Coronavirus: Neun Neuinfektionen im Ostalbkreis

Pandemie Die Entwicklung im Ostalbkreis in interaktiven Diagrammen. Stand: 22. September. 

AalenAn dieser Stelle wollen wir die Entwicklung der Corona-Fälle im Ostalbkreis dokumentieren. Wir beziehen uns auf die Zahlen, die der Landkreis direkt veröffentlicht. Sie sind aktueller als die Zahlen, die das Sozialministerium für alle Landkreise veröffentlicht. Da wir hier aber nicht die Landkreise untereinander vergleichen, können wir mit den aktuellsten Fallzahlen arbeiten. 

Diese Grafiken werden wir, soweit es uns möglich ist, aktualisieren.

Das könnte Sie auch zum Thema interessieren: 

Aktive Fälle in den Städten und Gemeinden (Stand 22. September):

Anmerkung: "Ohne Ort (Neu)" sind die Fälle, die gemeldet wurden, aber noch keiner Gemeinde oder Stadt zugeordnet werden konnten. Das geschieht dann im darauffolgenden Tag.

Aalen 2 Abtsgmünd 1 Adelmannsfelden 0
Bartholomä 0 Böbingen 1 Bopfingen 20
Durlangen 0 Ellenberg 0 Ellwangen 2
Eschach 0 Essingen 2 Göggingen 0
Gschwend 1 Heubach 2 Heuchlingen 0
Hüttlingen 0 Iggingen 0 Jagstzell 0
Kirchheim 7 Lauchheim 0 Leinzell 0
Lorch 2 Mögglingen 4 Mutlangen 3
Neresheim 2 Neuler 0 Obergröningen 0
Oberkochen 1 Rainau 0 Riesbürg 9
Rosenberg 0 Ruppertshofen 0 Schechingen 0
Schwäbisch Gmünd 19 Spraitbach 1 Stödtlen 0
Täferrot 0 Tannhausen 2 Unterschneidheim 4
Waldstetten 0 Westhausen 4 Wört 0
Ohne Ort 1  
Summe 90

Damit dieser Inhalt angezeigt wird, benötigen wir Ihre Zustimmung.

Damit dieser Inhalt angezeigt wird, benötigen wir Ihre Zustimmung.

© Gmünder Tagespost 22.09.2020 18:00
587009 Leser
Ist dieser Artikel lesenswert?
Kommentar schreiben

Kommentare

Ute Krauß

Sehr interessant und aufschlussreich, die neue Grafik mit Aufteilung nach Alter und Geschlecht.

Arschgeige

Ute Krauß schrieb am 30.03.2020 um 20:43

Sehr interessant und aufschlussreich, die neue Grafik mit Aufteilung nach Alter und Geschlecht.

Ja und die ganze Zeit erzählen sie uns die Risikogruppe sei ab 60!?!

Was stimmt den nun wenn die vorgelegten Zahlen richtug sein sollem???

In my humble opinion

Arschgeige schrieb am 30.03.2020 um 23:03

Ja und die ganze Zeit erzählen sie uns die Risikogruppe sei ab 60!?!

Was stimmt den nun wenn die vorgelegten Zahlen richtug sein sollem???

Die Zahlen können durchaus richtig sein, ebenso die Aussage, dass die Alten besonders gefährdet sind.

Die Gruppe der 35 - 59 Jährigen ist halt besonders exponiert ( oder unvorsichtig? ), die Gruppe der +80 Jährigen setzt sich halt weniger dem Risiko ( bleibt eh zu Hause? ) aus. Die andere Frage ist doch, wie viele von je 100 Infizierten schwer erkrankt oder gar intubiert werden muss.

webinger

In my humble opinion schrieb am 30.03.2020 um 23:27

Die Zahlen können durchaus richtig sein, ebenso die Aussage, dass die Alten besonders gefährdet sind.

Die Gruppe der 35 - 59 Jährigen ist halt besonders exponiert ( oder unvorsichtig? ), die Gruppe der +80 Jährigen setzt sich halt weniger dem Risiko ( bleibt eh zu Hause? ) aus. Die andere Frage ist doch, wie viele von je 100 Infizierten schwer erkrankt oder gar intubiert werden muss.

Und: Man muss sich logischerweise die Alterspyramide ansehen. Wieviel 35- bis 59-Jährige leben im Ostalbkreis im Vergleich zu den über 80-Jährigen?

tsh

@Redaktion: es wäre sehr interessant zu wissen, wieviele Personen im Ostalbkreis auch jeweils auf das neue Coronavirus getestet wurden, bzw. wieviele tests durchgeführt wurden. Läßt sich das ermitteln?

@Kommentatoren: wenn als RISIKOGRUPPE ältere Mitbürger genannt werden, dann soll damit ausgesagt werden, dass das Risiko für einen schweren oder gar tödlichen Verlauf in dieser Altersgruppe höher ist. Neben Alter spielen natürlich auch Vorerkrankung und der allgemeine Gesundheitszustand, Immunsystem, etc. eine Rolle. Die Sterblichkeitsrate ist z.B. bei infizierten über-80jährigen um die 10% gegenüber <1% bei Jugendlichen (was aber nicht heißt, dass nicht auch Kinder und Jugendliche schwer erkranken oder gar an Corona sterben können - nur eben weniger häufig).

Die im Artikel aufgezeigte Altersverteilung sagt nur aus, wieviele Personen welcher Altersgruppe derzeit (bzw. zum Zeitpunkt des jeweiligen Tests) INFIZIERT waren. Über die Schwere der Erkrankung, Sterberate, etc. wird hier keine Aussage gemacht. Hier im Ostalbkreis lassen sich viele Infizierte auf die Skiausfahrt (Ischgl) zurückführen, wo der Anteil der über 80jährigen wahrscheinlich nicht sehr hoch war. Auch die Altersverteilung im Ostalbkreis spielt sicher eine große Rolle: da es sicher mehr 35-59jährige in der Bevölkerung als über 80jährige gibt, wird es auch mehr Infizierte geben.

