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"Der Gemeinderat, sagt Herrmann, repräsentiere die Bürger, sei Bürgerwille."

Das mag normalerweise so sein. Aber in Gmünd hat sich meiner Meinung nach ein System herausgebildet, bei dem "Gefälligkeiten" zwischen Stadträten und der Verwaltungsspitze ausgetauscht werden.

Warum z. B. wird ein Stadtrat Dincel als Bauherr (ehemaliges Brenzhaus) von der Verwaltung hinsichtlich der eigentlich zu fordernden Stellplätze begünstigt? Wie kann es sein, dass ein Herr Piazza (ehemaliger Stadtrat und Aufsichtsrat der VGW) Chef der VGW wird, obwohl Bewerbungen von qualifizierten Bewerbern vorliegen? Warum wird eine berufsfremde über sechzigjährige Stadträtin ohne besondere Qualifikation Ehrenamtskoordinatorin am Stauferklinikum? Und erzähle mir jetzt keiner, dass OB Arnold darauf keinen Einfluss hätte!

Welcher so begünstigte Stadtrat könnte denn da noch gegen Anträge der Verwaltung stimmen? Hand wäscht schließlich Hand..

Was ist noch unter Freunden normal, und wo ist die Grenze zur Korruption überschritten?

Deshalb bezweifle ich, dass dieser Gmünder Stadtrat den Bürgerwillen repräsentiert und hoffe, dass bei den bald anstehenden Wahlen einige StadträtInnen aus dem Gemeinderat hinausgewählt werden.

© Harald Seiz 07.06.2018 00:59
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