Geistlicher Impuls

Worte dienen als Kompass

Nicht selten wird das Leben mit einer Schiffsreise verglichen. Es gibt Herkunft und Ziel, raue und schöne Tage. Besonders wichtig ist nicht nur bei Nacht oder Sturm der Kompass. Er führt in Momenten der Unsicherheit wieder in die richtige Richtung. Für mich ist es faszinierend, dass Bibelworte genau diese Funktion eines Kompasses erfüllen können. Im wahrsten Sinne des Wortes geben sie dem Menschen Orientierung. Das ist immer dann wichtiger als in anderen Zeiten, wenn ganze Gesellschaften in falsche Richtungen drängen und immer weiter gedrängt werden. Solch ein Kompasswort lautet: „Denn Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit“. (2.Tim 1,7) Dieses Wort macht Mut. Denn unsere Zeit ist gerade bestimmt von einer ganz unwirklichen Furcht - vor einem Virus, das wir nicht sehen können, das aber um uns ist und in jedem von uns sein kann. So brauchen wir jetzt besonders Besonnenheit im Herzen: Stille suchen, ein Lied summen, beten, auf eigene und fremde Grenzen achten. Ich finde diese Besonnenheit kommt in diesen Tagen an vielen Stellen wunderbar zum Leuchten. Pfarrer Reiner Kaupp

© Gmünder Tagespost 23.02.2021 20:40
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