Friedrich Bollheimer

Weshalb besteht eine so große Differenz zu den offiziellen Zahlen des RKI? Können Sie bitte für Aufklärun sorgen, besten Dank

Udo Meier

Es ist doch sicherlich davon auszugehen, dass alle nachgewiesenen Covid19-Infizierte Symptome gezeigt haben, oder Kontakt zu Infizierten hatten, und deshalb getestet wurden. Natürlich ist jede Infektion im Alter gefährlicher. Dennoch zeigt die Statistik für den Ostalbkreis, dass jüngere Menschen eben auch Symptome zeigen (fällt angeblich nicht unter Kranksein/Krankheit!?). Ich halte es für sehr gefährlich, dass behördlich, politisch und medial nur auf die 60+ Generationen abgestellt wird. Gleichzeitig finden nach meiner Wahrnehmung, insbesondere in Talk Shows, verfassungswidrige Güterabwägungen über die Lebensrettung statt.

Udo Meier

Arschgeige schrieb am 30.03.2020 um 23:03

Ja und die ganze Zeit erzählen sie uns die Risikogruppe sei ab 60!?!

Was stimmt den nun wenn die vorgelegten Zahlen richtug sein sollem???

Sie missverstehen die Bezeichnung Risikogruppe. Die Statistik zeigt die Anzahl der Infektionen. Zur Risikogruppe zählen nicht die, die sich am häufigsten infizieren, sondern die, die eine höhere Sterblichkeitsrate haben, bzw. die Krankheit einen deutlich schwereren Verlauf nimmt.

Deshalb ist ja aktuell die Sterberate noch sehr gering im Vergleich zu anderen Länder. Da sich eben noch nicht so viele der Risikogruppe Ü60 infiziert haben, wie das in den anderen Ländern der Fall war. 

Thomas RUEHL

Stellt sich die Frage: Sind die Leute mit Corona gestorben oder an Corona? Aber das möchte wohl nicht einmal das RKI so genau wissen und verweigert deshalb auch die Obduktion der Verstorbenen - wie heute im Netz zu efrahren war. So kommt man nie zu verlässlicheren Zahlen, denen man sich vorbehaltslos anschliessen könnte...

Udo Meier

Macht das denn irgendeinen Unterschied über das Leben eines Menschen zu entscheiden? Wir sind größtenteils so etwas von abgebrüht, das wir die Dimension wahren Lebens nicht mehr erkennen. Es geht nicht nur um Senioren, sprich deinen Eltern, sondern auch um deine Ehefrau, deinen Eheman/Partner, deine Kinder. Werdet bitte wieder Mensch!

tsh

Thomas RUEHL schrieb am 04.04.2020 um 20:01

Stellt sich die Frage: Sind die Leute mit Corona gestorben oder an Corona? Aber das möchte wohl nicht einmal das RKI so genau wissen und verweigert deshalb auch die Obduktion der Verstorbenen - wie heute im Netz zu efrahren war. So kommt man nie zu verlässlicheren Zahlen, denen man sich vorbehaltslos anschliessen könnte...

Im "Netz" ist leider auch viel Müll unterwegs und man sollte nicht alles glauben, was man liest...

1) das RKI verweigert gar nichts, sondern empfiehlt aus Gründen der Ansteckungsgefahr das gleiche Vorgehen wie bei allen, die an einem leicht übertragbaren Erreger verstorben sind (wie z.B. Influenza). Dazu gehört, dass eine Obduktion nur gemacht wird, wenn sie notwendig ist.

2) Das RKI hat - wie auch die WHO - Regeln aufgestellt, wann die Todesursache "COVID-19" festgestellt werden soll. Beide Regeln sind sich hier sehr ähnlich. Eine Beurteilung, ob jemand "mit" oder "wegen" COVID-19 verstorben ist, kann in vielen Fällen nicht mal ein Pathologe zweifelsfrei bestimmen. Hier eine Verschwörungstheorie aufzustellen, dass die Regierung oder das RKI etwas vertuschen oder hochspielen wollen, geht extremst an der Realität vorbei.

3) Auch wenn die Statistik zwischen "mit" und "wegen" unterscheiden würde, was würde es bringen? Wenn jemand in New York an Herzversagen stirbt, weil die Krankenhäuser durch COVID-19 belegt sind und sich niemand um jenen nicht-COVID-19-Patienten kümmern kann - wäre das dann "wegen, aber nicht mit"?

4) Wer eine Statistik nicht anerkennen will, findet immer einen Grund das nicht zu tun. Die Gründe liegen hier meist im politischen...

Thomas RUEHL

tsh schrieb am 04.04.2020 um 22:22

Im "Netz" ist leider auch viel Müll unterwegs und man sollte nicht alles glauben, was man liest...

1) das RKI verweigert gar nichts, sondern empfiehlt aus Gründen der Ansteckungsgefahr das gleiche Vorgehen wie bei allen, die an einem leicht übertragbaren Erreger verstorben sind (wie z.B. Influenza). Dazu gehört, dass eine Obduktion nur gemacht wird, wenn sie notwendig ist.

2) Das RKI hat - wie auch die WHO - Regeln aufgestellt, wann die Todesursache "COVID-19" festgestellt werden soll. Beide Regeln sind sich hier sehr ähnlich. Eine Beurteilung, ob jemand "mit" oder "wegen" COVID-19 verstorben ist, kann in vielen Fällen nicht mal ein Pathologe zweifelsfrei bestimmen. Hier eine Verschwörungstheorie aufzustellen, dass die Regierung oder das RKI etwas vertuschen oder hochspielen wollen, geht extremst an der Realität vorbei.

3) Auch wenn die Statistik zwischen "mit" und "wegen" unterscheiden würde, was würde es bringen? Wenn jemand in New York an Herzversagen stirbt, weil die Krankenhäuser durch COVID-19 belegt sind und sich niemand um jenen nicht-COVID-19-Patienten kümmern kann - wäre das dann "wegen, aber nicht mit"?

4) Wer eine Statistik nicht anerkennen will, findet immer einen Grund das nicht zu tun. Die Gründe liegen hier meist im politischen..

So ist´s recht! Andere Infos nicht mal überdenken und vorschnell als als Verschwörungstheorien abtun - aber selbst sich hinter einem Kürzel verstecken. Hut ab vor so viel Schneid!

Udo Meier

Thomas RUEHL schrieb am 04.04.2020 um 23:51

So ist´s recht! Andere Infos nicht mal überdenken und vorschnell als als Verschwörungstheorien abtun - aber selbst sich hinter einem Kürzel verstecken. Hut ab vor so viel Schneid!

