Halle: 20 mutmaßliche Hooligans identifiziert

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Am Rande des Fußball-Regionalligaspiels zwischen dem Halleschen FC und dem 1. FC Magdeburg kam es zu Randalen.

Halle/Saale - Gut zwei Monate nach den Ausschreitungen am Rande des Fußball-Regionalligaspiels zwischen dem Halleschen FC und dem 1. FC Magdeburg hat die Polizei 20 mutmaßliche Gewalttäter ausfindig gemacht.

“Wir ermitteln wegen versuchten Mordes, schweren Landfriedensbruchs und versuchter gefährlicher Körperverletzung“, sagte ein Sprecher der Polizei Halle am Donnerstag.

Die mutmaßlichen Täter seien nach Hinweisen und bei der Auswertung von Fotos und Videomaterial identifiziert worden. Einige sollen auch an den Ausschreitungen nach einem Fußballspiel gegen Plauen im Juni beteiligt gewesen sein.

Nach Angaben der Polizei hatten nach dem Spiel in Halle am 26. September rund 50 Gewalttäter die Beamten in einen Hinterhalt gelockt. Sie täuschten einen Streit zwischen rivalisierenden Fans vor und griffen die angerückte Bereitschaftspolizei von mehreren Seiten an, als diese den angeblichen Streit schlichten wollten.

Dabei setzten die Täter Reizgas und Nebelgranaten ein und warfen mit Flaschen und Steinen. Bei den Auseinandersetzungen wurden nach aktuellen Angaben 19 Polizisten verletzt.

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