Wie das Haus winterfest wird

Hausbesitzer sollten jetzt ihre Immobilie auf den Winter vorbereiten.

Um Rohrbrüche zu vermeiden, müssen alle Leitungen vom Haus in den Außenbereich und jene, die ganz im Freien verlaufen, entleert und abgesperrt werden. „Bleibt noch Restwasser drin, kann es zufrieren und zu einem Rohrbruch führen“, erläutert Andreas Braun vom Zentralverband Sanitär Heizung Klima.

Auch bei Heizungen oder Wasserleitungen im Haus kann das Problem entstehen, wenn Bewohner über längere Zeit nicht anwesend sind. „Ist die Heizung dann zu niedrig eingestellt oder gar ausgeschaltet, besteht die Gefahr, dass Rohre zufrieren und platzen“, erklärt Braun. Er rät, in der Heizungszentrale entsprechend der Bedienungsanleitung die Winterabsenkung einzustellen. Schneeverwehungen können die Bausubstanz von Häusern schädigen. Vor allem an Gebäudeecken sowie vor Terrassen- und Balkontüren sollten Hausbesitzer sie daher wegräumen. Denn bei Tauwetter dringe das Schmelzwasser unter den Türen hindurch ins Haus ein und durchfeuchtet Mauerwerk, Boden und Belag, erläutert Josef Rühle vom Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks in Köln.

Auch Fenster sind bei starkem Wind Eingangstore für Feuchtigkeit. „Sie sollten vor dem Winter gut gepflegt und gewartet werden“, rät Ulrich Tschorn vom Verband Fenster und Fassade. Die Dichtungen lassen sich mit elastischem Pflegemittel gegen Vereisen und Risse schützen. Beschläge sollten geölt und nachjustiert werden.dpa

© Gmünder Tagespost 26.10.2018 16:39
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