Ich bin zuhause, zufrieden (nur über mich selbst) und zuverversichtlich (ZZZ)!
Allen Weltverschwörern, Weltverschwörungstheoretikern, „Merkelhassern“, Europafeinden, Euro-Gegnern und globalen „Despoten“ und Populisten des heutigen Elends in Kriegs-, Klima-, und Katastrohenszenarien (KKK) zum Trotz:
Wir hatten eine weitestestgehend friedliche Welt, die aber nicht in den positiven Akzenten geachtet und wertgeschätzt wurde, und auch noch ausgenutzt und missbraucht wurde, wie immer in allen menschlichen Zügen erkennbar.
Humanitäre und christliche Werte werden und wurden über Bord geworfen, insbesondere im Mittelmeer und den Anrainerstaaten, die nicht unterstützt werden.
Diese weltweite Krise kann uns Hoffnung geben, wenn wir möglichst ehrlich zusammenstehen.
Damit diese Ansage kein Wolkenkuckucksheim ist, packen wir es an, für uns und unsere folgenden Generationen! Alpha und Omega, laßt uns Ostern feiern!

lesemeister

Arschgeige schrieb am 30.03.2020 um 23:03

Ja und die ganze Zeit erzählen sie uns die Risikogruppe sei ab 60!?!

Was stimmt den nun wenn die vorgelegten Zahlen richtug sein sollem???

Das Bild im Ostalbkreis basiert auf 200 Ischgl-Skifahrern. Das ist keine universell gültige Statistik, auch wenn manche meinen das sei so.

lesemeister

webinger schrieb am 31.03.2020 um 08:36

Und: Man muss sich logischerweise die Alterspyramide ansehen. Wieviel 35- bis 59-Jährige leben im Ostalbkreis im Vergleich zu den über 80-Jährigen?

Es sind lediglich die 200 Ischgl-Skifahrer. Das hat mit der Alterpyramide nix zu tun.

Hiltrud Siegler

Aktuelle Kommentare wären, wenn notendig und sinnvoll, eher informativ und  hilfreich! 

Makao

Hiltrud Siegler schrieb am 06.04.2020 um 19:59

Aktuelle Kommentare wären, wenn notendig und sinnvoll, eher informativ und  hilfreich! 

Die Frage, ob die Menschen an oder mit dem Corana Virus verstorben sind stellt sich nicht.

Wenn sie mit dem Corona Virus verstorben sind, sind auch am Corona Virus verstorben.

Beides ist identisch, da sie sonst nicht in der aktuellen "Corona Statistik" aufgeführt würden.

P.Schurr

Annette Lange

„Noch immer steigen die Zahlen der Corona-Erkrankten deutlich an“ - so äußerte sich Landrat Pawel gestern. Wie passt diese Äußerung mit den sinkenden Zahlen der "akuten Fälle" zusammen? Die Gesamtzahl der positiv Getesteten – die übrigens nicht unbedingt wirklich symptomatisch erkrankt sind  – steigt natürlich an, da alle positiv getesteten kumulativ erfasst werden – sie kann also niemals sinken – sie kann höchstens konstant bleiben. Das war aber nicht das Ziel der massiv einschränkenden Maßnahmen – da man doch davon ausgeht, dass über kurz oder lange rund 70 Prozent der Weltbevölkerung mit dem Coronavirus konfrontiert werden (was aber auch nicht so schlimm wäre, denn „hierzulande haben viele Menschen fast keine Symptome“ (sagte Chef-Virologe Thomas Stamminger vom Uniklinikum Ulm in einem Interview vom 09. März 2020). Erklärtes Ziel der Maßnahmen war, eine Abflachung der Kurve zu erhalten, um Zeit zu gewinnen und die Krankenhäuser zu rüsten. Die Kurve ist abgeflacht, ich erkenne nicht unbedingt ein exponentielles, sondern eher ein lineares Wachstum; die Krankenhäuser sind gerüstet – und jetzt warten wir auf „die Welle“. – Und warten. Es gibt Meldungen über Krankenhäuser, die über Kurzarbeit nachdachten (https://www.pflegen-online.de/kurzarbeit-das-kann-auch-pflegekraeften-passieren). Wie paradox ist das denn? Wie sollen die Zahlen sein, damit von einer "Erleichterung" zu sprechen ist? Weiß das jemand?

Wenn jetzt die Zahlen aufgrund eines "Ausbruchs" in der LEA in Ellwangen wieder steigen - inwiefern beeinflußt dies die Gefahr, die erwartet wird, wenn Schulen und Kitas wieder öffnen?

Und wie wird die Verdopplungszahl berechnet - wie komme ich aus den Zahlen der vergangenen 5 Tage auf 12,89?

Adolf Manz

Arschgeige schrieb am 30.03.2020 um 23:03

Ja und die ganze Zeit erzählen sie uns die Risikogruppe sei ab 60!?!

Was stimmt den nun wenn die vorgelegten Zahlen richtug sein sollem???

Für die älteren ist es halt gefährlicher, es sterben leider mehr daran und nachdem die meisten älteren Menschen gerade fast keinen Kontakt zu anderen haben, kst es auch klar, dass hier die Infektionszahlen nicht so hoch sind. 

Siegfried Schaal

Friedrich Bollheimer schrieb am 31.03.2020 um 22:10

Weshalb besteht eine so große Differenz zu den offiziellen Zahlen des RKI? Können Sie bitte für Aufklärun sorgen, besten Dank

Ja genau warum sind die Zahlen über doppelt so hoch wie die des RKI?

botsch

Ich verstehe die Zahlen des Ostalbkreises nicht mehr. Auf den Seiten des Landesgesundheitsamtes und den Seiten des Sozialministeriums findet man seit Tagen weniger als 500 gemeldete Fälle (entsprechend den Zahlen des RKI), auf den Seiten des Ostalbkreises findet man 1061 Fälle. Von dem Meldeverzug habe ich auch gelesen, aber doch keine 500 Fälle? Meldet der Ostalbkreis seine Zahlen gar nicht weiter?

Tobias Dambacher Redakteur

botsch schrieb am 14.04.2020 um 17:25

Ich verstehe die Zahlen des Ostalbkreises nicht mehr. Auf den Seiten des Landesgesundheitsamtes und den Seiten des Sozialministeriums findet man seit Tagen weniger als 500 gemeldete Fälle (entsprechend den Zahlen des RKI), auf den Seiten des Ostalbkreises findet man 1061 Fälle. Von dem Meldeverzug habe ich auch gelesen, aber doch keine 500 Fälle? Meldet der Ostalbkreis seine Zahlen gar nicht weiter?

