Ali Odabas kehrt zurück

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Neuzugang mit Drittligaerfahrung: Der VfR Aalen hat Innenverteidiger Ali Odabas vom FSV Zwickau verpflichtet. Der 27-jährige gebürtige Gmünder hat einen Einjahresvertrag unterschrieben.
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Der drittligaerfahrene Innenverteidiger wechselt vom FSV Zwickau auf die Ostalb und unterschreibt einen Einjahresvertrag. Auch U19-Keeper Tom Österle rückt zu den Profis hoch.

Aalen.

Es ist der erste Neuzugang mit Erfahrung: Der VfR Aalen hat Ali Odabas (27) vom Drittligisten FSV Zwickau verpflichtet. Der gebürtige Gmünder wurde in der Jugend bei den Ostälbern ausgebildet und durfte später unter Stefan Ruthenbeck sogar mit den Zweitligaprofis trainieren. Jetzt kehrt er als gestandener Innenverteidiger zurück und soll eine Führungsrolle übernehmen.

Uwe Wolf hat zuletzt zurückgerudert. Und seinen angekündigten Jugendstil für die kommende Saison relativiert. „In den nächsten Tagen wird sich der eine oder andere erfahrene Spieler einreihen“, sagt der Trainer des VfR Aalen. Der erste Erfahrene ist nun da. Und er ist ein alter Bekannter. Ali Odasbas ist in der Jugend der Schwarz-Weißen groß geworden, ehe er in die damals noch vorhandene zweite Mannschaft wechselte. „Der Profikader ist mein Ziel“, sagte er im Januar 2014, als er beim damaligen Zweitligisten VfR Aalen als Amateur mit ins Trainingslager nach Belek fliegen durfte. Zum Profivertrag auf der Ostalb hat's trotzdem nicht gereicht, Odabas wechselte im Sommer 2015 zum SSV Jahn Regensburg. In der Saison 2017/2018 wurde er für ein Jahr an den FSV Zwickau ausgeliehen, ehe er in der Spielzeit 2018/2019 wieder zum Zweitligisten Regensburg zurückkehrte. Weil er im Fußball-Unterhaus ohne Einsätze blieb, ging er im Sommer 2019 ablösefrei nach Zwickau zurück. Odabas hat 37 Drittligaspiele (1 Tor) absolviert und soll nun beim VfR Aalen in der Regionalliga Südwest vorangehen. „Wir haben sehr viele und lange Gespräche geführt, und wir sind froh, dass sich Ali dann für uns entschieden hat“, sagt Giuseppe Lepore. Der VfR-Geschäftsführer ist sich sicher, dass der 27-jährige Linksfuß „uns sofort weiterhelfen kann“. Odabas ist gelernter Innenverteidiger, er hat aber auch schon seine Qualitäten als Linksverteidiger gezeigt. Lepore: „Ali will unseren Weg mitgehen.“

Es ist ein Weg mit einem „verschworenen Haufen“, wie Uwe Wolf jetzt wieder betont hat. Er wolle künftig „genügend Mentalitätsspieler“ in seinem Team haben. Heißt das im Umkehrschluss, dass das aktuell nicht der Fall ist? „Es ist immer nicht einfach, wenn man als Trainer irgendwo hinkommt und die Mannschaft schon steht.“ Es sei wie in einer Ehe. „Da zeigt es sich auch erst bei Schwierigkeiten, ob es der richtige Partner ist.“ Für ihn sei die Zeit in Aalen bislang sehr lehrreich gewesen. „Kann man sich auf Spieler verlassen, wenn's mal brenzliger wird? Da sieht man, wer den Verein lebt.“

Neuer Torhüter im Kader

Zu einem verlässlichen Spieler will Wolf auch einen weiteren Spieler aus dem eigenen Nachwuchs machen. Tom Österle aus der U19 hat bei den Profis einen Einjahresvertrag unterschrieben. Der 18-Jährige, der auch beim VfB Stuttgart ausgebildet wurde, soll weiterhin für die A-Junioren des VfR Aalen auflaufen und Spielpraxis sammeln, aber bei den Profis unter Uwe Wolf mittrainieren. Österle wäre dann nach Daniel Bernhardt, Matthias Layer und Tobias Jahn der vierte Keeper in Aalen, wobei der Vertrag von Jahn ausläuft und dessen Zukunft noch ungeklärt ist.

Ali will unseren Weg mitgehen.“

Giuseppe Lepore, Geschäftsführer des VfR Aalen

Rote Karte: Serdar Arslan zwei Spiele gesperrt

Strafmaß. Serdar Arslan ist nach seiner roten Karte im Spiel gegen Kickers Offenbach (0:2) für zwei Meisterschaftsspiele gesperrt worden. Das entschied das Sportgericht der Regionalliga Südwest. Der VfR Aalen akzeptiert das Urteil und stimmt dem Strafmaß zu.

Folgen. Serdar Arslan fehlt damit nicht nur im Saisonfinale bei der TSG Hoffenheim II an diesem Samstag (Anpfiff: 14 Uhr), sondern verpasst auch den Auftakt zur Saison 2021/2022.

Grund. Im Heimspiel gegen Kickers Offenbach am vergangenen Samstag hat Serdar Arslan wegen einer Notbremse die roten Karte gesehen. alex

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