Bereits 420 Anmeldungen für die Neuauflage für das Staufer-Open

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Die 33. Auflage der Staufer-Open wird im Januar ausgespielt.

Vom 2. bis 6. Januar steigt das Staufer-Open im Gmünder Stadtgarten – die 33. Auflage des Schach-Traditionsturniers.

Schwäbisch Gmünd. Nach zwei Jahren Pandemie-Pause steigt vom 2. bis 6. Januar wieder das Staufer-Open im Stadtgarten. Kurz vor Weihnachten sind nochmals 14 Anmeldungen eingetrudelt, nun wollen gut 420 Schachspieler beim Schwäbisch Gmünder Staufer-Open mitmachen. Dadurch dürfte die 33. Auflage des Traditionsturniers die am viertbesten besuchte werden.

Schon im Vorfeld erhält Organisator Wernfried Tannhäuser begeisterte Reaktionen darauf, dass die SG Schwäbisch Gmünd nach zwei Jahren Corona-Pause Anfang Januar wieder ihr Staufer-Open im Schach organisiert. „Viele melden sich, dass sie sich unheimlich freuen, und bedanken sich im Voraus dafür, dass wir das Turnier wieder durchführen“, sagt der Vereinschef.

Bei der 32. Auflage Anfang 2020 hatten 566 Schachspieler im Gmünder Stadtgarten mitgespielt, sie waren bis aus Indien angereist. Das zwar zum zweiten Mal in Folge eine Rekordbeteiligung gewesen. Zuletzt hatte sich das Gmünder Turnier als das zweitgrößte bundesweit etabliert, sagt Tannhäuser. Doch dann erzwang die Pandemie eine zweijährige Pause.

Die Stärkeren ab Wertungszahl 1800 spielen im A-Open, die Schwächeren mit Wertungszahl unter 2000 im B-Open. Wie gehabt, stecken gut 9000 Euro im Preistopf. Die Spitze freilich ist in diesem Jahr voraussichtlich schwächer besetzt als bisher. „Weil wir uns erst verhältnismäßig spät entschieden haben, das Open wieder zu veranstalten“, sagt Tannhäuser.

Ein Wermutstropfen für die Organisatoren: Die 80 günstigen Zimmer in der Finanzschule am Herlikofer Berg fallen diesmal wohl weg. Zwar wären sowohl die Schulleitung als auch das zuständige Amt für Vermögen und Bau bereit gewesen, die Zimmer wieder zur Verfügung zu stellen, berichtet der Organisator. Aber die Räume müssten zwischen dem Turnierende am Freitag, 6. Januar, bis zum Schulbeginn am Montag, 8. Januar, gereinigt werden – und dafür habe die Reinigungsfirma kein Personal, so Tannhäuser.

Kein Turnier für Kinder

Noch eine Neuerung: Das eintägige Kinderturnier fällt diesmal weg. 25 Male hatte es die SG jeweils am 4. Januar ausgerichtet. Aber die Beteiligung hatte mehr und mehr nachgelassen. Im Stuttgarter Raum gebe es fast jede Woche so ein Event, sagt der Organisator. Bei der letzten Auflage 2020 waren nur noch 55 Nachwuchsleute in den Stadtgarten gekommen – in vier Altersgruppen. „Das war vom Aufwand her zu wenig“, begründet Tannhäuser.

Doch viele Jugendspieler machen dennoch in Gmünd mit. Fast die Hälfte der Voranmeldungen fürs B-Open sind nunmehr von Nachwuchsleuten. Wie gehabt, reist die Hessische Schachjugend mit rund 40 Leuten an. Und auch der Verband Sachsen-Anhalt schickt wieder zehn starke Jugend-Kaderspieler nach Gmünd.

Zum bewährten Team zählt erneut der Internationale Schiedsrichter Thomas Wiedmann als Turnierleiter. Die Helferinnen und Helfer bestreiten das Schachfestival teils schon seit Jahrzehnten. Mehrere Teilnehmer hatten sich im Vorfeld auch noch ein C-Open gewünscht. Das wird vielleicht in künftigen Jahren ein Thema, diesmal aber noch nicht: „Jetzt müssen wir das Turnier nach zwei Jahren Pause erst einmal wieder in Gang bringen“, sagt Tannhäuser. Er hofft, dass sich auch aus der Region noch einige Schachcracks wieder mal für die Teilnahme entscheiden.

⋌Matthias Reichert

Info: Startschuss zur ersten Runde des 33. Staufer-Opens ist am Montag, 2. Januar, 10 Uhr, im Stadtgarten. Vorher muss man sich bis spätestens 9 Uhr angemeldet haben. Die Veranstalter empfehlen, das Startgeld bis Weihnachten zu überweisen. Bis zur Siegerehrung am Freitag, 6. Januar, 15.30 Uhr, werden sowohl im A- als auch im B-Open neun Runden gespielt.

Die 33. Auflage der Staufer-Open wird im Januar ausgespielt.
Die 33. Auflage der Staufer-Open wird im Januar ausgespielt.
Die 33. Auflage der Staufer-Open wird im Januar ausgespielt.
Die 33. Auflage der Staufer-Open wird im Januar ausgespielt.

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