Sie für Handgepäck immer extra draufzahlen

Für zusätzliches Handgepäck verlangen viele Billigflieger extra. (Symbolbild)

Nun kommen weitere versteckte Kosten auf Passagiere und Passagierinnen zu: Denn die Billigflieger haben an der Preisschraube gedreht, wie das Reiseportal Reisereporter.de berichtet. Wer nun bei einem Flug sein Handgepäck mit in die Kabine nehmen will, muss dafür mehr Geld hinblättern. Es dürfen nur noch kleine Taschen umsonst mitgenommen werden.

Demnach verlangen viele eine Gebühr, während es früher ganz normal war, kostenlos Handgepäck mit in den Flieger zu nehmen. Hier ein Überblick über die fünf Airlines, bei denen Vorsicht geboten ist:

Airlines, bei denen Handgepäck extra kostet: Ryanair

Bereits seit dem 1. November 2018 gilt bei Ryanair, dass Handgepäckkoffer nicht mehr kostenlos mit in den Flieger dürfen. Lediglich Gepäckstücke, die unter den Vordersitz passen und damit eine Maximalgröße von 40 x 20 x 25 Zentimeter aufweisen, sind weiterhin gratis. Wer noch eine Tasche mitnehmen möchte, muss draufzahlen. Diese darf zudem nur bis zu zehn Kilogramm schwer und maximal 55 x 40 x 22 Zentimeter groß sein. Das kostet Sie zwischen acht und 32 Euro. Eine TikTokerin zeigt hingegen ihren Trick, wie Sie zusätzliches Gepäck geschickt in den Flieger schmuggeln.

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Wann greift die Reiserücktrittsversicherung? Bei Tod oder unerwarteter, schwerer Erkrankung der versicherten Person oder einer Risikoperson (z.B. Angehörige oder Mitreisende). © dpa
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Bei einer Schwangerschaft der versicherten Person oder einer Risikoperson. © dpa
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Konjunkturbedingte Kurzarbeit über einen bestimmten Zeitraum mit Reduzierung des Bruttoeinkommens (mindestens 35 Prozent). © dpa
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Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses, falls die Person bei Reisebuchung arbeitslos war und das Arbeitsamt der Reise zugestimmt hatte. © dpa
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Bei einem Bruch von Prothesen oder einer unerwarteten Lockerung von Implantaten können Sie von der Reiserücktrittsversicherung Gebrauch machen. © dpa
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Bei einer Trennung (Nachweis der Ummelde-Bescheinigung) oder Einreichung der Scheidungsklage können Sie von einer Reise zurücktreten. © dpa
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Unerwartete gerichtliche Ladung, sofern das Gericht einer Verschiebung des Termins nicht zustimmt. © dpa
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Einladung als Trauzeuge zu einer Hochzeit, wenn der Termin in der Zeit des lange vorausgeplanten Urlaubs liegt. © dpa
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Wenn die Urlaubsvertretung eines Selbständigen ausfällt, zum Beispiel wegen Krankheit, dürfen Sie von der Reise zurücktreten. © dpa
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Überraschende Qualifikation einer Sportmannschaft für das Bundesfinale, bei der die Teilnahme der Person (des Kindes) unverzichtbar ist. © dpa
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Auch das gilt: Eine unerwartete Verlegung eines Fußballderbys auf den Urlaubsbeginn des Dauerkartenbesitzers. © dpa
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Notwendiger Beistand einer schwer erkrankten Freundin bei einer unvorhersehbaren Verschlechterung der Krankheit. Hier ist eine Nennung von Zeugen notwendig, die das innige Freundschaftsverhältnis bestätigen. © dpa
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Auch ein unerwarteter Termin zur Spende von Organen oder Geweben (z.B. Knochenmark) sorgt dafür, dass die Reiserücktrittsversicherung greift. © dpa

Airlines, bei denen Handgepäck extra kostet: Eurowings

Haben Sie bei Eurowings den Basic-Tarif gebucht, dürfen Sie ebenfalls nur eine kleine Tasche (Maße: max. 40 x 30 x 25 Zentimeter) kostenlos in der Kabine mitnehmen. Das entspricht etwa einer Laptoptasche, einer mittelgroßen Handtasche oder einer Business-Tasche. Wer zusätzlich Handgepäck mitnehmen will, muss es für zehn Euro extra dazubuchen. Aber es gibt einen Vorteil: Damit erhält man auch den „Priority“-Status und darf früher als andere einsteigen. Allerdings nur, wenn die Flugzeuge auch im Reisechaos abheben.

Airlines, bei denen Handgepäck extra kostet: Wizzair

Bei Wizzair ist ebenfalls in der Kabine nur noch eine Tasche mit Maximalmaßen von 40 x 30 x 20 Zentimetern pro Person erlaubt. Sie darf zudem höchstens zehn Kilogramm wiegen. Für jedes weitere Gepäckstück müssen Fluggäste wieder „Priority“ dazubuchen. Kostenpunkt: zwischen fünf und 40 Euro extra, wenn man online bucht und 25 Euro am Check-In-Schalter.

Airlines, bei denen Handgepäck extra kostet: Easyjet

Auch Easyjet hat nachgezogen und im Februar 2021 neue Handgepäckbestimmungen eingeführt. Das bedeutet, dass Passagiere und Passagierinnen nur noch ein kleines Handgepäckstück von der Größe von 45 x 36 x 20 Zentimeter mitnehmen dürfen. Auch hier sollte es möglichst unter den Vordersitz passen. Wenn nicht, müssen Sie ein weiteres Gepäckstück hinzubuchen, der Preis dafür liegt zwischen acht und 58 Euro. Aber: Wer einen teureren Sitzplatz bucht und/oder mit größerer Beinfreiheit, darf auch ein größeres Handgepäckstück mitnehmen (Maße: bis zu 65 x 45 x 25 Zentimeter). Hierfür müssen Sie allerdings auch etwa acht Euro hinblättern. Dafür hat Easyjet auf manchen Flügen die Maskenpflicht gekippt.

Airlines, bei denen Handgepäck extra kostet: Vueling

Wer bei Vueling den Basic-Tarif bucht, darf eine Tasche von den Maximalmaßen 40 x 20 x 30 Zentimeter unter dem Sitz verstauen. Reicht das nicht aus, kann ein Handkoffer (Größe von bis zu 55 x 40 x 20 Zentimeter) kostenlos aufgegeben werden, wenn er höchstens zehn Kilogramm wiegt. Buchen Sie einen teureren Tarif, dürfen Sie dementsprechend auch einen größeren Handgepäckkoffer mit in den Flieger nehmen.

Rubriklistenbild: © matej kastelic/Imago

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