Pressekonferenz an der Säbener Straße

„Gibt immer ein Risiko“: Nagelsmann verkündet auf Bayern-PK Neuer-Comeback

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Trainer Julian Nagelsmann auf der Pressekonferenz des FC Bayern.
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Julian Nagelsmann kündigt das Comeback von Manuel Neuer in Berlin an. Die Pressekonferenz des FC Bayern im Ticker zum Nachlesen.

Update vom 4. November, 12.40 Uhr: Das war die Pressekonferenz des FC Bayern mit Julian Nagelsmann vor dem Gastspiel in Berlin am Samstag. Manuel Neuer wird nach auskurierter Schulterverletzung höchstwahrscheinlich sein Comeback im Bayern-Tor feiern. Thomas Müller muss sich noch bis mindestens nächste Woche gedulden.

Julian Nagelsmann (Trainer FC Bayern) über ...

... das starke Abschneiden der deutschen Mannschaften im Europapokal: „Ich habe noch nie gesagt, dass der deutsche Fußball in der Krise ist, das ist ja oft tagesform abhängig. Es ist gut, dass viele deutsche Mannschaften international erfolgreich sind, da freue ich mich. Dass in der Champions League so viele deutsche Mannschaften Gruppenzweiter sind, ist nicht so gut für uns, deswegen ist die Auswahl der Gegner etwas geringer. Es ist schön, dass deutsche Mannschaften weiterkommen.“

... das wahrscheinliche CL-Los Liverpool: „Ich wäre einverstanden mit jedem. Es gibt leichtere Lose, sie würden aber auch nicht gerne gegen uns spielen. Das Achtelfinale ist aber erst in ein paar Monaten, bis dahin fließt noch viel Wasser die Isar runter. Ich kann es aber nicht beeinflussen. Warten wir mal ab, was da kommt.“

... der Plan rund um die WM-Pause: „Wer da ist, wissen wir noch nicht hundertprozentig genau, weil die Nominierung noch nicht raus ist. Wir werden nach Schalke erstmal eine Woche frei machen, dann wieder trainieren bis 10. Dezember, dann ist frei bis 3. Januar und am 6. Januar fliegen wir ins Trainingslager für sechs Tage. Dann kommen wir zurück und es geht wieder los. Man hat unterschiedliche Rückkehrer, je nachdem wann sie ausscheiden. Sabitzer und Tel sind nicht bei der WM. Bei Gravenberch müssen wir gucken, ob er nominiert wird.“

... den Ausflug von Brazzo nach Monaco zu Alexander Nübel: „Ich halte viel von ihm. So überraschend ist das nicht, dass er da jetzt hinfliegt, das ist sein Job, sich um die Spieler zu kümmern. Das ist nicht alles vorhersehbar. Manu Neuer ist ein herausragender Torwart, der gerne noch lange spielen will und deswegen lohnt es sich für mich mehr über Manu zu sprechen. Wir werden sehen was die Zukunft bringt. Alex hat das Potenzial ein toller Torwart für Bayern München zu sein.“

... den Ausfall von Timo Werner und das mögliche Zurückziehen von einigen Profis im Zweikampf: „Das merke ich bei uns auf keinen Fall, wir haben seit sechs Wochen eine positive Zweikampfbilanz. Die haben die WM nicht ständig im Kopf. Für Timo ist es bitter, er wäre sicher gerne dabei gewesen. Er hätte der Mannschaft mit seinem Speed und seiner Torgefahr sicher gut getan. Das ist natürlich ein Scheiß-Zeitpunkt vor der WM. Gute Besserung.“

... ein mögliches Risiko eines Neuer-Einsatzes: „Wir haben solange gewartet bis es schmerzfrei ist. Wenn man nach einer Verletzung wieder anfängt, gibt es immer ein Risiko. Es kann immer was passieren, wenn du so eine Prellung von der Schulter hast. Das ist im Fußball leider oft so, das ist ein Kontaktsport, dass kann man nie ganz ausschließen.

... Kingsley Coman: „Ich glaube, er hat immer wieder so ein bisschen muskuläre Probleme gehabt und war nicht ganz frei im Kopf. Es waren Muskelverhärtungen im Spiel, dann konnte er nicht mehr so viel sprinten. Er kann besser spielen als aktuell, das wird er bald auch wieder. Er muss maximale Frische in der Muskulatur spüren, um an sein Leistungsoptimum zu kommen und dann ist er unersetzlich für uns.“

... das Spiel in Berlin: „Sandro Schwarz bringt gerne hohe Intensität ins Spiel und versucht zweite Bälle zu gewinnen. Sie wollen das Spiel wild halten und Unruhe stiften. Ich gehe von wilden Berlinern im positiven Sinne aus, ähnlich wie Augsburg. Darauf müssen wir uns vorbereiten.“

