Hochklassiger Sport in stimmungsvoller Halle

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Volleyball, TSV Ellwangen
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Zum ersten Derby nach ihrem Aufstieg erwartet der TSV Ellwangen am Samstag um 19 Uhr die SG MADS Ostalb in der Rundsporthalle. Beide Mannschaften haben Personalsorgen.

Ellwangen.

In der Volleyball-Regionalliga steht morgen in der Rundsporthalle das erste Ostalb-Derby zwischen dem TSV und der SG MADS Ostalb in einer so hohen Spielklasse an. Spielbeginn ist um 19 Uhr. Im Vorfeld haben beide Mannschaften Personalprobleme.

Getroffen hatte man sich in den vergangenen Jahren nur im Verbandspokal, wo die damals höher spielende MADS beziehungsweise der Vorgängerverein DJK Aalen meist die Oberhand behielt. Um Punkte ging es nach dem Aufstieg der Ellwanger in die Regionalliga nicht, da die vergangene Saison wegen Corona nach wenigen Spielen abgebrochen wurde.

In die laufende Saison ist die junge Ellwanger Mannschaft mit einem Heimsieg gegen Freiburg (3:0) und einer klaren Niederlage bei Allianz Stuttgart (0:3) gestartet, während die SG MADS gegen Heidelberg zu Hause mit 1:3 und in Freiburg mit 0:3 unterlag. Dort waren allerdings auch Spieler aus dem Zweitliga-Kader der Gastgeber im Einsatz.

„Wichtig ist, dass die Mannschaft in der Regionalliga angekommen scheint, dass sie um jeden Ball kämpft, und auch in Stuttgart die Leistung gestimmt hat“, sagt Trainer Martin Pfitzer. Die sehr erfahrene Allianz-Mannschaft habe in den entscheidenden Situationen „einfach ihre Routine bei Aufschlägen und platzierten Angriffen ausgespielt“. Sorgen macht ihm die Verletzung von Stammzuspieler Winfried Lingel. Er hat Probleme im rechten Knie, bei einer Untersuchung hat sich ein Einriss im Meniskus heraus. Dies zieht eine Operation nach sich, weswegen zumindest die Vorrunde für ihn gelaufen ist. Auch Mittelblocker Michael Mahler fällt seit Saisonbeginn aus, am Samstag fehlt auch Neuzugang Robin Vogel aus privaten Gründen. Trotzdem tritt Ellwangen mit einem vollen Zwölf-Mann-Kader an. Zuspieler wird – wie auch in den beiden ersten Spielen – der junge Pius Maier sein. „Er macht es bisher hervorragend“, lobt Pfitzer.

MADS mit kleinem Kader

Die SG MADS dagegen tritt seit Saisonbeginn mit einem kleinen Kader an. Und mit einer in großen Teilen sehr jungen Mannschaft. „Wir haben in beiden Spielen zwei Sätze lang gut gespielt, dann aber jeweils das Niveau nicht gehalten“, analysiert Trainer Frieder Henne. „Da müssen wir besser werden.“ In seinem Neun-Mann-Kader fehlen ihm dann die Alternativen – und bei den jungen Spieler die Erfahrung. Zudem fehle Mittelblocker Jens Hansen bisher aus beruflichen Gründen, so auch am Samstag.

Beide gehen davon aus, dass es ein „spannendes, emotionales Spiel mit viel Stimmung“ wird, denn die Ränge in der Rundsporthalle werden voll sein bei diesem ersten Punktspiel-Derby. „Wenn wir die Zuschauer auf unsere Seite ziehen mit Einsatz und Kampf, wird es laut werden“, freut sich Pfitzer auf den Samstag, der selbst zehn Jahre lang bei Henne in Aalen in Regional- und Oberliga spielte. „Da müssen wir gegen halten und ruhig bleiben, dann wird es ein spannendes, heißes Spiel“, entgegnet Henne.

Für die Zuschauer gilt die 3G-Regel und Maskenpflicht auf der Tribüne, sagt TSV-Abteilungsleiter Julius Gaugler. Als selbst auf dem Feld beteiligter wünscht auch er sich ein spannendes Spiel.

Wichtig ist, dass die Mannschaft in der Liga angekommen ist.“

Martin Pfitzer, Trainer TSV Ellwangen
Die Volleyballer des TSV Ellwangen (rotes Trikot) erwarten am Samstag zum Derby die SG MADS Ostalb in der Rundsporthalle.
Volleyball Regionalliga der Männer. Spiel zwischen der SG Mads Ostalb und Heidelberg.

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