Wir wundern uns auch und haben dazu bereits vergangene Woche beim Landratsamt nachgefragt. Offizielle Aussage vom Landratsamt Ostalbkreis: "Unser Gesundheitsamt meldet arbeitstäglich die Zahlen an das Landesgesundheitsamt weiter. Dass die Diskrepanz zwischen den Zahlen, die wir - und im übrigen auch alle anderen Landkreise auf ihren Homepages - veröffentlichen, und die des Sozialministeriums derart groß ist, liegt definitiv nicht am Ostalbkreis."

Wir bleiben am Thema dran ...

tsh

Tobias Dambacher schrieb am 14.04.2020 um 17:29

Wir wundern uns auch und haben dazu bereits vergangene Woche beim Landratsamt nachgefragt. Offizielle Aussage vom Landratsamt Ostalbkreis: "Unser Gesundheitsamt meldet arbeitstäglich die Zahlen an das Landesgesundheitsamt weiter. Dass die Diskrepanz zwischen den Zahlen, die wir - und im übrigen auch alle anderen Landkreise auf ihren Homepages - veröffentlichen, und die des Sozialministeriums derart groß ist, liegt definitiv nicht am Ostalbkreis."

Wir bleiben am Thema dran ...

Stichprobenartig habe ich drei der anderen Landkreise gecheckt: Landkreis Ludwigsburg meldet Stand gestern 1332 Infizierte, in der Tabelle des BW-Sozialministeriums (und RKI) sind es 1299. Bei Tübingen sind es 1122 (Stand 13.4.), laut Ministerium 1087, Landkreis Calw 551 gegenüber 524 und Ostalbkreis: 1061 gegenüber 577. Bei den anderen Kreise lässt es sich mit Meldeverzug erklären, beim Ostalbkreis eher nicht. 

Es sieht so aus, als ob die Datenerhebung anderen Maßstäben folgt und evt. nur ein Teil der hier festgestellten Infizierten auch wirklich in die Ministeriumsstatistik eingeht - warum auch immer.

Richard Burkhardt

Statistiken sind ja immer so aussagekräftig wie die Daten die dahinter stehen.

Ich habe etwas hin undher gerechnet und die zahlen auch zurückverfolgt, gerade fällt auf das manche Zahlen die gemeldet werden nicht in die Statistik einfließen.

Die gemeldeten 244 Fälle aus der LEA sind auch im Ostalbkreis auch wenn es eine Landeserstaufnahmestelle ist und somit zum Land gehört.

jogo39

Richard Burkhardt schrieb am 15.04.2020 um 09:42

Statistiken sind ja immer so aussagekräftig wie die Daten die dahinter stehen.

Ich habe etwas hin undher gerechnet und die zahlen auch zurückverfolgt, gerade fällt auf das manche Zahlen die gemeldet werden nicht in die Statistik einfließen.

Die gemeldeten 244 Fälle aus der LEA sind auch im Ostalbkreis auch wenn es eine Landeserstaufnahmestelle ist und somit zum Land gehört.

Sicher? Der Sprung vom 09. auf den 11.04. passt doch eigentlich ganz gut zu den LEA-Fällen, die nachgemeldeten weiteren Fälle der LEA gehen dann in den weiteren Steigerungen der Fallzahlen an den Tagen danach auf.

Feuersalamander

Wird die Tabellenicht weiter verfolgt?

Feuersalamander

Andrea Trajanoska schrieb am 01.05.2020 um 09:55

Welche Tabelle genau? Die Zahlen der Fälle werden täglich aktualisiert.

Die Verdopplungsrate

Andrea Trajanoska Redakteur

Feuersalamander schrieb am 01.05.2020 um 08:03

Wird die Tabellenicht weiter verfolgt?

Welche Tabelle genau? Die Zahlen der Fälle werden täglich aktualisiert.

Werner Grupp

Andrea Trajanoska schrieb am 01.05.2020 um 09:55

Welche Tabelle genau? Die Zahlen der Fälle werden täglich aktualisiert.

Altersgruppe/Geschlecht und Verdopplungsrate

Kurt Becker

Die Grafik der Altersverteilung ist in keiner Weise aussagekräftig, da die Zeitspannen der Altersgruppen völlig unterschiedlich sind. Die ca. 400 Fälle pro Geschlecht der Altersgruppe 15-34 Jahre verteilen sich auf 19 Jahre, etwas weniger Fälle über 24 Jahre in der nächsthöheren Gruppe, aber in der Kleinkindgruppe auf nur 4 Jahre. Insofern suggeriert die Grafik eine völlig falsch Altersverteilung. Bilden Sie einfach mal gleich große Abschnitte der Altersachse. Bin gespannt was dabei herauskommt.

lesemeister

In der ersten Spalte muss es heißen "Corona-Infizierte" nicht "Corona-Erkrankte". Wenn man bei der "Erkrankung" eine Bandbreite von 0-100 und eine Normalverteilung zugrunde legt, haben 80% wahrscheinlich geringe bis gar keine Symptome. Bei 5% sind die Symptome vielleicht erwähnenswert. Das stellt die ganz "Auswertung" in Frage.

Wolfgang Klotzbücher

Vielen Dank und großes Lob an Tobias Dambacher und die Tagespost! Die Tagesgrafik ist weit und breit die Einzige, mit der die Zahlen übersichtlich und aussagekräftig dargestellt werden. Das schafft weder die Tagesschau noch das Heute-Journal.

Peter Weber

Thomas RUEHL schrieb am 04.04.2020 um 20:01

Stellt sich die Frage: Sind die Leute mit Corona gestorben oder an Corona? Aber das möchte wohl nicht einmal das RKI so genau wissen und verweigert deshalb auch die Obduktion der Verstorbenen - wie heute im Netz zu efrahren war. So kommt man nie zu verlässlicheren Zahlen, denen man sich vorbehaltslos anschliessen könnte...