... Choupo-Moting, dessen Vertrag ausläuft: „Ich bin ehrlich gesagt sehr im Tagesgeschäft und mache mir da keine Gedanken, das ist Brazzos Job. Ich bin sehr zufrieden mit Choupo. Wir sind froh, dass wir ihn haben, er ist glaube ich auch froh, dass er so performt und sehr viel spielt. Ich habe den Eindruck, dass er sich sehr wohl in der Mannschaft und beim FC Bayern fühlt.“

... den VAR, der in der Kritik steht: „Ich mache mir nicht so viel Gedanken darüber. Der Schiedsrichter sollte bei klaren Situationen auch auf sich vertrauen. Er sollte die Hoheit haben. Wenn der Schiedsrichter klar sieht, dass es ein Foul ist, dann sollte er auch pfeifen. Wenn man sich eine Situation zu lange anschaut, dann ist es offenbar nicht klar. Die Bildschirmzeit sollte reduziert werden, weil dann auch der Spielrhythmus gebrochen wird. Ich finde den VAR aber gut, aber man könnte ein paar Dinge besser lösen. Ich hätte auch nichts gegen eine Challenge beim Trainer, weil man dann mehr Verantwortung hat und der Schiedsrichter entlastet wird.“

Manuel Neuer vor FCB-Rückkehr: Nagelsmann erklärt Comeback-Plan

... das Personal: „Manu Neuer wird, wenn das Mannschaftstraining heute gut läuft, mitfahren und spielen. Davon gehe ich aus, aber wir werden abwarten, wie die Schulter reagiert. Der Wochenverlauf war gut. Leroy Sané und Lucas Hernandez sind wieder im Kader, noch nicht für Anfang an, aber wir werden sie wohl auf jeden Fall einwechseln. Thomas Müller und Matthijs de Ligt fallen aus. Das Knie von Matthijs hat gestern wieder reagiert, deshalb konnten wir die Belastung nicht steigern. Thomas wird noch pausieren und dann hoffentlich unter der Woche wieder einsteigen in den Spielbetrieb. Wir müssen sehen, wie er nach der reduzierten Belastung reagiert.“

Update vom 4. November, 11.55 Uhr: In gut fünf Minuten startet die Pressekonferenz des FC Bayern mit Julian Nagelsmann vor dem Auswärtsspiel in der Bundesliga bei Hertha BSC. Die spannendste Frage, die der FCB-Coach beantworten dürfte, ist die nach einem Comeback von Kapitän Manuel Neuer. Der Torwart musste die letzten Wochen wegen einer hartnäckigen Schulterverletzung pausieren, konnte zuletzt aber wieder trainieren.

FC Bayern: PK mit Nagelsmann im Live-Ticker – Neuer plant Comeback

Vorbericht: München – Der FC Bayern hat beim 2:0 gegen Inter Mailand in der Champions League an den goldenen Oktober angeknüpft. In den letzten zehn Pflichtspielen gab es neun Siege und nur ein Remis. Die Bayern sind also voll auf Kurs. Nicht ganz: Während es im DFB-Pokal und der Champions League nach Plan läuft, ist der Rekordmeister in der Bundesliga nur Tabellenzweiter und hat einen Punkt Rückstand auf Union Berlin.

Das wollen die Bayern am liebsten schon am Samstag in Berlin bei Unions Stadtrivalen Hertha BSC ändern. Dann kehrt womöglich der zuletzt an Schulterproblemen leidende Manuel Neuer ins Bayern-Tor zurück. Trainer Julian Nagelsmann wird auf der Pressekonferenz am Freitag, um 12 Uhr, den aktuellen Stand verraten.

Manuel Neuer vor Comeback: FCB-Torwart hat Schulterverletzung überwunden

„Ich gehe davon aus, dass ich bald wieder spielen kann. Grundsätzlich bin ich fit“, sagte Neuer im Interview mit RTL/ntv am Donnerstag. Der Bayern-Kapitän hat seine Schultereckgelenkprellung auskuriert und hofft auf ein Comeback beim Auswärtsspiel in Berlin. „Ich habe mein Torwarttraining ganz normal absolviert und werde voraussichtlich auch mit der Mannschaft trainieren und hoffe, dass da alles in Ordnung ist und ich so weitermachen kann“, erklärte der 36-jährige Neuer, der zuletzt seine Hautkrebserkrankung öffentlich gemacht hat.

„Ich glaube, die Nation kann recht beruhigt zu Bett gehen heute Abend“, hatte Nagelsmann auf der Bayern-PK am Montag gesagt. „Es sieht gut aus. Er hat alles gut verkraftet, auch die Stoßbelastung auf die Schulter. Es kann sein, dass er am Wochenende in Berlin wieder aufläuft. Das müssen wir von Tag zu Tag sehen.“ Somit hätte Neuer genug Zeit, um sich für die am 20. November beginnende WM einzuspielen.

