So haben Einbrecher das Nachsehen

Sicherheit Im Smart Home lassen sich Komfort und effektiver Einbruchschutz verbinden.

Nirgendwo fühlen wir uns so sicher und gut aufgehoben wie in den eigenen vier Wänden. Doch ein Einbruch kann dieses Sicherheitsgefühl nachhaltig untergraben. Selbst wenn die materiellen Schäden überschaubar bleiben, müssen viele Opfer oft über längere Zeit psychologische Betreuung in Anspruch nehmen. Eine Investition in den Schutz vor Einbrüchen lohnt sich daher doppelt - und lässt sich heute mit dem Komfort moderner Smart-Home-Systeme verbinden. So kann man in ein Hausautomationssystem verschiedenste Komponenten integrieren und Programmierungen so vornehmen, dass sie das Haus und seine Bewohner schützen. Rainer van de Weyer, Sicherheitsexperte beim Smart-Home-Anbieter Somfy, gibt vier Tipps zum Einbruchschutz.

Anwesenheit simulieren

Die Rollläden gehen auf und zu, das Licht wird ein- und ausgeschaltet: Wenn ein Hausautomationssystem diese Funktionen zeit- oder sensorgesteuert ausführt, wirkt das Haus auch dann bewohnt, wenn niemand zuhause ist. Einbrecher bevorzugen aber leerstehende Gebäude.

Rollladenantriebe mit integrierten Scheibenbremsen setzen Hochschiebeversuchen erheblichen Widerstand entgegen. Da Einbrecher laut Kriminalstatistik in der Regel nach drei bis fünf Minuten aufgeben, wenn sie nicht ins Haus gelangen können, bietet diese Hochschiebehemmung einen guten Schutz. Und das Smart-Home-System sorgt automatisch dafür, dass die Rollläden abends auch geschlossen sind.

Zentraler Schließbefehl

Ist die Haustür fest verschlossen, sind Terrassentür und Fenster zu und die Rollläden unten? Mit der entsprechenden Ausstattung lassen sich alle Komponenten zu einem zentralen Schließbefehl vernetzen, der die Haussicherung per Knopfdruck erledigt – inklusive der Aktivierung einer Alarmanlage. djd

© Gmünder Tagespost 12.10.2018 16:29
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