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Die Nachfrage nach Telemedizin ist explodiert, da sich die Ärzte an die aktuelle Situation anpassen

Seit sich der Virus auf der Welt ausgebreitet hat, ist nichts mehr so wie früher. Ganze Branchen befinden sich im Umbruch und müssen auf die Veränderungen reagieren, die durch die Pandemie in unserer Gesellschaft entstanden sind. Einer der Bereiche, der durch den Virus am meisten beeinflusst wurde, ist die Medizin. 

Um die Ausbreitung des Virus einzudämmen, wurden in den meisten Ländern Ausgangssperren eingeführt. Selbst diejenigen, die an Symptomen der Krankheit litten, wurden gebeten, einen Arztbesuch zu vermeiden und in Selbstisolation zu verweilen. Aus logischen Gründen vermieden die meisten Menschen in dieser Zeit auch sonst den Gang zum Arzt oder ins Krankenhaus, wenn es nicht unbedingt notwendig war. 

Stattdessen wendeten sich die meisten von ihnen an einen neuen Bereich: die Telemedizin. Dieser innovative Sektor bietet Patienten die Möglichkeit, einen digitalen Arzt- und Apothekendienst über das Internet zu nutzen. Dass eine große Anzahl an Menschen in der Folge zu Online-Ärzten griffen, um sich fachkundigen Rat zu ihren Symptomen und Beschwerden zu holen, ist wenig verwunderlich. In der Folge erlebte die Telemedizin in den letzten Monate eine regelrechte Explosion der Nachfrage an ihren Diensten.

Telemedizin erklärt

Bei der Telemedizin handelt es sich um einen neuen Bereich, der die Möglichkeiten des Internets nutzt, um Patienten an entfernten Orten zu behandeln. Die Ärzte können ganz normal in ihren Sprechzimmern oder in speziellen Einrichtungen des Telemedizin-Anbieters arbeiten und ihre Patienten per Videokonferenz beraten. 

Auch wenn physische Untersuchungen auf diese Weise natürlich nicht möglich sind, können die Patienten ihre Symptome schildern und der Arzt kann so seine Diagnose stellen. In vielen Fällen reicht dies aus, um den Patienten ausreichend zu diagnostizieren und bei Bedarf die nötigen Medikamente zu verschreiben. Auch letzteres gehört zum Aufgabenbereich der Telemedizin dazu. Die Patienten können also gleich die Medikamente über das Internet bestellen, ohne in die nächste Apotheke fahren zu müssen. 

Die Nachfrage nach Telemedizin explodiert

Wie bereits erwähnt, hat der Virus für eine regelrechte Explosion der Nachfrage nach Telemedizin gesorgt. Millionen von Menschen auf der ganzen Welt wendeten sich an digitale Arzt- und Apothekendienste, um medizinische Versorgung zu erlangen und dabei gleichzeitig die Ansteckungsgefahr am Virus zu verringern.

Die Ärzte passen sich an die neue Situation an

Um der steigenden Nachfrage nach Telemedizin gerecht zu werden, haben sich viele Ärzte bereits an die neue Situation angepasst und bieten ihren Patienten jetzt die Möglichkeit, von zuhause aus eine Sprechstunde zu erhalten. Dennoch bleibt der Großteil des Marktes in der Hand der großen Anbieter von Telemedizin, die sich schon länger auf diesen Bereich spezialisiert haben.

Die Zukunft der Telemedizin

Wie es mit der Telemedizin weitergehen wird, ist derzeit noch unklar. Eindeutig ist, dass die Nachfrage nach dem Ende der Pandemie abschwächen wird, weil viele Menschen wieder persönlich zur Sprechstunde beim Arzt gehen werden.

Allerdings wird eine große Zahl von Menschen Gefallen an der Telemedizin gefunden haben und die Dienste auch weiterhin nutzen. Es ist daher anzunehmen, dass der neue Bereich in Zukunft ein großes Wachstum erleben wird. Dafür spricht auch die Tatsache, dass sich viele Bereiche unserer Gesellschaft in der Zeit nach dem Virus ändern werden, um die Ausbreitungsgefahr von zukünftigen Krankheiten einzudämmen.

Fazit

Die Telemedizin ist ein Bereich mit Zukunft. Das war schon vor der Pandemie klar, doch durch den Virus hat sich die Nachfrage an Online-Ärzten exponentiell erhöht. Die Branche erlebte in den letzten Monaten eine Explosion an neuen Patienten, die über das Netz zu verschiedenen Krankheiten Hilfe suchten.

Da die Telemedizin für die Patienten sehr praktisch ist, wird ein Großteil der neuen Nutzer in Zukunft wahrscheinlich auch weiterhin die Dienste der digitalen Arztpraxen in Anspruch nehmen. Für die Ärzte bedeutet dies, dass sie sich auf die verändernden Ansprüche der Patienten anpassen müssen. Daher wird auch die Zahl der Telemedizin-Anbieter in Zukunft sicherlich steigen.

© Gmünder Tagespost 19.06.2020 11:20
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