Das sehe ich ganz genau so. Nur dramatische Zahlen rechtfertigen die extremen Maßnahmen! Da würde sogar ein Fallschirmspringer dessen Schirm sich nicht öffnete als Coronaopfer eingestuft.

meisenweg10

Peter Weber schrieb am 16.05.2020 um 19:19

Das sehe ich ganz genau so. Nur dramatische Zahlen rechtfertigen die extremen Maßnahmen! Da würde sogar ein Fallschirmspringer dessen Schirm sich nicht öffnete als Coronaopfer eingestuft.

Ich wusste gar nicht dass es in Frankreich, Italien, Spanien, Grossbritannien, Schweden etc. so viele Fallschirmspringer gibt....oder sind in Europa vielleicht bis jetzt doch über 100.000 Leute an Corona gestorben? ....und das obwohl es fast überall Kontaktbeschränkungen gab.

Man mag sich gar nicht vorstellen was passiert wäre wenn es keine weltweiten Einschränkungen gegeben hätte 

jogo39

Das LRA Ostalbkreis meldet am 23.05. 65 aktive Fälle und keine 78!

https://www.ostalbkreis.de/sixcms/detail.php?_topnav=36&_sub1=31788&_sub2=32062&_sub3=292448&id=292450

Tobias Dambacher Redakteur

jogo39 schrieb am 23.05.2020 um 20:20

Das LRA Ostalbkreis meldet am 23.05. 65 aktive Fälle und keine 78!

https://www.ostalbkreis.de/sixcms/detail.php?_topnav=36&_sub1=31788&_sub2=32062&_sub3=292448&id=292450

Danke für den Hinweis! Eventuell wurden die Werte nochmal korrigiert .. ich habe es jetzt angepasst. 

lesemeister

Viel interessanter als eine tägliche Wasserstandsmeldung über die Zahl der der "Infizierten" wären Infos darüber wie krank die "Infizierten" sind. Halskratzen oder vielleicht gar keine Symptome?

Thomas Eickert

Gestern hatte der Ostalbkreis auf den Seiten des RKI über 1.250 Corona-Fälle, heute sind es noch 921. Die neue Zahl kommt dadurch, dass Tageswerte vom 08. April 2020 und der Tage davor drastisch reduziert wurden. Über die Hintergründe habe ich keine Informationen gefunden. Weiß jemand etwas darüber?

Werner Marquardt

Vielleicht sollte in der Gmünder Tagespost darauf eingegangen werden, dass auf dem RKI-Dashboard am 28.5.2020 Null Uhr 353 Neuinfektionen gemeldet werden, aber für Baden-Württemberg minus 371 verbucht sind und bei näherem Hinsehen minus 410 auf den Ostabalbkreis entfallen, drei auf den Kres Reutlingen und eine auf den Schwarzwald-Baar-Kreis.
Des Weiteren sind angeblich minus neun Gestorbene im Ostalbkreis aufgetreten.
Ich befürchte nun, dass morgen die Sache berichtigt wird und am Abend dann Claus Kleber im heute journal mit betretener Miene verkünden wird, dass die Zahl der Neuinfektionen in Baden-Württemberg vom 28.5. auf 29.5. explodiert seien.

Tobias Dambacher Redakteur

Werner Marquardt schrieb am 28.05.2020 um 16:28

Vielleicht sollte in der Gmünder Tagespost darauf eingegangen werden, dass auf dem RKI-Dashboard am 28.5.2020 Null Uhr 353 Neuinfektionen gemeldet werden, aber für Baden-Württemberg minus 371 verbucht sind und bei näherem Hinsehen minus 410 auf den Ostabalbkreis entfallen, drei auf den Kres Reutlingen und eine auf den Schwarzwald-Baar-Kreis.
Des Weiteren sind angeblich minus neun Gestorbene im Ostalbkreis aufgetreten.
Ich befürchte nun, dass morgen die Sache berichtigt wird und am Abend dann Claus Kleber im heute journal mit betretener Miene verkünden wird, dass die Zahl der Neuinfektionen in Baden-Württemberg vom 28.5. auf 29.5. explodiert seien.

Das Kuriosium im RKI-Dashboard ist mir auch aufgefallen. Allerdings betrifft es unsere Datenlage nicht. Die Zahlen aus dem Ostalbkreis beziehen wir direkt vom Landkreis. Die erweiterten Zahlen in den anderen Grafiken zu den Landkreisen beziehen direkt vom Sozialministerium Baden-Württemberg, bzw. vom Landesgesundheitsamt.

Werner Marquardt

Thomas Eickert schrieb am 28.05.2020 um 14:34

Gestern hatte der Ostalbkreis auf den Seiten des RKI über 1.250 Corona-Fälle, heute sind es noch 921. Die neue Zahl kommt dadurch, dass Tageswerte vom 08. April 2020 und der Tage davor drastisch reduziert wurden. Über die Hintergründe habe ich keine Informationen gefunden. Weiß jemand etwas darüber?

@ Thomas Eickert
Dass auch länger zurückliegende Zahlen von "Fällen" auf den interaktiven Graphen des Dashboards beim RKI ständig korrigiert werden, habe ich bundesweit auch festgestellt. Aber nie in einem derart krassen Umfang. Haben Sie die Werte von gestern gespeichert? Falls ja, können Sie es mir zumailen?

jogo39

Werner Marquardt schrieb am 28.05.2020 um 16:35

@ Thomas Eickert
Dass auch länger zurückliegende Zahlen von "Fällen" auf den interaktiven Graphen des Dashboards beim RKI ständig korrigiert werden, habe ich bundesweit auch festgestellt. Aber nie in einem derart krassen Umfang. Haben Sie die Werte von gestern gespeichert? Falls ja, können Sie es mir zumailen?

Das RKI erklärt wie es zu den "Negativmeldungen" kommt: "Aus einem Landkreis in Baden-Württemberg wurden aufgrund eines Softwareupdates gestern 410 Fälle weniger validierte Fälle als zuvor übermittelt. Daher werden für Baden-Württemberg heute weniger Fälle als gestern ausgewiesen. Die Daten werden derzeit korrigiert, und die Fälle werden aller Voraussicht nach demnächst wieder ausgewiesen."

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Fallzahlen.html

Thomas Eickert

jogo39 schrieb am 28.05.2020 um 16:59

Die Daten werden derzeit korrigiert, und die Fälle werden aller Voraussicht nach demnächst wieder ausgewiesen.

Danke für die Info!

