Bobic bezieht direkt Stellung

Bundesliga-Überraschung: Arne Friedrich verlässt Hertha BSC - Neuer Job schon in Aussicht?

  • schließen

Arne Friedrich wird sein Amt als Sportdirektor beim Bundesligisten Hertha BSC am Ende der Saison aufgeben. Der Ex-Nationalspieler hatte erst 2019 angefangen.

Berlin - Hertha BSC* kommt während der sportlichen Talfahrt nicht zur Ruhe: Die Alte Dame verliert zum Ende der Saison ihren Sportdirektor. Arne Friedrich wird seinen Vertrag nicht verlängern.

„Die zurückliegenden zweieinhalb Jahre waren sehr intensiv und geprägt von Veränderungen“, sagte Friedrich. „Ich freue mich auf die zukünftigen Aufgaben und Zeit für die anderen Projekte, die in den letzten Jahren zurückstecken mussten“, begründete er seinen Schritt. Konkrete Pläne für die Zukunft nennt er aber nicht.

Bundesliga: Arne Friedrich hört als Sportdirektor bei Hertha BSC auf

Geschäftsführer Fredi Bobic bezeichnete die Entscheidung des Ex-Profis als „bedauerlich. Es ist kein Geheimnis, dass die USA für ihn eine wichtige Rolle spielen und wir arbeiten gemeinsam daran, zu schauen, wie er dort für uns zukünftig eine Hilfe sein kann.“ Welche Aufgaben oder Projekte Friedrich in den USA genau anvisiert, ist offen.

Arne Friedrich möchte als Hertha-Sportdirektor nicht mehr weitermachen.

Ob es einen Nachfolger für Friedrich gibt, ist laut Bobic noch nicht bekannt. Möglich ist auch, dass der Posten des Sportdirektors gar nicht mehr neu besetzt wird und die Aufgaben verteilt werden. Friedrich begann sein Engagement bei der Hertha 2019 als „Performance Manager“ des damaligen Trainers Jürgen Klinsmann. 2020 wurde er beim Bundesliga*-Klub zum Sportdirektor befördert.

Ex-DFB-Star Arne Friedrich verlässt Hertha BSC

„Wir haben viele Höhen und Tiefen durchlebt, wobei für mich die positiven Momente klar herausstechen. Auch dank der tollen Menschen, die hier täglich alles für den Verein geben“, verabschiedete sich der 82-fache Nationalspieler, der sein Amt noch bis zum Sommer weiterführen wird. Für die Hertha lief er in seiner aktiven Zeit 231-mal auf.

Die Meldung von Friedrichs Abgang erfolgte einen Tag nach Schließung des Transferfensters, im Winter war der Hauptstadtklub durchaus aktiv. Am Deadline Day schlugen die Berliner nochmal zu. (epp) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Rubriklistenbild: © nordphoto GmbH / Engler/imago

Zurück zur Übersicht: Fußball

Kommentare