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Zum Artikel "Am Zeiselberg scheiden sich die Geister der Stadträte" vom 24.04.2018

Mehr oder wenig geistreich fielen die Antworten der Fraktionen auf die Umfrage der GT zur Bebauung des Zeiselbergs aus. CDU-Stadtrat Thomas Kaiser: „Wir wollten einen besonderen Bau dort, ein Highlight.“ Boah-ey, Alter! Manta-Manni hätte seinen an die Antenne gebundenen Penis-Ersatz wohl mit einem ähnlich abgedroschenen und hohlen Spruch kommentiert: "Ich wollte einen besonderen Fuchsschwanz dort, ein Highlight..."
Ja, ja, der Kaisers Thomas und der Manta-Manni sollten sich zu einem literarischen Duett zusammentun. Während Thomas mit Haarfestiger aus dem "Highlight" Fuchsschwanz einen "Leuchtturm" formt, trällert Manni: „Ich heiß’ Richard, ja der Name ist auch schnuppe, kannst mal lieber Manni zu mir sagen. Weil in meiner Opel-Fanklub-Gruppe, da heißt jeder genau wie sein Wagen. Und ich fahr’ ja den Manta, das ist ein starker Bock. Da drinne werd’ ich zum Pantha und fahr’ andauernd um den Block."
Zum Leidwesen aller bildungsfernen Highlight-Fetischisten kann man am Zeiselberg (noch) nicht um den Block fahren. Die weit über die Hangkante hinausragende Terrasse der Highlight-Gastronomie dürfte aber in allen Manta-Mannis nostalgische Gefühle wecken, erinnert sie doch an den überdimensionierten Heckspoiler eines prolligen Opel-Mantas. Und wenn dann noch statt einer Fahne ein riesiger Fuchsschwanz gehisst wird, findet diese rücksichtslos großkotzige Beton-Gastronomie, die so gar nichts mit einem gemütlichen Biergarten gemein hat, auch das Publikum, das dazu passt.
Besonders unverschämt an den Kunz-Plänen finde ich, dass auf die Interessen der Nachbarn keine Rücksicht genommen wird, indem auf den Gastronomiebereich ein Stockwerk mit Apartments gesetzt wird. Mensch, Manni!

© Harald Seiz 24.04.2018 12:11
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