Heute sind die Zahlen des RKI schon teilweise korrigiert: Der Ostalbkreis hat momentan auf den Seiten des RKI 1.162 Corona-Fälle.

Details über die Korrekturen: Per 27.05.2020 00:00 gab es im Ostalbkreis bis zum Meldedatum 09.04.2020 642 Fälle und nun sind es per 29.05.2020 00:00 456 Fälle für den selben Zeitraum. Es stehen also noch Korrekturen zu rund 180 Fällen aus.

In den nächsten Tagen sollten wir dann also weitere orangene Balken im Reiter 'Fälle/Tag (Meldung)' des RKI-Dashboards sehen. Es scheint mir, dass die Meldedaten für den März noch nicht durchgehend korrigiert wurden.

Lasttime

Die Corona-Zahlen des Ostalbkreises lauten zum 29.5.2020 lt. dem hier veröffentlichten Schema der Schwäpo:

1576 Erkrankte

1482 Genesene

57 Aktive Fälle ??? Was soll das?

37 Todesfälle

Lt RKI und Risklayer von heute, 30.05. sieht der Stand folgendermaßen aus:

Infektionen: 1576, Einwohner Ostalbkreis: 314.002, Aktive Infektionen, Stand heute (auf 100.000 Einwohner gerechnet!):

501

https://www.t-online.de/nachrichten/panorama/id_87562164/coronavirus-in-deutschland-wie-viele-erkrankte-in-ihrem-landkreis-.html

Will man uns beruhigen, die Infektionen runterspielen, will man, daß die Menschen wieder lockerer und angstfrei werden?

Lt. RKI ist der OAK heute mit der Infektionenzahl an 5 Stelle in Deutschland (immer auf 100.000 EW berechnet):

1. Tirschenreuth: 1.558, 2. Rosenheim: 869, 3. Traunstein: 742, 4. Rottal-Inn: 607, 5. Ostalbkreis: 501

Warum?

lesemeister

Infektionen: 1576, Einwohner Ostalbkreis: 314.002, Aktive Infektionen, Stand heute (auf 100.000 Einwohner gerechnet!):

501

Das ist natürlich grob fahrlässig falsch zitiert. Die Zahl 501 pro 100.000 bezieht sich auf die Gesamtzahl der Infektionen NICHT AUF DIE AKTIVE ZAHL !!!

jogo39

Lasttime schrieb am 30.05.2020 um 21:27

Die Corona-Zahlen des Ostalbkreises lauten zum 29.5.2020 lt. dem hier veröffentlichten Schema der Schwäpo:

1576 Erkrankte

1482 Genesene

57 Aktive Fälle ??? Was soll das?

37 Todesfälle

Lt RKI und Risklayer von heute, 30.05. sieht der Stand folgendermaßen aus:

Infektionen: 1576, Einwohner Ostalbkreis: 314.002, Aktive Infektionen, Stand heute (auf 100.000 Einwohner gerechnet!):

501

https://www.t-online.de/nachrichten/panorama/id_87562164/coronavirus-in-deutschland-wie-viele-erkrankte-in-ihrem-landkreis-.html

Will man uns beruhigen, die Infektionen runterspielen, will man, daß die Menschen wieder lockerer und angstfrei werden?

Lt. RKI ist der OAK heute mit der Infektionenzahl an 5 Stelle in Deutschland (immer auf 100.000 EW berechnet):

1. Tirschenreuth: 1.558, 2. Rosenheim: 869, 3. Traunstein: 742, 4. Rottal-Inn: 607, 5. Ostalbkreis: 501

Warum?

Gegenfrage: Wollen Sie hier Hysterie verbreiten? Wen interessieren denn bitte noch die Gesamtfälle auf 100.000 Personen heruntergerechtet (501)? Maßgeblich sind 1. Reproduktionszahl, 2. Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 der letzten 7 Tage 3. Zahl der Verstorbenen und 4. Anzahl der noch Aktiven Fälle, nämlich die genannten 57 Fälle. Alles andere ist für Statistikfreaks und völlig nichtssagend. Ihnen ist schon klar, dass von den bisher 1576 bestätigten Fällen zur Zeit 2,35 % verstorben sind und 94,03 % die Infektion hinter sich haben und somit aktuell nur 3,62% von 1576 infiziert sind? 

Lasttime

lesemeister schrieb am 30.05.2020 um 22:16

Das ist natürlich grob fahrlässig falsch zitiert. Die Zahl 501 pro 100.000 bezieht sich auf die Gesamtzahl der Infektionen NICHT AUF DIE AKTIVE ZAHL !!!

Hallo lesemeister,

entschuldigen Sie, das war ein Fehler von mir! Die Zahl 57 sind also bestehende, aktive Infektionen am 30.5. Hoffen wir, daß es so bleibt.

dodeti77-gt

Bereits bei der 1. Veröffentlichung am 5.8. fehlte Eschach in der Tabelle. Darauf habe ich das Landratsamt am gleichen Tag hingewiesen, da auch auf deren Homepage die Tabelle unvollständig war. Man versprach mir, sich zu kümmern, da es sich hier wohl um einen Übertragungsfehler handele, denn in den Originaldaten sei natürlich auch Eschach enthalten. Jetzt gibt es ein Update der Tabelle mit neuen Zahlen, aber Eschach fehlt auch weiterhin. Da hat sich anscheinend niemand "gekümmert". Es wäre schön, wenn sich dies zügig ändern würde. Vielleicht hilft es ja, wenn "die Presse" mal nachhakt anstatt nur ein simpler Kreisbewohner ...

Andrea Trajanoska Redakteur

dodeti77-gt schrieb am 06.08.2020 um 17:22

Bereits bei der 1. Veröffentlichung am 5.8. fehlte Eschach in der Tabelle. Darauf habe ich das Landratsamt am gleichen Tag hingewiesen, da auch auf deren Homepage die Tabelle unvollständig war. Man versprach mir, sich zu kümmern, da es sich hier wohl um einen Übertragungsfehler handele, denn in den Originaldaten sei natürlich auch Eschach enthalten. Jetzt gibt es ein Update der Tabelle mit neuen Zahlen, aber Eschach fehlt auch weiterhin. Da hat sich anscheinend niemand "gekümmert". Es wäre schön, wenn sich dies zügig ändern würde. Vielleicht hilft es ja, wenn "die Presse" mal nachhakt anstatt nur ein simpler Kreisbewohner ...

