Großkopf purzelt ins Ziel

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Johannes Großkopf

Der „Jubiläumslauf 950 Jahre Süßen“ ins Grüne war als Ersatz für den traditionellen Stadtlauf ein voller Erfolg. 172 Finisher strahlten mit der Sonne um die Wette.

Süßen. Johannes Großkopf vom Sparda-Team Rechberghausen und Heike Weber vom AST Süßen siegten auf der schweren elf Kilometer langen Marrenwaldrunde. Die kurze Bühlrunde über knappe fünf Kilometer beherrschten die Hausherrn des AST Süßen um ihren Vorsitzenden Martin Büchler, das mit einer perfekten Organisation glänzte.

Im Start- und Zielbereich an der Süßener Sport- und Kulturhalle strahlten die Sportlerinnen und Sportler mit der Sonne um die Wette. Alle waren glücklich, dass ihnen das Ausdauersportteam mit dem „Jubiläumslauf 950 Jahre Süßen“ nach langer Corona-Auszeit die Möglichkeit bot, wieder einmal an einem Rennen teilzunehmen. Wenn es auch nicht der traditionelle Stadtlauf auf der vermessenen zehn Kilometer langen Route durch das Herz der City mit vielen Zuschauern war, das Rennen hinaus ins Grüne auf einer kurzen und einer langen Route wurde von allen gerne angenommen, denn die meisten blickten auf eine anderthalbjährige Wettkampfpause zurück.

Heiko Thiele vom AST Süßen hatte sich für die kurz Bühlrunde eingetragen und lief nach wenigen Metern erwartungsgemäß dem Feld voraus. Johannes Großkopf, der die lange Strecken der Marrenwaldrunde bevorzugt hatte, eilte hinterher. „Heiko war auf der kurzen Strecke und deshalb nicht mein Konkurrent, deshalb ließ ich ihn laufen“, sagte Großkopf, der auf dem frisch geschotterten steilen Anstieg auf der Route in den Marrenwald alles geben musste, um im Laufschritt vorwärts zu kommen. „Der Boden hatte keinen Grip und ich rutschte ständig weg“, klagte der Sparda-Läufer und ließ in 40:28 Minuten nicht lange auf sich warten.

Wie schon oft belohnte der hohe Favorit die Zuschauer mit einem Purzelbaum an der Ziellinie, musste sich aber diesmal im Liegen erholen, da es auch ihm, wie vielen anderen, zu warm war. Fast drei Minuten länger lief der US-Amerikaner Quincy Hause Amabile von der TG Geislingen (43:22). Tobias Mechel (AST) lief in 44:10 Minuten auf das dritte Podest. Überraschungssiegerin wurde Heike Weber im gelben AST-Trikot (57:54), die sich selbst zu den Genussläuferinnen zählt und sich auf der schweren Strecke sichtlich wohl fühlte. Ihr folgten Cinzia Zeltenhammer vom TSV Lichtenwald (58:53), Viktoria Szewczykowski (1:00:41), Beate Herbert vom TSV Wißgoldingen (1:01:47) und Dagmar Keim vom AST Süßen (1:01:48). Die M60 gewann Gerhard Rosenfelder von der DJK Gmünd in 57:57 Minuten. Dritter der M50 wurde Andreas Lonardoni vom TV Wißgoldingen in 49:00 Minuten. Ebenfalls Platz drei errang Werner Bruni vom TSGV Waldstetten in 1:08:28 Stunden. In der W50 holte sich Beate Herbert (TV Wißgoldingen) in 1:01:47 Stunden den Sieg.

Alle Ergebnisse: https://my.raceresult.com

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