Kopfweh entlang der Rems

Gartenschau In mehreren Städten und Gemeinden wird laut über die Kosten für die Großveranstaltung nachgedacht.

Lorch/Gmünd/Böbingen/Mögglingen. Die Remstal-Gartenschau wird einmalig: 16 Gemeinden in zwei Regionen und drei Landkreisen wollen gemeinsam einen Garten-Traum ausrichten und sich als attraktive Gegend profilieren. Aber das Großprojekt, das 2019 steigen soll, hat Start-Schwierigkeiten. Der Urbacher Schultes Jörg Hetzinger beispielsweise will über zwei Großprojekte – Aussichtsturm und Waldhaus – die Bürger entscheiden lassen, um den Frieden im Ort zu erhalten. denn eine Gruppe von Kritikern hatte scharf gegen diese Vorhaben protestiert.

Thorsten Englert, Geschäftsführer der Gartenschau GmbH, sieht das zwar nicht gerne, aber auch nicht entsetzt. Seine Meinung formuliert er eher im Blick auf die Orte, die die Gartenschau-Vorbereitungen forcieren: „Es gibt Kommunen, die haben die Chance verstanden.“ Natürlich sieht er auch, dass die Städte und Gemeinden in unterschiedlichem Maße Finanzmittel zur Verfügung haben. Im Gmünder Gemeinderat gab es ebenfalls kritische Fragen, als die Verwaltung bekanntgab, dass die Gartenschau teurer wird. 2,1 Millionen Euro lautet der neueste Voranschlag, Das Gremium legt 2,5 Millionen Euro als Obergrenze fest. wof

© Gmünder Tagespost 21.12.2017 11:17
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