Die Rekord-Torjäger des FC Bayern München

Platz 9: Claudio Pizarro - 87 Tore zwischen 2001 und 2007, sowie zwischen 2012 und 2014. Der Peruaner hält einige Rekorde. Mit 490 Spielen ist er der am häufigsten eingesetzte, ausländische Spieler in der Fußball-Bundesliga. Mit 40 Jahren wurde er bei Werder Bremen zum ältesten Bundesliga-Torschützen aller Zeiten. Pizarro traf in der Bundesliga in 21 Kalenderjahren in Folge!
Platz 9: Claudio Pizarro - 87 Tore zwischen 2001 und 2007, sowie zwischen 2012 und 2014. Der Peruaner hält einige Rekorde. Mit 490 Spielen ist er der am häufigsten eingesetzte, ausländische Spieler in der Fußball-Bundesliga. Mit 40 Jahren wurde er bei Werder Bremen zum ältesten Bundesliga-Torschützen aller Zeiten. Pizarro traf in der Bundesliga in 21 Kalenderjahren in Folge! © imago sportfotodienst
Platzt 9: Mehmet Scholl - 87 Tore zwischen 1990 und 2007. Neben Thomas Müller ist Scholl der einzige Mittelfeldspieler in der Liste. Der ehemalige TV-Experte prägte eine Ära beim FC Bayern, gewann die Champions League 2001, sowie achtmal die Meisterschaft und fünfmal den Pokal.
Platzt 9: Mehmet Scholl - 87 Tore zwischen 1990 und 2007. Neben Thomas Müller ist Scholl der einzige Mittelfeldspieler in der Liste. Der ehemalige TV-Experte prägte eine Ära beim FC Bayern, gewann die Champions League 2001 sowie achtmal die Meisterschaft und fünfmal den Pokal. © Thomas Exler via www.imago-images.de
Aus 1 BL Saison 2002 03 VfL Wolfsburg Grün Weiß gegen Bayern München 0 2 am 26 04 2003 in der VW
Platz 8: Giovane Elber - 92 Tore zwischen 1997 und 2003. Bildete beim VfB Stuttgart zusammen mit Fredi Bobi und Krassimir Balakow das „magische Dreieck“. Beim FC Bayern unvergessen ist unter anderem sein Tor von der Eckfahne 1999 gegen Hansa Rostock. © via www.imago-images.de
Platz 7: Arjen Robben - 99 Tore zwischen 2009 und 2019. Der Rechtsaußen schoss den FC Bayern zum Champions-League-Titel 2013 und war maßgeblich am Aufbau der neuerlichen Bayern-Dominanz beteiligt. Der Groninger gewann mit dem FCB acht deutsche Meisterschaften!
Platz 7: Arjen Robben - 99 Tore zwischen 2009 und 2019. Der Rechtsaußen schoss den FC Bayern zum Champions-League-Titel 2013 und war maßgeblich am Aufbau der neuerlichen Bayern-Dominanz beteiligt. Der Niederländer gewann mit dem FCB acht deutsche Meisterschaften! © Michael Kolvenbach via www.imago
17.06.87 FC Bayern München - FC Schalke 04 Deutschland, München, 17.06.1987, Fussball, Bundesliga, FC Bayern München -
Platz 6: Dieter Hoeneß - 102 Tore zwischen 1979 und 1987. Dieter Hoeneß ging 1982 in die Geschichte ein, als er trotz Platzwunde, mit Turban, das DFB-Pokalfinale gegen den 1. FC Nürnberg per Kopf entschied. Der Vize-Weltmeister von 1986 war nach seiner überaus erfolgreichen Fußballer-Karriere als Manager des VfB Stuttgart und von Hertha BSC aktiv. © Pressefoto Rudel/Herbert Rudel via www.imago-images.de
Platz 5: Roland Wohlfahrt - 119 Tore zwischen 1984 und 1993. Wohlfahrt konnte mit dem FC Bayern fünf deutsche Meisterschaften gewinnen, 1989 und 1991 wurde er Torschützenkönig der Bundesliga.
Platz 5: Roland Wohlfahrt - 119 Tore zwischen 1984 und 1993. Wohlfahrt konnte mit dem FC Bayern fünf deutsche Meisterschaften gewinnen, 1989 und 1991 wurde er Torschützenkönig der Bundesliga. © Pressefoto Rudel/Herbert Rudel via www.imago-images.de
Platz 4: Thomas Müller - 137 Tore zwischen 2009 und dem Ende der Saison 2021/2022. Kein Feldspieler hat beim FC Bayern jemals mehr Spiele absolviert als Thomas Müller! Als Torjäger fiel Müller besonders in der Saison 2015/2016 auf, als er 20 Treffer erzielt. Der Publikumsliebling gewann bis 2022 elfmal die Meisterschale und zweimal den Henkelpott.
