Anzeige

CBD bei Autoimmunerkrankungen – was sagt die Forschung dazu?

Die heilende Wirkung von Cannabis ist bereits seit Jahrtausenden bekannt. Allerdings gilt die Pflanze in unseren heutigen Kreisen nach wie vor als umstritten, da sie immer wieder gerne mit illegalen Substanzen in Verbindung gebracht wird. Hinter diesen widersprüchlichen Meinungen liegt jedoch ein wahrer Schatz, der bei einer Vielzahl an Problemen und Krankheiten weiterhelfen kann. Aus diesem Grund wird CBD auch im medizinischen Bereich immer beliebter.

Zahlreiche wissenschaftliche Studien und Arbeiten konnten bereits positive Ergebnisse mit dem Hanföl erzielen. Besonders bei Untersuchungen im Bereich der Autoimmunerkrankungen wie beispielsweise Arthritis, Multipler Sklerose oder Typ-1-Diabetes hat sich CBD bewährt. Ist die aus der Cannabispflanze gewonnene Substanz möglicherweise die Lösung für Erkrankungen des Immunsystems?

Was steckt hinter dem Begriff Autoimmunerkrankung?

Autoimmunerkrankungen entstehen, wenn der Körper positive und gesunde Zellen für gefährliche Erreger hält. Sobald der menschliche Körper auf fremde Krankheitserreger reagiert, entstehen daraufhin Antikörper, die vom Immunsystem angewiesen werden, die angebundenen Zellen an den Antikörpern anzugreifen. Leidet eine Person allerdings an einer Autoimmunerkrankung, greift das Immunsystem nicht nur die gefährlichen Zellen an, sondern auch die gesunden.

Die Wissenschaft unterscheidet verschiedene Arten von Autoimmunerkrankungen, wobei jede eine andere Körperregion angreift. Bei rheumatoider Arthritis werden beispielsweise die Gelenke angegriffen, bei Lupus Lunge und Blutzellen.

Gesundheit und CBD

Grundsätzlich ist unser Körper selbst in der Lage, Cannabinoide herzustellen und diese zu übermitteln. Ist er allerdings angeschlagen oder steht unter starkem Stress, wird die Produktion der wichtigen Cannabinoide gestoppt.

In diesem Fall können Phytocannabinoide weiterhelfen. Diese finden sich unter anderem im bekannten CBD-Öl. Die Cannabinoide binden sich an die gleichen Rezeptoren wie die, die vom Körper produziert werden. Dies hat den Vorteil, dass sie von unserem Körper als die eigenen erkannt werden und somit zu einer Zustandsverbesserung beitragen.

Allerdings sollte darauf geachtet werden, für Behandlungen nur hochwertiges CBD zu verwenden. Cibdol ist ein Schweizer Unternehmen und bekannt für sein reines und hochqualitatives CBD-Öl.

CBD bei rheumatoider Arthritis

Bei einer rheumatoiden Arthritis werden die Gelenke von Immunzellen infiltriert, die anschließend für eine Zerstörung des Knorpels sorgen. Dies geschieht aufgrund eines komplexen und immunvermittelten Mechanismus. Die bisherige Behandlung erfolgte häufig mit RA-Medikamenten wie Glucocorticoide. Diese haben allerdings starke Nebenwirkungen und fördern das Infektionsrisiko. Auch Immunstörungen sind nicht selten der Fall.

Eine zusätzliche Behandlung mit CBD könnte antidepressive und entzündungshemmende Effekte hervorrufen. Außerdem gehen von Hanföl grundsätzlich keine Nebenwirkungen aus und es macht auch, ganz im Gegenteil zu THC, nicht „high“.

Behandlung mit CBD bei Typ-1-Diabetes

Bei Typ-1-Diabetes handelt es sich um eine chronische Erkrankung, in der die Bauchspeicheldrüse wenig bis gar kein Insulin mehr produziert, da die vorhandenen Betazellen durch die Autoimmunerkrankung zerstört wurden. Insulin wird allerdings dazu benötigt, um Glukose in die Zellen zu befördern, damit Energie produziert werden kann. Trotz jahrzehntelanger Forschung ist bislang noch keine Heilung bei T1D möglich.

In einer tierischen Studie wurde nicht fettleibigen Mäusen täglich 5 mg/kg CBD prophylaktisch verabreicht. Dieser Vorgang wurde fünfmal wöchentlich für zehn Wochen durchgeführt. Gegen Ende der Untersuchung fanden Forscher vielversprechende Ergebnisse auf den Entzündungsmarkern der Mikrozirkulation der Bauchspeicheldrüse. Unbehandelte Mäuse entwickelten T1D früher als jene Mäuse, die mit CBD behandelt wurden.

Autoimmunerkrankungen und CBD: Ist Hanföl die Antwort?

Es ist wahr, dass viele Krankheiten mit CBD verbessert werden können. Allerdings gibt es auch jene, bei denen selbst das Allroundtalent CBD nicht viel ausrichten kann. Auch bei Autoimmunerkrankungen kann das Hanföl grundsätzlich nicht jede Erkrankung bekämpfen – die Einnahme bietet dennoch eine Reihe Vorteile, die nicht außer Acht gelassen werden sollten. Inwiefern CBD demnach bei Autoimmunerkrankungen weiterhelfen kann, muss noch weiter untersucht werden. 

Photo by Kym MacKinnon on Unsplash

© Gmünder Tagespost 21.04.2020 10:31
1689 Leser
Ist dieser Artikel lesenswert?
Kommentar schreiben
Zu diesem Artikel wurden noch keine Kommentare geschrieben.

Anmeldung zum E-Mail-Newsletter aus der Redaktion

Die wichtigsten und interessantesten Meldungen des aktuellen Tages aus der Redaktion direkt in Ihr E-Mail-Postfach – täglich und kostenlos jeden Abend.

Jetzt kostenlos anmelden

Aktuelle Meldungen direkt auf Ihr Handy