Leserbeiträge

Zum Hallenbad und dem Artikel "Projekt Sport als Werbung für die Stadt"

Bei der Sportlererhrung machte der Stadtverband-Sport-Vorsitzende Wiedemann deutlich: „Um den Grundbedarf zu decken, brauchen wir dringend mehr Wasserfläche“. Ob mit oder ohne Spaßbad, das sei zunächst für ihn nicht entscheidend. Bis hierher kann ich Herrn Wiedemann zustimmen. Gmünd braucht mehr Wasserfläche. Dass der Spaß-Bereich nicht zum Grundbedarf gehört und Kinder eher vom Schwimmenlernen ablenkt, sei einmal dahingestellt.
Eine Behauptung Herrn Wiedemanns wird aber auch durch ständige Wiederholung nicht wahrer, dass nämlich "bei solchen Projekten die öffentliche Meinungsäußerung der sich zu Wort meldenden Personen und Gruppierungen häufig so negativ ist". Lieber Herr Wiedemann, geben Sie sich einen Ruck, und gehen Sie einmal auf die Webseite der BI-Taubental. Unter "Projekt Nepperberg" finden Sie alle Leserbriefe zu dem Thema Hallenbad. Sie werden feststellen, dass sowohl die BI-Taubental als auch die meisten anderen Leserbrief-Schreiber dafür sind, dass Gmünd mehr Wasserfläche und ein wettkampftaugliches Hallenbad mit 50-Meter-Bahn bekommt. Vielleicht haben Sie dann auch mehr Verständnis für die Skepsis vieler Mitbürger gegenüber ÖPP-Projekten und der Bebauung der Talränder.
Es bringt nichts, in ein Freund-Feind-Denken zu verfallen wie jene, die da sagen, Gmünd brauche "ein starkes Bollwerk" gegen den "Bazillus der Unlust". Die "Lust" auf eine 50-Meter-Bahn scheint übrigens bei Ihrem vermeintlichen Bündnispartner nicht sonderlich ausgeprägt zu sein. Im Ausschreibungstext fürs ÖPP-Spaßbad steht: "Eine 50-Meter-Bahn...wäre wünschenswert". Mit dieser wachsweichen Formulierung würde ich mich als Vorsitzender des Stadtverbands-Sport nicht zufriedengeben.
https://bi-taubental.jimdo.com/allgemeines/ 

© Harald Seiz 13.01.2018 16:53
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