Platz 4: Thomas Müller - 137 Tore (Stand: Juni 2022) zwischen 2009 und dem Ende der Saison 2021/2022. Kein Feldspieler hat beim FC Bayern jemals mehr Spiele absolviert als Thomas Müller! Als Torjäger fiel Müller besonders in der Saison 2015/2016 auf, als er 20 Treffer erzielte. Der Publikumsliebling gewann bis 2022 elfmal die Meisterschale und zweimal den Henkelpott. © IMAGO/Pressefoto Rudel/Robin Rudel
09.12.79 FC Bayern München - Cosmos New York Deutschland, München, 09.12.1979, Fussball, Testspiel, FC Bayern München -
Platz 3: Karl-Heinz Rummenigge - 162 Tore zwischen 1974 und 1984. „Das wird nie einer“, sagte Franz Beckenbauer nachdem Rummenigge aus NRW zum FC Bayern kam. Beckenbauer sollte sich täuschen, Rummenigge führte den FC Bayern nach einigen schwierigen Jahren zurück an die nationale Spitze. Bei der EM 1980 bereitete er den Siegtreffer von Horst Hrubesch gegen Belgien vor. Rummenigge war zwischen 2002 und 2021 Vorstandsvorsitzender des FC Bayern. © Pressefoto Rudel/Herbert Rudel via www.imago-images.de
Platz 2: Robert Lewandowski - 238 Tore zwischen 2014 und dem Ende der Saison 2021/2022. Lewandowski hat einen absurden Torschnitt, erzielt pro Partie fast einen Treffer. Der FIFA-Weltfußballer der Jahre 2020 und 2021 stellte mit 41 Toren einen historischen Torrekord für eine einzelne Bundesliga-Saison auf.
Platz 2: Robert Lewandowski - 238 Tore zwischen 2014 und dem Ende der Saison 2021/2022. Lewandowski hat einen absurden Torschnitt, erzielt pro Partie fast einen Treffer. Der FIFA-Weltfußballer der Jahre 2020 und 2021 stellte in der Spielzeit 2020/21 mit 41 Toren einen historischen Torrekord für eine einzelne Bundesliga-Saison auf - und egalisierte den Uralt-Rekord von Gerd Müller. © IMAGO
Platz 1: Gerd Müller - 365 Tore zwischen 1964 und 1978. Der „Bomber der Nation“ ging am 15. August 2021 von uns. Seine Karriere wird in Erinnerung bleiben. Müller kam aus der schwäbischen Provinz nach München, Trainer Zlatko Čajkovski gab ihm erst auf Druck des Präsidenten eine Chance. Es folgte eine Weltkarriere mit WM- und EM-Titel, drei Siegen im Europapokal der Landesmeister und zahlreichen Toren. Müller wurde Torschützenkönig in 18 Wettbewerben, siebenmal in der Bundesliga.
Platz 1: Gerd Müller - 365 Tore zwischen 1964 und 1978. Der „Bomber der Nation“ ging am 15. August 2021 von uns. Seine Karriere wird in Erinnerung bleiben. Müller kam aus der schwäbischen Provinz nach München, Trainer Zlatko Cajkovski gab ihm erst auf Druck des Präsidenten eine Chance. Es folgte eine Weltkarriere mit WM- und EM-Titel, drei Siegen im Europapokal der Landesmeister und zahlreichen Toren. Müller wurde Torschützenkönig in 18 Wettbewerben, siebenmal in der Bundesliga - und insgesamt 365 Treffer für den FC Bayern. ©  via www.imago-images.de

FC Bayern: PK mit Nagelsmann im Live-Ticker – Müller-Rückkehr verzögert sich

Nicht so gut wie bei Neuer sieht es Thomas Müller aus. Der Ur-Bayer muss nach seiner Beckenverletzung die Belastung langsam steigern, um keinen Rückschlag zu erleiden. Der Plan sieht vor, dass Müller erst zum letzten Bundesligaspiel auf Schalke am 12. November sein Comeback gibt - also kurz vor der WM.

Lucas Hernandez (Muskelbündelriss) und Leroy Sané (Muskelfaserriss) sind bereits seit Beginn der Woche wieder im Mannschaftstraining. Beide dürften in Berlin im Kader stehen. In unserem Live-Ticker zur Bayern-PK mit Julian Nagelsmann am Freitag, um 12 Uhr, verpassen Sie nichts. (ck)

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