Wisch und weg

Sauberkeit Die erste Regel für den Fensterputz – leider: Regelmäßiger Putzen.

Gleich hinter Bügeln und Reinigen der Toilette gehört Fensterputzen zu den unbeliebtesten Hausarbeiten der Deutschen, fand das Marktforschungsinstituts GapFish 2016 heraus.

Fensterputzen ist nervig und zeitintensiv. Vor dem Reinigen muss man oft erst Fensterbretter frei räumen und teils sogar Möbel wegrücken. In manchen Häusern gibt es viele Fenster, über die bodentiefen Varianten wollen wir gar nicht sprechen. Und wenn die Fenster dann scheinbar sauber sind, bleiben oft doch Streifen zurück.

Erst kommt die Rahmentechnik dran, dann folgen Rahmen und Scheibe, erläutert Frank Lange, vom Verband Fenster + Fassade. Konkret heißt das, Fenster öffnen und zunächst alles putzen, was im Rahmen zu sehen ist: Beschläge, Dichtungen und so weiter. Dann Fenster und Rahmen von oben nach unten reinigen: „Die Schwerkraft ist, wie sie ist – macht man erst den oberen Bereich sauber, bleibt er es auch“, sagt Lange.

Das Forum Waschen rät, das Wischwasser auf der Scheibe kurz einwirken zu lassen. Dann die Scheibe mit einem weichen Schwamm nachwaschen. Danach mit einem Wischer abziehen – immer in die gleiche Richtung, von oben nach unten oder von rechts nach links. Die Gummilippe aber nur im nassen Bereich ansetzen und sie nach jedem Abziehen abwischen. dpa

© Gmünder Tagespost 19.07.2019 16:22
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