Oberliga annulliert - VfR Aalen bleibt in der Liga

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Freude beim VfR Aalen: Durch die Annullierung der Oberliga hat sich die Anzahl der Absteiger in der Regionalliga von sechs auf zwei verringert. Die Ostälbler können nur noch rechnerisch absteigen.
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Anzahl der Absteiger reduziert sich von sechs auf zwei. Wolf-Elf hat 20 Punkte Vorsprung.

Aufatmen beim VfR Aalen: Der Klassenerhalt ist seit Donnerstag praktisch geschafft - weil die Anzahl der Absteiger von sechs auf zwei reduziert wurden. Die Elf von Trainer Uwe Wolf hat damit 20 Punkte Vorsprung auf den Vorletzten Bayern Alzenau - bei noch acht ausstehenden Spielen. Der Grund für die Reduzierung: Die Oberliga-Saison 2020/2021 wurde nach langem Hin und Her doch noch annulliert. Damit wird es weder Auf- noch Absteiger geben. Die SGV Freiberg und auch die Stuttgarter Kickers gehen damit leer aus.

Wie der WFV mitteilte, wurden die Vereine der Oberliga Baden-Württemberg über die Entscheidung informiert. Einziger Verein aus dem Bezirk Ostwürttemberg sind die SF Dorfmerkingen. Für die Mannschaft von Trainer Helmut Dietterle hat die Entscheidung keine Auswirkungen, die Sportfreunde haben als Tabellenneunter die Klasse sportlich gehalten. Und: Dorfmerkingen hat sich bei all den Diskussionen um die Wertung der Oberliga immer dafür ausgesprochen, dass die Runde - wie jetzt geschehen - annulliert wird.

Dem Beschluss zur Annullierung der Oberliga-Spielzeit vorausgegangen war ein Beschluss der Gesellschafterversammlung der Regionalliga Südwest GbR, unter den gegebenen Umständen keine Aufsteiger aus der Oberliga Baden-Württemberg, der Hessenliga und der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar aufzunehmen. Die Begründung leitet sich aus der fehlenden sportlichen Qualifikation ab, da keine der Oberligen nur annähernd 50 Prozent der im jeweiligen Spielmodus vorgesehenen Spiele absolviert hat. Die Anzahl der Absteiger aus der Regionalliga Südwest verringert sich in der Saison 2020/21 entsprechend auf zwei Vereine

Vertrag von Wolf verlängert sich

In der Oberliga Baden-Württemberg haben die 21 Vereine derzeit erst 11 bis 13 von insgesamt 42 zu absolvierenden Spieltagen bestritten. Die Hessenliga wurde nach Durchführung von 12 von insgesamt 38 Spieltagen vorzeitig durch Abbruch beendet. Die Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar spielte in einem besonderen Spielmodus mit zwei Staffeln (Nord und Süd) zu je 12 Mannschaften. Die Saison wurde abgebrochen, nachdem die Teilnehmer zwischen 6 und 9 von insgesamt 22 Spielen der Vorrunde absolviert hatten.

Michael Weißkopf hat die Entscheidung wohlwollend aufgenommen. Wobei das VfR-Präsidiumsmitglied auch klarstellt, dass „wir jetzt nicht feiern werden“. Denn: „Wir wollten von Anfang an mindestens den Klassenerhalt, eher noch einen Tick mehr.“ Deshalb werde man auch weiterhin „Gas geben“. Was Weißkopf freut: „Damit haben wir jetzt Planungssicherheit für die kommende Saison.“ Die Lizenzunterlagen für die Saison 2021/2022 wurden fristgerecht eingereicht, auch da habe es bereits eine positive Rückmeldung gegeben. Und: Mit dem Klassenerhalt verlängert sich auch automatisch der Vertrag mit Trainer Uwe Wolf. Alexander Haag

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