Vielen Dank für den Hinweis.

Feuersalamander

Andrea Trajanoska schrieb am 06.08.2020 um 18:31

Vielen Dank für den Hinweis.

Wie kann man denn nur Eschach vergessen...ist das ein Corona-Hotspot? dann wäre das natürlich wichtig.

Andrea Trajanoska Redakteur

Feuersalamander schrieb am 24.08.2020 um 21:21

Wie kann man denn nur Eschach vergessen...ist das ein Corona-Hotspot? dann wäre das natürlich wichtig.

Eschach ist in der Liste.

Martin Blinde

Bereits bei der 1. Veröffentlichung am 5.8. fehlte Eschach in der Tabelle. Darauf habe ich das Landratsamt am gleichen Tag hingewiesen, da auch auf deren Homepage die Tabelle unvollständig war. Man versprach mir, sich zu kümmern, da es sich hier wohl um einen Übertragungsfehler handele, denn in den Originaldaten sei natürlich auch Eschach enthalten. Eine Liste der Fälle ist mittlerweile auch auf [falschen Link entfernt, die Redaktion] ainzusehen. Jetzt gibt es ein Update der Tabelle mit neuen Zahlen, aber Eschach fehlt auch weiterhin. Da hat sich anscheinend niemand "gekümmert". Es wäre schön, wenn sich dies zügig ändern würde. Vielleicht hilft es ja, wenn "die Presse" mal nachhakt anstatt nur ein simpler Kreisbewohner ...

Tobias Dambacher Redakteur

Martin Blinde schrieb am 27.08.2020 um 13:27

Bereits bei der 1. Veröffentlichung am 5.8. fehlte Eschach in der Tabelle. Darauf habe ich das Landratsamt am gleichen Tag hingewiesen, da auch auf deren Homepage die Tabelle unvollständig war. Man versprach mir, sich zu kümmern, da es sich hier wohl um einen Übertragungsfehler handele, denn in den Originaldaten sei natürlich auch Eschach enthalten. Eine Liste der Fälle ist mittlerweile auch auf [falschen Link entfernt, die Redaktion] ainzusehen. Jetzt gibt es ein Update der Tabelle mit neuen Zahlen, aber Eschach fehlt auch weiterhin. Da hat sich anscheinend niemand "gekümmert". Es wäre schön, wenn sich dies zügig ändern würde. Vielleicht hilft es ja, wenn "die Presse" mal nachhakt anstatt nur ein simpler Kreisbewohner ...

Zum zweiten Mal nun an dieser Stelle: Eschach ist bereits seit geraumer Zeit in unserer Liste. Bitte schauen Sie oben genau nach. Desweiteren bitte ich von weiteren Kommentare in dieser Richtung abzusehen und keine irreführenden Links auf unserer Seite zu posten. 

Peter Geisel

Hab mehrmals die einzelnen Zahlen zusammen gezählt, komme aber immer auf 33 und nicht 31 ...?

Jana Thiele Redakteur

Peter Geisel schrieb am 09.09.2020 um 22:15

Hab mehrmals die einzelnen Zahlen zusammen gezählt, komme aber immer auf 33 und nicht 31 ...?

Vielen Dank für den Hinweis. Wir haben die Tabelle aktualisiert.

lesemeister

Um an dieser Stelle mal wieder ein paar Zahlen in Erinnerung zu rufen:

314.000 Menschen leben im Ostalbkreis

bis dato 43 Tote im Zusammenhang oder durch Corona

Das sind 0,01%.

Pro Tag sterben im Ostalbkreis 10 Menschen, seit Mitte März also 1.800, ohne Corona.

Holger Krieg

lesemeister schrieb am 17.09.2020 um 11:47

Um an dieser Stelle mal wieder ein paar Zahlen in Erinnerung zu rufen:

314.000 Menschen leben im Ostalbkreis

bis dato 43 Tote im Zusammenhang oder durch Corona

Das sind 0,01%.

Pro Tag sterben im Ostalbkreis 10 Menschen, seit Mitte März also 1.800, ohne Corona.

Ich bin sicherlich auch kein Freund der ganzen Maßnahmen. Aber diese Zahlen einfach aufzuschreiben und zu suggerieren, dass diese nicht notwendig wären ist mal wieder typisch...

Annette Lange

Holger Krieg schrieb am 19.09.2020 um 14:02

Ich bin sicherlich auch kein Freund der ganzen Maßnahmen. Aber diese Zahlen einfach aufzuschreiben und zu suggerieren, dass diese nicht notwendig wären ist mal wieder typisch...

Wieso wird es als Suggestion empfunden, wenn auf Zahlen aufmerksam gemacht wird, die nahelegen, dass die Maßnahmen übertrieben sind („lesemeister“ sagt das nicht – es war Ihre eigene Interpretation der Zahlen). Wieso wird es nicht als Suggestion empfunden, wenn Zahlen veröffentlicht werden, die nahelegen, dass die Maßnahmen gerechtfertigt sind?
Ich habe noch eine Zahl: die Positivenrate – d.h. der Anteil der Positiv-Getesteten in Bezug auf die Anzahl der Testungen: sie liegt seit der Kalenderwoche 22 (das war Ende Mai) um 1 % - meist darunter, ab und an mal darüber (nachzulesen immer mittwochs in den Lageberichten des RKI) – nicht viel Schwankungen. Unklar und unbeantwortet die Frage: wie genau ist der Test. Klar ist: wenn wir mehr testen, finden wir mehr Neuinfektionen – was das über das Infektionsgeschehen aussagt, kann unterschiedlichst interpretiert werden.
Noch Mitte Mai war das RKI der Meinung:
„Die Anzahl der durchgeführten Tests – sowohl der negativen wie auch der positiven – ist zentral, um zu erkennen, ob z.B. ein Anstieg der Fallzahlen auf vermehrtes Testen zurückgeführt werden kann oder ob tatsächlich mehr Fälle auftreten. „
https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/NCOV2019/gesamt.html (Zugriff 15.05.2020)
(Ich habe das jetzt nochmal gesucht – leider erfolglos – es ist in der Klarheit nicht mehr zu finden - ? – was hat sich geändert?)
Wenn wir uns im Moment auf die Neuinfektionszahl konzentrieren – die im Moment wohl mehr jüngere Menschen erfasst, da diese eher Reiserückkehrer sind, die sich testen lassen müssen, während man sich zuvor bei der Testung auf die Altenheime konzentriert hatte – kann die gefundene Zahl nochmals durchaus unterschiedliche interpretiert werden.
Insofern begrüße ich, dass „lesemeister“ die Zahlen, die uns täglich in Aufregung versetzen, in Relation setzt. Und das hat nichts mit Suggestion zu tun – es sei denn, man nimmt alle Zahlen als Suggestion – dann ist das allerdings allenfalls eine Art „Contra-Suggestion“!

