Nach Unfall im Einhorn-Tunnel im August: 55-jähriger Autofahrer stirbt an seinen Verletzungen

Ein Tankwagen, ein Lastwagen, ein Kleintransporter und zwei Autos stoßen am 29. August im Einhorntunnel zusammen
  • Der Renault-Fahrer ist jetzt an seinen Verletzungen gestorben. (Foto: Jason Tschepljakow/onw-image)

Schwäbisch Gmünd. Der 55-jährige Fahrer des Renault Twingo ist laut Polizeiangaben am Donnerstag, 10. Oktober, an den Folgen seiner schweren Verletzungen, die er sich beim Verkehrsunfall im Gmünder Einhorntunnel am 29. August zuzog, verstorben. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei geriet ein Renault, der in Richtung Aalen unterwegs war, aus noch ungeklärten Gründen auf die Gegenfahrspur, so die Polizei. Dort stieß er mit einem entgegenkommenden Sattelzug zusammen. Der Tankwagen aus Italien hatte Plastikgranulat geladen, nicht wie ursprünglich gemeldet Gefahrgut. Nach dem Zusammenstoß geriet der Sattelzug auf die Gegenfahrspur. Dort wurden ein weiterer Sattelzug, ein Auto der Marke Honda sowie ein Mercedes Sprinter in den Unfall verwickelt. Der Unfall löste einen Großeinsatz der Rettungskräfte aus, der Tunnel war neun Stunden lang gesperrt. 

© Gmünder Tagespost 11.10.2019 10:48
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