Wandgestaltung: So ändert man die Raumwirkung

Wer ein Zimmer neu gestaltet, sollte immer daran denken, dass die Raumwirkung maßgeblich von den Raumwänden abhängt. Schließlich stellen sie die größte Fläche im Raum dar und wollen mit dementsprechend viel Sorgfalt gestaltet werden. Bei der Wahl der richtigen Farbe und des richtigen Materials sollten allerdings einige Punkte beachtet werden.

Eine Grundfarbe und maximal zwei weitere Farben als Begleitung, lautet die bewährte Faustregel wenn es um die Raumgestaltung geht. Verschiedene Abtönungen sind selbstverständlich auch erlaubt. Mit hellen Farben lassen sich insbesondere kleine Räume optisch weiten. Wer viele farbige Möbel und Accessoires besitzt, kann die Wände auch komplett Weiß belassen beziehungsweise anstreichen - so kommen sie noch besser zur Geltung.

Wer nicht gleich zum Farb- beziehungsweise Tapetenroller greifen möchte, kann seine Wände auch anders verschönern: Beispielsweise bietet der Anbieter I love Wandtattoo eine große Auswahl an unterschiedlichen Wandtattoos, die individuell miteinander kombiniert werden können. Alternativ können auch große bedruckte Leinwände - beispielsweise mit dem Lieblingsmotiv aus dem letzten Sommerurlaub - als Wandverzierung dienen.

Um ein möglichst harmonisches Gesamtbild zu erreichen, sollte man auch bei der Kombination von Wand- und Deckenfarben einiges beachten. Hohe Zimmerdecken können optisch "gesenkt" werden, indem man sie in einer dunklen Farbe streicht. Und wenn ein sehr großes Zimmer so gestaltet werden soll, dass es geschlossener und gemütlicher wirkt? Dann sollten die Decke und der Fußboden hell bleiben, die Wände dagegen einen dunklen Anstrich bekommen. Die Kombination "dunkler Fußboden" und "helle Wandfarbe" wiederum lassen den Raum höher und aufgeschlossener erscheinen.

Ähnlich wie bei der Farbgestaltung hat man auch beim Material häufig die Qual der Wahl. Sehr verbreitet sind neben der klassischen Tapete beispielsweise Latexfarben in unterschiedlichen Glanzgraden oder matte Dispersionsfarben. Erstere sind sehr strapazierfähig und gut abwaschbar - insbesondere in der Küche ist das von großem Vorteil. Dispersionsfarben hingegen haben den Vorteil, dass sie schnell trocknen und außerdem eine hohe Deckkraft haben. Außerdem eignen sie sich für zahlreiche unterschiedliche Untergründe wie Naturstein, Raufasertapeten oder Altanstriche auf Dispersionsbasis.

Wer sich nicht ganz sicher ist, ob sich die Wunschfarbe für die Art der Wände daheim eignet, sollte sich vom Fachpersonal im Baumarkt beraten lassen. Als erste Orientierungshilfe können auch seriöse Ratgeberportale im Internet wie beispielsweise heimwerker.com oder wandprofi.com dienen.


Bildrechte: Flickr color band nasir khan CC BY-SA 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

© Gmünder Tagespost 19.06.2018 10:20
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