Holger Krieg

Annette Lange schrieb am 20.09.2020 um 02:38

Wieso wird es als Suggestion empfunden, wenn auf Zahlen aufmerksam gemacht wird, die nahelegen, dass die Maßnahmen übertrieben sind („lesemeister“ sagt das nicht – es war Ihre eigene Interpretation der Zahlen). Wieso wird es nicht als Suggestion empfunden, wenn Zahlen veröffentlicht werden, die nahelegen, dass die Maßnahmen gerechtfertigt sind?
Ich habe noch eine Zahl: die Positivenrate – d.h. der Anteil der Positiv-Getesteten in Bezug auf die Anzahl der Testungen: sie liegt seit der Kalenderwoche 22 (das war Ende Mai) um 1 % - meist darunter, ab und an mal darüber (nachzulesen immer mittwochs in den Lageberichten des RKI) – nicht viel Schwankungen. Unklar und unbeantwortet die Frage: wie genau ist der Test. Klar ist: wenn wir mehr testen, finden wir mehr Neuinfektionen – was das über das Infektionsgeschehen aussagt, kann unterschiedlichst interpretiert werden.
Noch Mitte Mai war das RKI der Meinung:
„Die Anzahl der durchgeführten Tests – sowohl der negativen wie auch der positiven – ist zentral, um zu erkennen, ob z.B. ein Anstieg der Fallzahlen auf vermehrtes Testen zurückgeführt werden kann oder ob tatsächlich mehr Fälle auftreten. „
https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/NCOV2019/gesamt.html (Zugriff 15.05.2020)
(Ich habe das jetzt nochmal gesucht – leider erfolglos – es ist in der Klarheit nicht mehr zu finden - ? – was hat sich geändert?)
Wenn wir uns im Moment auf die Neuinfektionszahl konzentrieren – die im Moment wohl mehr jüngere Menschen erfasst, da diese eher Reiserückkehrer sind, die sich testen lassen müssen, während man sich zuvor bei der Testung auf die Altenheime konzentriert hatte – kann die gefundene Zahl nochmals durchaus unterschiedliche interpretiert werden.
Insofern begrüße ich, dass „lesemeister“ die Zahlen, die uns täglich in Aufregung versetzen, in Relation setzt. Und das hat nichts mit Suggestion zu tun – es sei denn, man nimmt alle Zahlen als Suggestion – dann ist das allerdings allenfalls eine Art „Contra-Suggestion“!

Na dann mal raus damit. Was würden Sie aktuell ändern wollen?

Zudem würde mich interessieren, ob Sie in Ihrem näheren Umfeld Erkrankte oder Todesfall hatten.

lesemeister

Holger Krieg schrieb am 20.09.2020 um 11:47

Na dann mal raus damit. Was würden Sie aktuell ändern wollen?

Zudem würde mich interessieren, ob Sie in Ihrem näheren Umfeld Erkrankte oder Todesfall hatten.

Ihre Meinung würde mich mal interessieren? Dagegen sein oder die anderen auffordern was zu schreiben. Das erinnert mich ein bisschen die grüne Poltiker. :-)

lesemeister

Annette Lange schrieb am 20.09.2020 um 02:38

Wieso wird es als Suggestion empfunden, wenn auf Zahlen aufmerksam gemacht wird, die nahelegen, dass die Maßnahmen übertrieben sind („lesemeister“ sagt das nicht – es war Ihre eigene Interpretation der Zahlen)... (gekürzt) 

Danke für Ihren Beitrag. Ich kann noch folgendes ergänzen für die, die nicht nur motzen sondern wirklich interessiert sind. 

https://ourworldindata.org/mortality-risk-covid#how-did-confirmed-deaths-and-cases-change-over-time

Die Entwicklung der Sterblichkeitsrate über der Zeit. Wo Anfangs suggeriert wurde, dass die Sterblichkeit bei 14% liegt (einfach mal ein bisschen Angst machen) sehen wir jetzt, dass es wohl eher 2% sind und der Wert ist nur korrekt, wenn wir auch alle finden die Corona haben. Dass die wahren Infektionsraten um den Faktor 5-10 daneben liegen können, wurde inzwischen auch wissenschaftlich bestätigt. Dann wären wir noch bei 0.4 bis 0.2%. Und je länger der Corona da ist, umso niedriger werden die Zahlen. Schon komisch. :-)

Holger Krieg

lesemeister schrieb am 21.09.2020 um 20:16

Ihre Meinung würde mich mal interessieren? Dagegen sein oder die anderen auffordern was zu schreiben. Das erinnert mich ein bisschen die grüne Poltiker. :-)

Nennen Sie es eigene Interprätation oder einfach Erfahrung. Ihrem Schreibstil nach sagen Sie Beide, dass die Corona Maßnahmen übertrieben sind. Auf konkrete Nachfrage hin welche kommt keine Antwort. Nur so könnte man meines Erachtens eine sinnvolle Diskussion führen.

Ich persönlich lebe gerne in unserem Land. Verglichen mit vielen anderen Ländern kommen wir meines Erachtens gut durch die Krise. Wie gesagt finde ich manche Entscheidungen auch nicht gut aber viel mehr ärgern mich Personen, welche absichtlich Maßnahmen ignorieren und andere Menschen gefährden.

Nachträgliche Betrachtungen sind immer einfacher als Entscheidungen zu treffen.

Ich bin kein grüner Politiker und wähle auch nicht grün.

Also nochmals: Welche Maßnahmen sollen geändert werden?

Anmeldung zum E-Mail-Newsletter aus der Redaktion

Die wichtigsten und interessantesten Meldungen des aktuellen Tages aus der Redaktion direkt in Ihr E-Mail-Postfach – täglich und kostenlos jeden Abend.

Jetzt kostenlos anmelden

Aktuelle Meldungen direkt auf Ihr Handy