Konrad Laimer an die Säbeber Straße?

Nächster Bayern-Transfer diese Woche fix? Offenbar liegen Verhandlungen nun auf Eis

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Konrad Laimer und sein Wechsel zum FC Bayern. Die Frage ist nicht, ob, sondern wann der Transfer über die Bühne gehen wird. Nun könnte alles ganz schnell gehen.

  • Konrad Laimer könnte in diesem Sommer zum FC Bayern wechseln
  • Der Österreicher steht allerdings noch bis 2023 bei RB Leipzig unter Vertrag
  • Ablöseverhandlungen sind zunächst auf Eis gelegt! Weitere Gespräche in den kommenden Tagen?
  • Dieser News-Ticker wird fortlaufend aktualisiert

Update vom 27. Juli, 14.14 Uhr: Absicht oder Zufall? Scrollt man das Twitter-Profil von RB Leipzig durch, sind dort alle Stars mindestens einmal zu sehen. Christopher Nkunku, Emil Forsberg oder Dominik Szaboszlai sind dort abgelichtet - aber nicht Konrad Laimer!

In Sachen Transfer gibt‘s bislang aber noch nichts Neues, der Mittelfeldspieler trainierte zuletzt ganz normal mit der Mannschaft und bereitete sich auf den DFL-Supercup gegen den FC Bayern am Samstag vor. Womöglich könnte dies sein letzter Auftritt im RB-Trikot werden?

Update vom 26. Juli, 14.41 Uhr: Um 15.30 Uhr steht heute beim FC Bayern das erste Training an der Säbener Straße nach der USA-Reise an. Konrad Laimer wird da natürlich nicht mit dabei sein, dafür aber ein anderer Neuzugang der Bayern.

Der Transfer von Mathys Tel wurde am Mittag offiziell gemacht. Der Youngster unterschrieb einen Fünfjahresvertrag. Wann und ob es bei Laimer so weit sein wird, dürften die kommenden Tage zeigen.

Ablöseverhandlungen sind zunächst auf Eis gelegt! Weitere Gespräche in den kommenden Tagen?

Update vom 26. Juli, 11.30 Uhr: Nanu, was ist denn da jetzt los? Die Sportbild berichtet, dass die Verhandlungen zwischen dem FC Bayern und RB Leipzig in Sachen Konrad Laimer derzeit auf Eis liegen. Seit dem letzten Angebot der Bayern hätten sich beide Seite nicht mehr bewegt, schreibt Sportbild-Reporter Christian Falk.

Gut möglich aber, dass zum Ende der Woche dann wieder Fahrt in die Personalie kommt. Am Samstag treffen beide Teams beim DFL-Supercup aufeinander. Ob Laimer dann noch im RB-Trikot aufläuft?

Brazzo gibt nochmal Gas! Nächster Bayern-Transfer diese Woche fix?

Schlägt Hasan Salihamidzic nochmal auf dem Transfermarkt zu?

Erstmeldung vom 25. Juli, 22 Uhr: München - Ryan Gravenberch, Noussair Mazraoui, Sadio Mané, Matthijs de Ligt und jetzt noch Mathys Tel - der FC Bayern hat auf dem Transfermarkt in diesem Sommer ordentlich zugeschlagen. Satt aber ist Hasan Salihamidzic noch immer nicht, der Kader also noch nicht komplett.

Ein Name fehlt noch: Konrad Laimer! Der Mittelfeldspieler von RB Leipzig (Vertrag bis 2023) dürfte auch noch den Weg an die Isar finden. Die Frage ist nur, wann? Die Sachsen haben das zweite FCB-Angebot für den 25-Jährigen bereits abgeschmettert. Vergangene Woche sollen die Bayern 23 Millionen für Laimer geboten haben - für RB zu wenig. Leipzig verlangt weiterhin 30 Millionen für den Wunschspieler von Julian Nagelsmann.

Konrad Laimer zum FC Bayern: Wechsel von RB-Star bald fix?

Nun aber besteht die Möglichkeit, dass alles ganz schnell geht. Denn noch vor dem DFL-Supercup am kommenden Samstag (20.30 Uhr) könnte der Deal jetzt doch noch über die Bühne gehen. Laut Sky-Reporter Florian Plettenberg soll diese Woche die entscheidende in der Personalie werden. Dass sich die Bayern mit Laimer schon längst einig sind, ist ebenso kein Geheimnis, wie die Tatsache, dass der Österreicher nur nach München will.

Daher könnten sich die Bayern und RB Leipzig in den nächsten Tagen noch einmal an einen Tisch setzen und womöglich die Modalitäten klären. Denn Leipzig will Laimer ungern kommenden Sommer ablösefrei ziehen in den Süden lassen. Trotz des Vertrages bis 2023 beharrt RB-Boss Oliver Mintzlaff allerdings auf die hohe Ablöseforderung von 30 Millionen. Fraglich nur, wie lange noch?

Konrad Laimer könnte bald beim FC Bayern spielen.

Das erste FCB-Angebot in Höhe von 19 Millionen war RB ebenso wenig gut genug, wie die 23 Millionen zuletzt. Nun aber könnte schon bald noch einmal Bewegung in die Sache kommen, damit das Thema vor dem ersten Pflichtspiel in dieser Saison vom Tisch ist.

