Sechs Tipps gegen Feuchtigkeit im Auto

Der ADAC hat Lösungen parat.
  • Foto: pixabay

Besonders im Winter tragen Autofahrer durch nasse Kleidung und Schnee an den Schuhen Feuchtigkeit ins Fahrzeuginnere. Dadurch können Fußmatten nicht richtig trocknen.  Der ADAC gibt Tipps, was gegen Feuchtigkeit im Auto hilft: 

Auf die richtige Fußmatte achten
Bei nassen Fußmatten gilt: herausnehmen und trocknen lassen. Außerdem sollten Sie im Herbst und Winter am besten Fußmatten aus Gummi benutzen und regelmäßig das Wasser daraus entfernen. 

Ist das Auto dicht?
Auch undichte Stellen am Auto wie zum Beispiel an Türen, Fenstern und Heckklappen können für Feuchtigkeit im Fahrzeug verantwortlich sein. Hier sammelt sich das Wasser in den Dämmmaterialien, wo es zu modern beginnt. Kontrollieren und pflegen Sie die Dichtungen regelmäßig. Bei undichten Stellen am Auto hilft nur, die Dichtungen in der Werkstatt austauschen zu lassen.

Auto richtig lüften
Bei zu viel Feuchtigkeit im Fahrzeug empfiehlt es sich, gut durchzulüften. Drehen Sie die Heizung stark auf,und schalten Sie die Klimaanlage an. Dadurch wird die Feuchtigkeit aus der Luft entzogen und nach draußen geleitet. Das funktioniert aber nur bei einer Außentemperatur von minimal 6 Grad und wenn das Auto noch nicht zu feucht ist. Bei Fahrzeugen mit Klimatronic sollten Sie die Einstellung "Defrost" wählen.

Wasserabläufe kontrollieren
Wenn Sie ein Schiebedach haben, können Sie zum Testen der Abläufe eine kleine Menge Wasser in die Regenrinne geben. Das Wasser sollte abfließen. Wenn es stehen bleibt, sind möglicherweise die Ablaufschläuche verstopft, und das Wasser läuft hinter der Innenverkleidung in den Fußraum. Verstopfte Schläuche sollten Sie in der Werkstatt reparieren lassen.

Laub und Schmutz entfernen
Zwischen Motorhaube und Windschutzscheibe sammeln sich im Herbst und Winter viel Laub und Schmutz. Das sollten Sie regelmäßig entfernen, sonst könnte der Regenwasserablauf der Heizung verstopft werden. Moderndes Laub kann mit der Zeit auch den Lack angreifen. Blätter können sich auch in den Türen und der Heckklappe sammeln und dort Wasserablauflöcher verstopfen.

Der richtige Stellplatz
In schlecht durchlüfteten Garagen kann ebenfalls Feuchtigkeit entstehen. Sie zeigt sich durch feuchte Stellen oder Pfützen auf dem Garagenboden. In solchen Garagen trocknen geparkte Autos kaum. Das Raumklima begünstigt die Entstehung von Feuchtigkeit am und im Auto. Kurzfristig hilft, bei geöffnetem Tor die Garage gut durchzulüften, langfristig schafft eine eingebaute Lüftung Abhilfe.

© Gmünder Tagespost 11.01.2019 07:19
2252 Leser
Ist dieser Artikel lesenswert?
Kommentar schreiben
Zu diesem Artikel wurden noch keine Kommentare geschrieben.