So schläft Ihr Baby schneller ein und durch

Dass Eltern in den ersten Lebenswochen des Kindes jede Menge Schlaf fehlt, ist vollkommen normal. Mangelnder Schlaf kann auf Dauer allerdings ganz schön an den Nerven und sogar an der Gesundheit zehren. Aus diesem Grund ist es wichtig, Mittel und Wege zu finden, um den Schlaf des Babys zu fördern. Mit den folgenden Tipps kann das schneller und einfacher gelingen.

Die Gewohnheit macht den Unterschied

Bei Babys ist es ganz ähnlich wie bei erwachsenen Menschen: Haben sich ungünstige Einschlafgewohnheiten erst einmal etabliert, so können diese dem gesunden Schlaf schaden. Wenn sich ein Kind über einen längeren Zeitraum daran gewöhnt hat, nur bei direktem Körperkontakt mit Mama oder Papa einschlafen zu können, dann lässt sich diese Marotte nur noch schwer rückgängig machen. Aus diesem Grund ist es enorm wichtig, dass auch sehr kleine Kinder von Anfang an lernen: Wenn ich alleine einschlafe, ist das vollkommen normal und ich habe nichts zu befürchten. Das bedeutet natürlich nicht, dass man Babys schreien lassen soll, wenn Sie nicht alleine einschlafen können.

Natürlich gibt es auch diverse Hilfsmittel, wie zum Beispiel süße Nachtlichter, die es dem Baby erleichtern, sich an die neue Situation zu gewöhnen. Haben sich die Kleinen darauf eingeschossen, nur auf dem Arm einzuschlafen, so brauchen sie in der Regel einige Tage bis Wochen, bis sie auch alleine schlafen können.

Störfaktoren beseitigen

Die meisten Kinder lieben ihren Schnuller. Was tagsüber zur Beruhigung und Ablenkung eingesetzt werden kann, kann den nächtlichen Schlaf allerdings durchaus stören. Babys können es noch nicht so einfach koordinieren, den Schnulli auch über die Nacht im Mund zu behalten. Fällt dieser liebgewonnene Gegenstand während des Einschlafens aus dem Mund, so reagieren einige Kinder entsprechend negativ. Aus dieser Angewohnheit kann ein regelrechter Teufelskreis entstehen. Jedes Mal, wenn das Kind den Schnuller verliert, macht es sich mit Schreien bemerkbar - das kann zu schlaflosen Nächten führen. Es ergibt Sinn, das Baby von Anfang an daran zu gewöhnen, dass es ohne Schnuller einschlafen soll.

Weitere Störfaktoren kann zu helles Licht und die nächtliche Geräuschkulisse sein. Natürlich sollen Kinder nicht isoliert im eigenen Zimmer schlafen müssen. Allerdings ist es auch keine gute Idee, Babys im größten Trubel des Wohnzimmers oder gar im Essbereich schlafen zu legen. Zweifellos am leisesten ist die direkte Umgebung, wenn die Kinderzimmertür über die Nacht oder während des Mittagsschlafes geschlossen wird. Ein Babyfon sorgt dafür, dass Eltern dennoch alles im Blick behalten, ohne das Kind zu stören. Zudem sollte auch in den Morgenstunden darauf geachtet werden, dass möglichst wenig Licht in das Innere des Zimmers dringt. Schwere Vorhänge können Abhilfe verschaffen. Sogar unterbewusst nehmen Babys wahr, dass es draußen zu hell ist zum Schlafen. Das kann den Biorhythmus durcheinander bringen.

Das nächtliche Füttern

Die meiste Babys möchten auch nachts gerne Muttermilch oder andere Babynahrung zu sich nehmen. Das darf dem Kind auf keinen Fall verweigert werden. Allerdings sollte das Kind direkt nach dem Stillen auf dem Arm wieder zurück ins Bett gelegt werden. Hat es sich erst einmal an das beruhigende Nuckeln an der Flasche oder Brust gewöhnt, wird es nicht mehr ohne diese Hilfsmittel einschlafen wollen. Das gilt es, von Vornherein zu verhindern. Zudem sollte darauf geachtet werden, dass Babys nur dann Nahrung bekommen, wenn sie offensichtlich hungrig sind. Der kleine Körper stellt sich schnell darauf ein, dass der nächtliche Hunger nicht unbedingt sein muss und es kommt erst morgens zu einem echten Hungergefühl.

Bildquelle: unsplash

© Gmünder Tagespost 13.05.2019 10:22
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Kommentare

Thomas Maier

Oh wow, wenn ein Baby mit Körperkontakt schlafen will, ist dies also eine Marotte, die es nicht einreißen zu lassen gilt? Welcher Spezialist hat denn diesen Text verbrochen? Beschäftigen Sie sich doch bitte gern mit neuesten Forschungsergebnissen, interviewen Sie Experten auf dem Gebiet wie den Kinderarzt Dr. Herbert Renz-Polster, der übrigens gestern in der VHS Schwäbisch Gmünd einen sehr interessanten Vortrag gehalten hat. Und verbreiten Sie bitte nicht solche Halbwahrheiten und Anekdoten.