Rekord-Summe 222 Millionen Euro: Die 11 teuersten Transfers der Geschichte

Paul Pogba guckt emotional
Paul Pogba belegt den 11. Platz. Für 105 Millionen Euro holte Manchester United 2016 den Franzosen von Juventus Turin zurück. 2012 wechselte er aus der Jugend ablösefrei nach Italien.  © Oscar del Pozo/AFP
Romelu Lukaku zeigt nach oben.
113 Millionen Euro hat sich der FC Chelsea Romelu Lukaku kosten lassen. 2021 wechselte er von Inter Mailand auf die Insel. Trotz der stolzen Transfer-Summe belegt er „nur“ Platz 10.  © Franck Fife/AFP
Eden Hazard blickt in die Kamera
Eden Hazard, dessen Bruder Thorgan beim BVB aufläuft, wechselte 2021 vom FC Chelsea zu Real Madrid. Die Königlichen bezahlten für den Transfer nicht weniger als 115 Millionen Euro.  © John Thys/AFP
Cristiano Ronaldo geht im Manchester Trikot über den Platz
Natürlich gehört auch CR7, aka Cristiano Ronaldo, zu den teuersten Transfers der Geschichte. Bei Real Madrid erzielte er in 438 Spielen 450 Tore. Deswegen musste Juventus Turin tief in die Tasche greifen: 117 Millionen Euro kostete seine Verpflichtung. Inzwischen spielt er bei Manchester United.  © Gareth Fuller/Imago
Jack Grealish feiert mit dem Pokal
Jack Grealish belegt den 7. Platz in der Liste. Sein Wechsel von Aston Villa nach Manchester City kostete den Sky Blues 117,5 Millionen Euro. Im August 2021 ging der Transfer über die Bühne, sein Vertrag geht bis Juni 2027. © Xinhua/Imago
Antoine Griezmann ballt im Trikot von Atletico Madrid die Faust
Bei Atlético Madrid und der französischen Nationalmannschaft überzeugte Antoine Griezmann auf ganzer Linie – auch den FC Barcelona. Die Katalanen kauften im Sommer 2019 den heute 31-Jährigen für 120 Millionen Euro. Zwischenzeitlich wurde er allerdings wieder an Atlético Madrid ausgeliehen.  © Pierre-Philippe Marcou/AFP
Joao Felix ballt die Faust
Der Angreifer Joao Felix zählt ebenfalls zu den teuersten Transfers der Geschichte. Seine Verpflichtung kostete Atlético Madrid 127,2 Millionen Euro. 2019 erhielt er den Golden Boy Award als bester U21-Spieler Europas. © Oscar del Pozo/AFP
Philippe Coutinho läuft über den Platz
Auf Platz vier ist Philippe Coutinho. FC Barcelona hat 135 Millionen Euro an Liverpool gezahlt. Richtig durchsetzen konnte er sich bei den Blaugranas allerdings nicht. 2019 – ein Jahr nach seiner Verpflichtung in Barcelona – wurde er erst an den FC Bayern, dann an Aston Villa verliehen. An den England-Klub wurde er dann 2022 verkauft.  © Douglas Magno/AFP
Ousmane Dembélé verschränkt lachend die Hände hinter dem Kopf
Wir sind auf dem Siegertreppchen angekommen: Platz drei der teuersten Transfers aller Zeiten belegt Ousmane Dembélé. Bei seinem Wechsel vom BVB zum FC Barcelona kassierte Borussia Dortmund 140 Millionen Euro. Sein Vertrag beim FC Barcelona geht bis Juni 2022. © Lluis Gene/AFP
Kylian Mbappé läuft über den Platz
Kylian Mbappé ist der zweitteuerste Transfer aller Zeiten. Sein Wechsel ließ sich AS Monaco fürstlich entlohnen. 180 Millionen Euro musste Paris Saint-Germain bezahlen. Ursprünglich sollte seine Verpflichtung 145 Millionen Euro kosten, durch seine Verlängerung bei den Hauptstädtern im Jahr 2022 stieg die Summe aber nochmal um 35 Millionen Euro – aufgrund von Bonuszahlungen. © STUDIO FOTOGRAFICO BUZZI SRL/Imago
Neymar rennt über den Platz
Mit weitem Abstand führt Neymar die Liste der teuersten Transfers an. Auch hier musste Paris Saint-Germain tief in die Tasche greifen: 222 Millionen Euro kostete die Rekordverpflichtung. Sein Vertrag läuft bis 2025.  © Michael Baucher/Imago

Aufgrund der Knie-OP von Leon Goretzka und dem bislang noch nicht bekannten Zeitpunkt für dessen Rückkehr, will der FC Bayern seinen Kader spätetens vor dem Bundesliga-Saisonstart am 5. August möglichst komplett haben. Oliver Kahn bestätigte kürzlich im tz-Interview, dass man mit Laimer „im Austausch“ sei: „Man muss einfach schauen, wie sich das jetzt entwickelt“, so der FCB-Boss weiter.

RB-Geschäftsführer Mintzlaff reagierte zuletzt etwas gereizt vom ständigen Interesse der Bayern an den RB-Stars. „Ich hoffe, dass die Bayern auch mal andere Ideen finden und nicht immer unsere Spieler holen“, so der 46-Jährige bei Servus TV. Womöglich geht‘s jetzt bei der Personalie Laimer trotzdem ganz schnell. Hasan Salihamidzic ist nach dieser Transfer-Sommer inzwischen alles zuzutrauen. (smk)

Rubriklistenbild: © IMAGO / kolbert-press

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