Gast beim Siebten

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Foto: Jan-Philipp Strobel

Der TSGV Waldstetten tritt beim 1. FC Frickenhausen an.

Waldstetten. In der Fußball-Landesliga geht das Auf und Ab beim TSGV Waldstetten weiter. Zuletzt, beim 1:3 daheim gegen Sontheim/Brenz fuhr die Gondel gen Talstation, an diesem Samstag nun (14.30 Uhr) soll beim Tabellensiebten Frickenhausen wieder der Berg in Angriff genommen werden. Doch der Gegner hat dabei einen recht ähnlichen Saisonverlauf hinter sich.

Einen Punkt trennen die beiden kommenden Kontrahenten voneinander. Frickenhausen hat einen Zähler mehr auf dem Konto (25), hat eine Bilanz von sieben Siegen und sechs Niederlagen bei vier Unentschieden. Mit 31 Treffern hat der kommende Gastgeber der Löwen genau einen Treffer mehr erzielt, auf der anderen Seite aber eben fünf weniger kassiert. „Das ist eine richtig gute Truppe, die zu Beginn der Saison den Tabellenführer Oberensingen mit 6:0 besiegt hat. Das sagt doch schon alles“, hat TSGV-Trainer Mirko Doll lobende Worte für den kommenden Gastgeber übrig.

Die Ergebnisse der Frickenhausener sind allerdings sehr wankelmütig und dadurch schwierig einzuschätzen. Da gibt es dann solche von Doll angesprochenen Siege oder ein 1:1 gegen den TV Echterdingen, Tabellendritter – da gibt es dann aber auch 0:3-Niederlagen gegen Kellerkind Weilimdorf. „Es scheint fast so, als würde Frickenhausen ähnlich wenig Konstanz in sein Spiel bekommen, wie wir in dieser Saison“, ist Dolls Einschätzung.

Waldstettens Trainer ist aber tatsächlich noch nicht so fokussiert auf das kommende Duell wie sonst üblich, zu groß war der Ärger ob des 1:3 gegen Sontheim/Brenz. „Unsere grundsätzliche personelle Situation ist schon schwierig. Wenn du dann aber ein paar Totalausfälle in deiner Mannschaft hast, dann wird es natürlich unmöglich, ein Spiel zu gewinnen. Diejenigen, die gemeint sind, dürften wissen, wer sich angesprochen fühlen darf. Insbesondere von diesen Spielern erwarte ich eine Reaktion in der kommenden Partie“, machte sich Doll fast eine Woche nach dem jüngsten Ligaspiel noch Luft.

Zur langen Verletztenliste gesellte sich unter der Woche nun auch noch Ivo Braun, der sich eine Knieprellung im Training zugezogen hatte. Training war dann auch noch ein Stichwort für Doll, bei dem er kopfschüttelnd feststellte: „Die Liste der Absagen unter der Woche war mal wieder länger als die der Teilnehmer. Etwas einzustudieren ist da nahezu unmöglich.“ Aber natürlich blickt auch er voraus, wenngleich auch noch Ralph Molner und Liridon Elezaj fraglich sind.

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